Nach dem plötzlichen, völlig unerwarteten Tod ihrer Mutter möchte die Mittdreissigerin Anna ihr Leben völlig umkrempeln. Sie hängt ihren gutbezahlten Job in London an den Nagel und beabsichtigt, ein Gartendesign-Studium aufzunehmen und sich anschliessend selbständig zu machen.
Annas Leben ändert sich viel einschneidender, als sie sich das vorgestellt hat. Nach dem Abschiedsapero an ihrem gekündigten Arbeitsplatz begleitet sie eine Kollegin in eine Bar. Dort lernt sie Xan kennen und wird ungeplant schwanger. Während Xan nach Fernost verschwindet, entscheidet sie sich im letzten Moment gegen einen Schwangerschaftsabbruch.
Wie Anna den Spagat zwischen ihren Verpflichtungen als alleinerziehender Mutter und dem Aufbau ihrer Gartendesign-Tätigkeit schafft, erzählt dieser amüsante Roman.
Isabel Wolffs frühere Bücher sind teils auch auf deutsch erschienen. Seit einigen Jahren gibt es keine deutschen Übersetzungen ihrer Titel mehr. Auch diesen Roman gibt es nur auf englisch und französisch.
Isabel Wolff:
Forget me not
Harper Collins, 2007
Accroche-toi Anna!
Editions Jean-Claude Lattès, 2008
25. August 2009
22. August 2009
Pflanzensammler und ihre Leidenschaft
Stehen in Ihrem Garten schon fast unzählige Hostas, aber Ihre Sammeltrieb ist ungebrochen? Jeder Phlox zieht Sie wie magisch an? Oder jedes freie Plätzchen ist mit Fuchsien voll gestellt und noch mehr Ampeln finden beim besten Willen keinen Platz mehr? In Helga Pantens neuem Buch „Pflanzensammler und ihre Leidenschaft“ werden Sie auf Gleichgesinnte stossen. Es werden darin nämlich 34 Sammler portraitiert, deren Sucht ab und an doch recht seltsame Blüten treibt. Diese erzählen, wie sie sich mit dem Sammlervirus infiziert haben und über Lust und Frust mit Wettertücken, Schädlingen, Ausstellungen und Anekdoten darüber, wie die Schätze ihren Weg in ihre Kollektion gefunden haben. Ergänzt werden die Portraits mit Tipps und Adressen von Pflanzengesellschaften und den vorgestellten Gärten und Gärtnereien.
Vor bald zwanzig Jahren war ich selber (leicht) dem „Fuchsienfieber“ verfallen. Auf unserem kleinem Ostbalkon habe ich immerhin ungefähr 35 verschiedene Sorten zusammengetragen und gehegt und gepflegt. Nach einem Umzug fanden sich keine idealen Bedingungen mehr für die Reifröckchen in den Töpfen und der Fokus richtete sich auf andere Pflanzen. Etwas beschämend, aber heute besitze ich keine einzige Fuchsie mehr, obwohl sie mir immer noch gut gefallen. Das einzige Überbleibsel aus jener Zeit ist eine kleine Sammlung von Fuchsienbüchern.
Ganz anders hat es Rosie Friedl mit ihren 1500 Fuchsien. Aus ihrer Liebhaberei für diese Blumen ist inzwischen ein Beruf geworden und die Fachfrau führt eine eigene Spezialgärtnerei. Und sie ist nicht die einzige unter den Portraitierten, der es so ergangen ist. Da gibt es auch einen Kräuter- und Duftpflanzengärtner, der seine ersten Töpfe auf einem Flohmarkt verkaufte und dessen Sammlung mittlerweile 1400 Arten und Sorten umfasst und der in seiner Gärtnerei in den Sommermonaten rund 55 Mitarbeiter beschäftigt.
Neben in der Gartenszene einschlägig bekannten Namen wie Gisela Schmiemann mit ihren Helleborus und Schneeglöckchen oder der Efeu-Sammlung des verstorbenen Inbogert Heieck, gibt es u.a. auch Beiträge über Sammlungen von Stapelien, Orchideen, Clematis, Kleinkoniferen, Tomaten und Kiwis.
In England und Holland kümmern sich private Netzwerke darum, dass solche Sammlungen fortbestehen können, wenn beispielsweise die Pflege der unzähligen Schätze aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu schaffen ist. Spezielle Sammlungen erhalten das Prädikat „Nationale Pflanzensammlungen“. Für Deutschland soll nun etwas ähnliches auf die Beine gestellt werden, damit erhaltenswerte Sammlungen nicht das gleiche Schicksal erleiden, wie die im Buch erwähnten untergepflügten Päonienbestände.
