29. August 2011

Karlheinz Glaser: Gelbe Rosen tauscht man nicht

Diese Liebesgeschichte beginnt mit einem kurzen Prolog, der kurz zurückblendet auf ein Ereignis, welches das Leben von Kleopatra völlig auf den Kopf gestellt hat.

Ein halbes Jahrzehnt später hat die junge Frau den schweren Schicksalschlag weitgehend verarbeitet und wieder Tritt gefasst. Es ist Anfang November und sie ist auf dem Weg zu ihrer Mutter. Zu deren Geburtstag möchte sie Blumen mitbringen. In einem Blumengeschäft entscheidet sie sich spontan für eine wunderschöne langstielige gelbe Rose, die ihr der sympathische Verkäufer in Zeitungspapier einwickelt. Als Kleopatra auf der Weiterfahrt an einem Rotlicht anhalten muss, bemerkt sie, dass ihr der Florist ein falsches Paket mitgegeben hat. Statt der perfekten gelben Rose befindet sich nämlich farnartiges Grünzeug in der Verpackung.

Kleopatra fährt zurück zur Gärtnerei, um das Paket zu tauschen. Als sie glaubt, endlich zu ihrer Mutter weiterfahren zu können, springt ihr Auto nicht mehr an. Fügung oder Schicksal? Immerhin bietet ihr der von ihr in Gedanken „Blumenmann“ genannte Verkäufer an, sich um ihren Wagen zu kümmern und sie zu ihrer Mutter zu fahren.

Einfach gestrickte alltagssprachliche Liebesgeschichte ohne besondere Überraschungen mit blumigem Hintergrund.



Karlheinz Glaser:
Gelbe Rosen tauscht man nicht
Books on Demand, 2002

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