In der Arena Bibliothek des Wissens ist eine der „lebendigen Biografien“ Johann Gregor Mendel, dem Vater der Genetik, gewidmet. Das auch für interessierte erwachsene Leser geeignete reich illustrierte Kinderbuch vermittelt auf leicht verständliche Art einen Einblick in das Leben und Wirken dieses einfachen Mönchs und Wissenschaftlers.
Johann Mendel wird in der heutigen Tschechei geboren und verbringt seine Kindheit auf dem Land, umgeben von vielen Tieren. Das Lernen liegt ihm mehr als harte körperliche Arbeit und er findet Gefallen an der Veredelung von Obstbäumen. Nachdem feststeht, dass Johann Mendel den Bauernhof des Vaters nicht übernimmt, wird dieser verkauft. Mit dem Erlös kann Mendel sich ein Studium leisten und tritt ins Kloster Brünn ein.
Das Büchlein zeigt die verschiedenen Facetten von Mendels Persönlichkeit. Dieser zweifelt häufig an seinen Fähigkeiten, ist sehr schüchtern, neigt zu Depressionen und fällt sogar zweimal durch die Lehrerprüfung. Da er als Kind oft wenig zu essen bekommen hat, genehmigt er sich im Kloster umso grössere Portionen. Und natürlich sind auch Mendels ersten genetischen Versuche mit Mäusen in der Klosterzelle und das Erbsenzählen, mit welchem er schliesslich die Gesetze der Vererbung nachweist, ein Thema. Leider findet Mendel aber Zeit seines Lebens keine Anerkennung für seine Forschungen.
Luca Novelli:
Mendel und die Antwort der Erbsen
Arena Verlag, 2009
14. Dezember 2009
12. Dezember 2009
Nochmals ein Aufsteller
Diese Woche habe ich beim Googeln festgestellt, dass mein Blog in der Radio-Sendung "Netzgespräch" auf SR DRS vom letzten Dienstag erwähnt wurde. Die Ausstrahlung habe ich verpasst, mir aber natürlich nachträglich übers Internet angehört und mich über die paar Worte aus dem Äther über die Sofagärtnerin gefreut. In der Radio-Sendung wurden Online-Plattformen für Buchbesprechungen und Buchempfehlungen vorgestellt.
11. Dezember 2009
Winterblüten
Im weitläufige Gelände meiner angeheirateten Verwandtschaft in Norditalien habe ich vor ungefähr zwei Jahrzehnten nicht nur die inzwischen zu meinen Lieblingen zählenden kleinblütigen, wild wachsenden Cyclamen (C. hederifolium) für mich entdeckt. Vor mindestens fünfzehn Jahren, in der Adventszeit, stiess ich auf einen weiteren Gartenschatz. In einem kleinen von Bäumen gesäumten Tälchen bildeten unzählige Christrosen (H. niger) einen fast undurchlässigen Teppich. Leider habe ich damals keine Fotos gemacht, aber das Bild hat sich fest in mein Gedächtnis eingegraben – inzwischen wohl etwas verklärt. Der erwähnte Garten hat inzwischen einen neuen Gärtner gefunden und ich kann nur hoffen, dass die Winterblüher den Umbau und die Umgestaltung der Parzelle überlebt haben…
Meine persönliche Bezugsquelle für Helleborus, eine nicht sehr weit entfernt gelegene Gärtnerei, hat leider den hiesigen Betrieb aufgegeben und jenseits der Grenze neue Zelte bzw. Gewächshäuser aufgeschlagen. Die vor einigen Jahren erstandenen Christ- und Lenzrosen in unserem Vorgärtchen haben bereits Blütenknospen gebildet und ich freue mich auf die lange Blütenzeit in verschiedenen Farben.
Die Vorfreude wird unterstützt durch einen ausführlichen Artikel über eine englische Helleborus-Gärtnerei mit umwerfenden Fotos in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gardens Illustrated“ und dem Blättern in Helleborus-Büchern.
Das deutsche Buch „Helleborus“ (ursprünglich in Belgien erschienen) lockt ebenfalls mit schönen Blütenfotos. Neben den Portraits von drei bedeutenden holländischen Züchtern gibt der Titel dem Leser eine Einführung in Geschichte und Botanik dieser robusten Pflanzen sowie detaillierte Angaben zur Kultur im Garten. Weitere Kapital behandeln Themen wie Vermehren und Züchten, Farbe und Form und vermitteln einen Überblick über das umfangreiche Sortiment an Arten und Sorten.
Ähnlich aufgebaut ist der englische Titel „Hellebores“, dabei aber noch detaillierter und umfangreicher. Die Autoren und der Fotograf dieses Buches sind auf Reisen durch die USA und Europa immer wieder auf der Suche nach neuen Pflanzen. Ihr Erfahrungsschatz ist enorm und ihre Begeisterung für Christ- und Lenzrosen zieht sich wie ein roter Faden durch dieses umfangreiche Werk und springt auf den Leser und die Leserin über.