Helga Panten:
Pflanzensammler und ihre Leidenschaft
Eigenverlag, 2009
Vor bald zwanzig Jahren war ich selber (leicht) dem „Fuchsienfieber“ verfallen. Auf unserem kleinem Ostbalkon habe ich immerhin ungefähr 35 verschiedene Sorten zusammengetragen und gehegt und gepflegt. Nach einem Umzug fanden sich keine idealen Bedingungen mehr für die Reifröckchen in den Töpfen und der Fokus richtete sich auf andere Pflanzen. Etwas beschämend, aber heute besitze ich keine einzige Fuchsie mehr, obwohl sie mir immer noch gut gefallen. Das einzige Überbleibsel aus jener Zeit ist eine kleine Sammlung von Fuchsienbüchern.
Ganz anders hat es Rosie Friedl mit ihren 1500 Fuchsien. Aus ihrer Liebhaberei für diese Blumen ist inzwischen ein Beruf geworden und die Fachfrau führt eine eigene Spezialgärtnerei. Und sie ist nicht die einzige unter den Portraitierten, der es so ergangen ist. Da gibt es auch einen Kräuter- und Duftpflanzengärtner, der seine ersten Töpfe auf einem Flohmarkt verkaufte und dessen Sammlung mittlerweile 1400 Arten und Sorten umfasst und der in seiner Gärtnerei in den Sommermonaten rund 55 Mitarbeiter beschäftigt.
Neben in der Gartenszene einschlägig bekannten Namen wie Gisela Schmiemann mit ihren Helleborus und Schneeglöckchen oder der Efeu-Sammlung des verstorbenen Inbogert Heieck, gibt es u.a. auch Beiträge über Sammlungen von Stapelien, Orchideen, Clematis, Kleinkoniferen, Tomaten und Kiwis.
In England und Holland kümmern sich private Netzwerke darum, dass solche Sammlungen fortbestehen können, wenn beispielsweise die Pflege der unzähligen Schätze aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu schaffen ist. Spezielle Sammlungen erhalten das Prädikat „Nationale Pflanzensammlungen“. Für Deutschland soll nun etwas ähnliches auf die Beine gestellt werden, damit erhaltenswerte Sammlungen nicht das gleiche Schicksal erleiden, wie die im Buch erwähnten untergepflügten Päonienbestände.
Helga Panten:
Pflanzensammler und ihre Leidenschaft
Eigenverlag, 2009
19. August 2009
The Walnut Tree – A Warley Place Novel
Wie sich aufgrund des Buchtitels unschwer erraten lässt, spielt ein Walnussbaum eine wichtige Rolle in der in sich abgeschlossenen Fortsetzung „The Walnut Tree“ von
John Cannells erstem Buch „The Wall“. Und wieder werden parallel zwei fiktive Geschichten aus der heutigen Zeit und dem letzten Jahrhundert erzählt und am Ende miteinander verwoben.
Die Zeiten sind schwer im Nachkriegsengland. So kommt es auch in Ellen Willmotts Garten Warley Place um 1920 immer wieder zu Diebstählen von Pflanzen. Wally Barnes sichert sich auf diese Weise ein Nebeneinkommen und versucht, Willmotts Gärtner Alfie Hedges in seine unlauteren Geschäfte einzubeziehen.
Die 20jährige Elsie hat in der Lokalzeitung eine Notiz über Warley Place gelesen und lernt dort Ken kennen. Der junge Gärtner gehört zu den „Volunteers“ im Naturreservat und führt Elsie durch die Anlage, worauf sich die junge Frau ebenfalls als freiwillige Helferin zur Verfügung stellt. Die beiden jungen Leute werden rasch unzertrennlich, doch ihre unterschiedliche Herkunft scheint eine gemeinsame Zukunft zu verunmöglichen.
Wie bereits im vorherigen Band erfährt der Leser interessante botanische und geschichtliche Hintergründe und erhält einen authentischen Einblick in die ehrenamtliche Tätigkeit im heutigen Naturreservat Warley Place, da der Autor selber in dieser Gruppe tätig ist. Ich hoffe für ihn, dass die Arbeiten in Wirklichkeit nicht so gefährlich sind wie im Buch beschrieben... Vielleicht hat John Cannell ja noch Ideen für eine weitere Fortsetzung?
John Cannell:
The Walnut Tree – A Warley Place Novel
Eigenverlag, 2008
John Cannells erstem Buch „The Wall“. Und wieder werden parallel zwei fiktive Geschichten aus der heutigen Zeit und dem letzten Jahrhundert erzählt und am Ende miteinander verwoben.
Die Zeiten sind schwer im Nachkriegsengland. So kommt es auch in Ellen Willmotts Garten Warley Place um 1920 immer wieder zu Diebstählen von Pflanzen. Wally Barnes sichert sich auf diese Weise ein Nebeneinkommen und versucht, Willmotts Gärtner Alfie Hedges in seine unlauteren Geschäfte einzubeziehen.
Die 20jährige Elsie hat in der Lokalzeitung eine Notiz über Warley Place gelesen und lernt dort Ken kennen. Der junge Gärtner gehört zu den „Volunteers“ im Naturreservat und führt Elsie durch die Anlage, worauf sich die junge Frau ebenfalls als freiwillige Helferin zur Verfügung stellt. Die beiden jungen Leute werden rasch unzertrennlich, doch ihre unterschiedliche Herkunft scheint eine gemeinsame Zukunft zu verunmöglichen.
Wie bereits im vorherigen Band erfährt der Leser interessante botanische und geschichtliche Hintergründe und erhält einen authentischen Einblick in die ehrenamtliche Tätigkeit im heutigen Naturreservat Warley Place, da der Autor selber in dieser Gruppe tätig ist. Ich hoffe für ihn, dass die Arbeiten in Wirklichkeit nicht so gefährlich sind wie im Buch beschrieben... Vielleicht hat John Cannell ja noch Ideen für eine weitere Fortsetzung?
John Cannell:
The Walnut Tree – A Warley Place Novel
Eigenverlag, 2008
15. August 2009
Garten und Medien
Gewöhnlich lese ich jeden Schnipsel, der von Gärten und Pflanzen handelt oder spitze die Ohren, wenn von diesen die Rede ist. So hat mich auch das Jahrbuch 2009 der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur mit dem Motto „Garten und Medien“ gleich neugierig gemacht.
18 Autorinnen und Autoren haben zu den verschiedenen Medien und aus unterschiedlichen Perspektiven Artikel zum Thema „Garten“ verfasst. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Gärten die diversen Medien wie Presse, Fernsehen, Buch, Film oder Internet beeinflussen und umgekehrt die Gärten selber von und durch diese Medien Veränderung erfahren.
Haben Sie beispielsweise gewusst, dass auf dem Zeitschriftenmarkt rund 50 Titel um lesende Hobbygärtner buhlen? Im Kapitel „Perfekte bunte Lifestyle-Welt“ werden die Zielgruppen dieser unterschiedlichen Publikationen analysiert. Welcher Leser mag es gerne bunt mit wenig Text oder soll das Papier dick, dünn, hochglänzend oder edel matt sein?
Der Aufsatz zur Internetpräsenz und Nutzung von Blogs für die Verbandsarbeit wägt die Vor- und Nachteile dieses Mediums ab. Fazit: eine Kombination von Schriften, die der Öffentlichkeit angeboten werden kann, ist ebenso wichtig wie ein aktueller, informativer Internetauftritt.
Weitere Themen sind unter anderem „Gärten und Musik“, „Audiowalks“, „Der Garten im Fernsehen“ und „Gärten im Film“. Das kartonierte Buch weist zahlreiche Abbildungen auf und im Anhang werden sämtliche Autoren mit einem Kurzportrait vorgestellt.
Kennt eventuell eine Blog-Leserin/ein Blog-Leser den im oben besprochenen Buch erwähnte Titel „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery und kann mir etwas über den hortikulturellen Hintergrund dieses in Frankreich omnipräsenten Bestsellers berichten?
Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL):
Garten und Medien / Gartenkunst – Darstellung und Kommunikation
Callwey Verlag, 2009
18 Autorinnen und Autoren haben zu den verschiedenen Medien und aus unterschiedlichen Perspektiven Artikel zum Thema „Garten“ verfasst. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Gärten die diversen Medien wie Presse, Fernsehen, Buch, Film oder Internet beeinflussen und umgekehrt die Gärten selber von und durch diese Medien Veränderung erfahren.