Die beiden Bücher sind nicht gerade billig, aber vielleicht hat jemand noch einen Weihnachtswunsch offen?
Hanneke van Dijk und Harry van Trier:
Helleborus
Eugen Ulmer, 2006
C. Colston Burrell und Judith Knott Tyler:
Hellebores
Timber Press, 2006
Meine persönliche Bezugsquelle für Helleborus, eine nicht sehr weit entfernt gelegene Gärtnerei, hat leider den hiesigen Betrieb aufgegeben und jenseits der Grenze neue Zelte bzw. Gewächshäuser aufgeschlagen. Die vor einigen Jahren erstandenen Christ- und Lenzrosen in unserem Vorgärtchen haben bereits Blütenknospen gebildet und ich freue mich auf die lange Blütenzeit in verschiedenen Farben.
Die Vorfreude wird unterstützt durch einen ausführlichen Artikel über eine englische Helleborus-Gärtnerei mit umwerfenden Fotos in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gardens Illustrated“ und dem Blättern in Helleborus-Büchern.
Das deutsche Buch „Helleborus“ (ursprünglich in Belgien erschienen) lockt ebenfalls mit schönen Blütenfotos. Neben den Portraits von drei bedeutenden holländischen Züchtern gibt der Titel dem Leser eine Einführung in Geschichte und Botanik dieser robusten Pflanzen sowie detaillierte Angaben zur Kultur im Garten. Weitere Kapital behandeln Themen wie Vermehren und Züchten, Farbe und Form und vermitteln einen Überblick über das umfangreiche Sortiment an Arten und Sorten.
Ähnlich aufgebaut ist der englische Titel „Hellebores“, dabei aber noch detaillierter und umfangreicher. Die Autoren und der Fotograf dieses Buches sind auf Reisen durch die USA und Europa immer wieder auf der Suche nach neuen Pflanzen. Ihr Erfahrungsschatz ist enorm und ihre Begeisterung für Christ- und Lenzrosen zieht sich wie ein roter Faden durch dieses umfangreiche Werk und springt auf den Leser und die Leserin über.
Die beiden Bücher sind nicht gerade billig, aber vielleicht hat jemand noch einen Weihnachtswunsch offen?
Hanneke van Dijk und Harry van Trier:
Helleborus
Eugen Ulmer, 2006
C. Colston Burrell und Judith Knott Tyler:
Hellebores
Timber Press, 2006
7. Dezember 2009
Flower Shops
Im dritten Band der Flower Shop-Serie besucht Sally Page quer durch England jeden Monat einen Blumenladen und stellt diesen mit Text und Fotos vor.
Katie kommt unverhofft zu einem wunderschönen Lilienstrauss, da der eigentliche Empfänger nicht erreichbar ist. Statt die Blumen wieder in den Laden zu bringen, entscheidet die Floristin Leen spontan, eine vorbeiradelnde Studentin damit zu beglücken. Diese und andere Anekdoten vermitteln zusammen mit den tollen Fotos einen Einblick in die unterschiedlichen Blumenläden mitsamt Kundschaft und der vielfältigen Gründe, Blumen zu kaufen.
Da gibt es beispielsweise einen Shop, der in einer ehemaligen Scheune untergebracht ist, den Blumenladen, der sich den Platz mit einem Delikatessengeschäft teilt (oder umgekehrt), oder die beiden Läden eines Ehepaares, die unabhängig voneinander völlig verschiedene Stile pflegen.
Neben den handgebundenen floralen englischen Kunstwerken werden auch die Ortschaften und die Umgebung der Blumenläden vorgestellt. Und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Blumensträusse in Stil von Laden zu Laden und von Land zu Land unterschiedlich sind. So verrät ein Kurztext, dass in New York sehr wenig Grünzeug beigemischt wird und ein Blumenstrauss tatsächlich nur aus Blumen besteht. Und da sich in dieser Grossstadt (fast) keiner um Geld Gedanken macht, werden Blumen grundsätzlich mit passender Vase gekauft und geliefert.
Im letzten Kapitel lädt Sally Page alle besuchten Floristinnen und Floristen ein, so dass sich diese auch kennenlernen und untereinander austauschen können. Die Kontaktdetails mit Internet-Adressen am Schluss des Buches ermöglichen es, auch Online in den vorgestellten Läden herumzustöbern.
Ein schönes Bilderbuch für Erwachsene, das sich auch als dauerhaftes Präsent anstelle eines Blumenstrausses eignet.