Haben Sie beispielsweise gewusst, dass auf dem Zeitschriftenmarkt rund 50 Titel um lesende Hobbygärtner buhlen? Im Kapitel „Perfekte bunte Lifestyle-Welt“ werden die Zielgruppen dieser unterschiedlichen Publikationen analysiert. Welcher Leser mag es gerne bunt mit wenig Text oder soll das Papier dick, dünn, hochglänzend oder edel matt sein?
Der Aufsatz zur Internetpräsenz und Nutzung von Blogs für die Verbandsarbeit wägt die Vor- und Nachteile dieses Mediums ab. Fazit: eine Kombination von Schriften, die der Öffentlichkeit angeboten werden kann, ist ebenso wichtig wie ein aktueller, informativer Internetauftritt.
Weitere Themen sind unter anderem „Gärten und Musik“, „Audiowalks“, „Der Garten im Fernsehen“ und „Gärten im Film“. Das kartonierte Buch weist zahlreiche Abbildungen auf und im Anhang werden sämtliche Autoren mit einem Kurzportrait vorgestellt.
Kennt eventuell eine Blog-Leserin/ein Blog-Leser den im oben besprochenen Buch erwähnte Titel „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery und kann mir etwas über den hortikulturellen Hintergrund dieses in Frankreich omnipräsenten Bestsellers berichten?
Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL):
Garten und Medien / Gartenkunst – Darstellung und Kommunikation
Callwey Verlag, 2009
12. August 2009
Hot House Flower and the Nine Plants of Desire oder Lila et les neuf plantes du désir
Haben Sie gewusst, dass das Maiglöckchen (Convallaria majalis) und die Gloxinie (Gloxinia speciosa) ebenso wie die Alraune (Atropa mandragora) zu den neun Pflanzen der Wünsche und Begierde gehören? Sie stehen für Liebe, Glück, Magie, Freiheit, Kraft, Unsterblichkeit und anderes mehr. Margot Berwin hat rund um dieses Grünzeug einen Roman geschrieben, dessen Schauplätze New York und der Dschungel von Mexiko sind.
Die 32jährige in der Werbebranche tätige Lila lebt nach ihrer Scheidung allein in New York. Um ihre Wohnung etwas aufzufrischen, möchte sie sich ein paar Pflanzen kaufen und ersteht deshalb auf dem Markt eine eingetopfte Paradiesvogelblume. Vom Verkäufer David Exley erhält sie eine Broschüre über tropischen Pflanzen und fühlt sich von diesem magisch angezogen.
Dank Exleys Broschur entdeckt und erkennt sie zwischen einer spanischen Bodega und einer japanischen Saki-Bar einen Waschsalon, in dessen Fenster eine seltene, tropische Pflanze hängt – Oxalis hedysaroides rubra. Lila betritt den Laden, der einem Dschungel gleicht, und lernt den Waschsalon-Betreiber Armand kennen. Dieser schneidet für Lila eine Steckling der Oxalis-Pflanze. Sobald dieser in totaler Dunkelheit Wurzeln gebildet hat, soll sie ihn zurückbringen und darf als Belohnung den Raum mit den neun Pflanzen des Verlangens betreten.
Weil Lila sich nicht an ihr Versprechen hält, niemandem von diesen neun Pflanzen zu erzählen, werden diese gestohlen und sie findet sich unvermittelt als Pflanzenjägerin in Mexiko wieder.
Übernatürliche Kräfte, Magie, Schamanen und nicht zuletzt Erotik spielen neben den Pflanzen eine wichtige Rolle im Buch, welches mich an „Mein zauberhafter Garten“ von Sarah Addison Allen erinnert hat. Falls Ihnen dieser Titel gefallen hat, ist der Debüt-Roman „Hot House Flower“ bestimmt die richtige Lektüre! Man darf gespannt sein, ob Julia Roberts Filmprojekt tatsächlich zustande kommt und wie sie die Geschichte im Film umsetzt.
Margot Berwin:
Hot House Flower and the 9 Plants of Desire
Pantheon Books, 2009
Lila et les neuf plantes du désir
Editions Michel Lafon, 2009
Hothouse Flower
Die 32jährige in der Werbebranche tätige Lila lebt nach ihrer Scheidung allein in New York. Um ihre Wohnung etwas aufzufrischen, möchte sie sich ein paar Pflanzen kaufen und ersteht deshalb auf dem Markt eine eingetopfte Paradiesvogelblume. Vom Verkäufer David Exley erhält sie eine Broschüre über tropischen Pflanzen und fühlt sich von diesem magisch angezogen.
Dank Exleys Broschur entdeckt und erkennt sie zwischen einer spanischen Bodega und einer japanischen Saki-Bar einen Waschsalon, in dessen Fenster eine seltene, tropische Pflanze hängt – Oxalis hedysaroides rubra. Lila betritt den Laden, der einem Dschungel gleicht, und lernt den Waschsalon-Betreiber Armand kennen. Dieser schneidet für Lila eine Steckling der Oxalis-Pflanze. Sobald dieser in totaler Dunkelheit Wurzeln gebildet hat, soll sie ihn zurückbringen und darf als Belohnung den Raum mit den neun Pflanzen des Verlangens betreten.
Weil Lila sich nicht an ihr Versprechen hält, niemandem von diesen neun Pflanzen zu erzählen, werden diese gestohlen und sie findet sich unvermittelt als Pflanzenjägerin in Mexiko wieder.
Übernatürliche Kräfte, Magie, Schamanen und nicht zuletzt Erotik spielen neben den Pflanzen eine wichtige Rolle im Buch, welches mich an „Mein zauberhafter Garten“ von Sarah Addison Allen erinnert hat. Falls Ihnen dieser Titel gefallen hat, ist der Debüt-Roman „Hot House Flower“ bestimmt die richtige Lektüre! Man darf gespannt sein, ob Julia Roberts Filmprojekt tatsächlich zustande kommt und wie sie die Geschichte im Film umsetzt.
Margot Berwin:
Hot House Flower and the 9 Plants of Desire
Pantheon Books, 2009
Lila et les neuf plantes du désir
Editions Michel Lafon, 2009
Hothouse Flower
9. August 2009
Es geht weiter
Bald öffnen sich wieder Blüten im Sofagarten und es geht weiter mit Rezensionen. Wir haben inzwischen die Seile des Hausbootes wieder mit dem Gartenschlauch vertauscht, nicht ohne festgestellt zu haben, dass erstere ähnliche Tücken in der Handhabung aufweisen wie die Schlauchschlange ...
Auch in Frankreich lohnt sich das Stöbern in Buchläden und ich frische im Moment meine ziemlich eingerosteten Schulfranzösischkenntnisse auf. Vor den Ferien habe ich ein spannendes englisches Buch entdeckt, dessen Lektüre ich dann für nach dem Urlaub auf die Seite gelegt habe. In Nancy habe ich mir die französische Ausgabe eben dieses Titels zugelegt und ungeduldig zu lesen begonnen. Inzwischen – parallel englisch und französisch lesend - verstehe ich auch sehr gut, weshalb sich Julia Roberts die Filmrechte dieses Romans gesichert hat (Margot Berwin: „Hot House Flower and the Nine Plants of Desire“ oder „Lila et les neuf plantes du désir“). Näheres demnächst an dieser Stelle.
Eine weitere Neuanschaffung ist „Accroche-toi Anna“ von Isabel Wolff (englisch „Forget me not). Die Hauptrolle in diesem Roman hat eine Gartendesignerin inne.
Dann hüpften noch ein Buch mit dem Titel „Semper Augustus“ von Oliver Bleys (ein weiterer Roman über die Tulpenmanie) sowie zur Ergänzung meiner Sammlung von verschiedenen Editionen von „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett eine französische Ausgabe dieses Titels in den Einkaufskorb. Durch Bevorzugung dieser interessanten Neuanschaffungen musste "Herr der Ringe" hintenanstehen (und ungelesen wieder nach Hause geschleppt werden).
Auch in Frankreich lohnt sich das Stöbern in Buchläden und ich frische im Moment meine ziemlich eingerosteten Schulfranzösischkenntnisse auf. Vor den Ferien habe ich ein spannendes englisches Buch entdeckt, dessen Lektüre ich dann für nach dem Urlaub auf die Seite gelegt habe. In Nancy habe ich mir die französische Ausgabe eben dieses Titels zugelegt und ungeduldig zu lesen begonnen. Inzwischen – parallel englisch und französisch lesend - verstehe ich auch sehr gut, weshalb sich Julia Roberts die Filmrechte dieses Romans gesichert hat (Margot Berwin: „Hot House Flower and the Nine Plants of Desire“ oder „Lila et les neuf plantes du désir“). Näheres demnächst an dieser Stelle.
Eine weitere Neuanschaffung ist „Accroche-toi Anna“ von Isabel Wolff (englisch „Forget me not). Die Hauptrolle in diesem Roman hat eine Gartendesignerin inne.
Dann hüpften noch ein Buch mit dem Titel „Semper Augustus“ von Oliver Bleys (ein weiterer Roman über die Tulpenmanie) sowie zur Ergänzung meiner Sammlung von verschiedenen Editionen von „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett eine französische Ausgabe dieses Titels in den Einkaufskorb. Durch Bevorzugung dieser interessanten Neuanschaffungen musste "Herr der Ringe" hintenanstehen (und ungelesen wieder nach Hause geschleppt werden).
22. Juli 2009
Blühpause im Sofagarten
Bis ungefähr Ende Schulferien wird im Sofagarten eine Blühpause eingelegt.
Voraussichtlich werde ich die Zeit mit Nicht-Gartenbüchern überbrücken und mir endlich mal "Herr der Ringe vornehmen". Ebenfalls auf dem Lesestapel liegen "Das Erbe der Töchter" von Juliet Hall (ein Irrgarten soll hier eine Rolle spielen) und "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher - ein Tipp aus der aktuellen Emma. Normalerweise kaufe ich diese Zeitschrift ja nicht. Nachdem ich aber wiederholt auf Empfehlungen gestossen bin, weil in der aktuellen Ausgabe ein Garten-Dossier drin ist, habe ich sie mir schliesslich doch besorgt und den einen oder anderen der übrigen Artikel natürlich auch gelesen.
Voraussichtlich werde ich die Zeit mit Nicht-Gartenbüchern überbrücken und mir endlich mal "Herr der Ringe vornehmen". Ebenfalls auf dem Lesestapel liegen "Das Erbe der Töchter" von Juliet Hall (ein Irrgarten soll hier eine Rolle spielen) und "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher - ein Tipp aus der aktuellen Emma. Normalerweise kaufe ich diese Zeitschrift ja nicht. Nachdem ich aber wiederholt auf Empfehlungen gestossen bin, weil in der aktuellen Ausgabe ein Garten-Dossier drin ist, habe ich sie mir schliesslich doch besorgt und den einen oder anderen der übrigen Artikel natürlich auch gelesen.
19. Juli 2009
Death in the Physic Garden
Fern Green verlässt nach einer missglückten Beziehung überstürzt ihren Freund, um in Shropshire ein eigenes Geschäft zu gründen. Die Gartengestalterin hofft, hier – weit entfernt von der englischen Hauptstadt - zur Ruhe zu kommen. Ein erster grösserer Auftrag scheint auch schon in Griffnähe, als Joshua Hamble sie für die Umgestaltung seines Lebenswerkes, dem Physic Garden, engagieren will. Doch als Fern etwas verspätet am verabredeten Treffpunkt erscheint, liegt ihr potentieller Auftraggeber tot in seinem Garten.
Spannender Krimi mit vielen „blumigen“ Details und überraschendem Ende.
„Death in the Physic Garden“ ist der erste Band einer Reihe um die Gartendesignerin Fern Green. Laut der Homepage der Autorin dauerte es rund 10 Jahre von der Idee bis zum fertigen Buch. Denn nach einem Gartendesign-Studium hat sie nicht nur den eigenen Garten umgestaltet, sondern auch die Geschichte völlig neu umgeschrieben. Nun hoffe ich mal, dass die zweite Folge „Death in the Winter Garden“ in absehbarer Zeit in Karen Lowes Eigenverlag erscheint.
Karen Lowe:
Death in the Physic Garden
Beanpole Books, 2005
Spannender Krimi mit vielen „blumigen“ Details und überraschendem Ende.
„Death in the Physic Garden“ ist der erste Band einer Reihe um die Gartendesignerin Fern Green. Laut der Homepage der Autorin dauerte es rund 10 Jahre von der Idee bis zum fertigen Buch. Denn nach einem Gartendesign-Studium hat sie nicht nur den eigenen Garten umgestaltet, sondern auch die Geschichte völlig neu umgeschrieben. Nun hoffe ich mal, dass die zweite Folge „Death in the Winter Garden“ in absehbarer Zeit in Karen Lowes Eigenverlag erscheint.
Karen Lowe:
Death in the Physic Garden
Beanpole Books, 2005
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