Sally Page:
Flower Shops and friends
Fanaham Books, 2008
Katie kommt unverhofft zu einem wunderschönen Lilienstrauss, da der eigentliche Empfänger nicht erreichbar ist. Statt die Blumen wieder in den Laden zu bringen, entscheidet die Floristin Leen spontan, eine vorbeiradelnde Studentin damit zu beglücken. Diese und andere Anekdoten vermitteln zusammen mit den tollen Fotos einen Einblick in die unterschiedlichen Blumenläden mitsamt Kundschaft und der vielfältigen Gründe, Blumen zu kaufen.
Da gibt es beispielsweise einen Shop, der in einer ehemaligen Scheune untergebracht ist, den Blumenladen, der sich den Platz mit einem Delikatessengeschäft teilt (oder umgekehrt), oder die beiden Läden eines Ehepaares, die unabhängig voneinander völlig verschiedene Stile pflegen.
Neben den handgebundenen floralen englischen Kunstwerken werden auch die Ortschaften und die Umgebung der Blumenläden vorgestellt. Und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Blumensträusse in Stil von Laden zu Laden und von Land zu Land unterschiedlich sind. So verrät ein Kurztext, dass in New York sehr wenig Grünzeug beigemischt wird und ein Blumenstrauss tatsächlich nur aus Blumen besteht. Und da sich in dieser Grossstadt (fast) keiner um Geld Gedanken macht, werden Blumen grundsätzlich mit passender Vase gekauft und geliefert.
Im letzten Kapitel lädt Sally Page alle besuchten Floristinnen und Floristen ein, so dass sich diese auch kennenlernen und untereinander austauschen können. Die Kontaktdetails mit Internet-Adressen am Schluss des Buches ermöglichen es, auch Online in den vorgestellten Läden herumzustöbern.
Ein schönes Bilderbuch für Erwachsene, das sich auch als dauerhaftes Präsent anstelle eines Blumenstrausses eignet.
Sally Page:
Flower Shops and friends
Fanaham Books, 2008
4. Dezember 2009
Gärten erzählen
Das Buch „Gärten erzählen“ ist seinerzeit als Begleitband zu einer Ausstellung in Lausanne im gleichen Jahr erschienen und gehört zu den älteren Exemplaren meiner Büchersammlung und fand seinen Platz auf meinem Regal, als ich die Inhalte meiner Titel beinahe auswendig konnte.
Nach einer kurzen Einführung folgen Bilder von Gärten aus England, Italien, Frankreich, Portugal, Japan, der Schweiz und anderen Ländern. Die Bilder sind zwar qualitativ nicht auf dem Höchststand, was wohl auch an der Papierqualität liegt, laden aber dennoch ein, im Lesestuhl in den verschiedenen vorgestellten Gärten spazieren zu gehen. Danach folgen die literarischen Spaziergänge, welche unter anderem durch Vitas Sissinghurst , Toskanische Villengärten, versunkene Gärten in neuem Licht und nach Brasilien zu Roberto Burle Marx führen. Die Texte stehen jeweils im Zeichen einer Farbe – dunkelgrün für die toskanischen Villengärten, Blau für die Isola Bella, Schiefergrau für die Schlösser der Loire. Den Hinweis, wofür die Farbe Weiss steht, kann ich mir ja ersparen.
Wahrscheinlich hatte ich in diesem Band eine meine ersten Begegnungen mit Sissinghurst. Das Foto mit den von grauen Steinplatten umgegebenen Flächen aus mauve-weissem Thymian finde ich auch nach über zwanzig Jahren noch überaus beeindruckend.
Lorette Coen:
Gärten erzählen
Edition M, 1988
Nach einer kurzen Einführung folgen Bilder von Gärten aus England, Italien, Frankreich, Portugal, Japan, der Schweiz und anderen Ländern. Die Bilder sind zwar qualitativ nicht auf dem Höchststand, was wohl auch an der Papierqualität liegt, laden aber dennoch ein, im Lesestuhl in den verschiedenen vorgestellten Gärten spazieren zu gehen. Danach folgen die literarischen Spaziergänge, welche unter anderem durch Vitas Sissinghurst , Toskanische Villengärten, versunkene Gärten in neuem Licht und nach Brasilien zu Roberto Burle Marx führen. Die Texte stehen jeweils im Zeichen einer Farbe – dunkelgrün für die toskanischen Villengärten, Blau für die Isola Bella, Schiefergrau für die Schlösser der Loire. Den Hinweis, wofür die Farbe Weiss steht, kann ich mir ja ersparen.
Wahrscheinlich hatte ich in diesem Band eine meine ersten Begegnungen mit Sissinghurst. Das Foto mit den von grauen Steinplatten umgegebenen Flächen aus mauve-weissem Thymian finde ich auch nach über zwanzig Jahren noch überaus beeindruckend.
Lorette Coen:
Gärten erzählen
Edition M, 1988
30. November 2009
Briefkastentante
Mögen Sie die „Briefkasten-Spalten“ in Zeitschriften und Zeitungen? Ich werfe fast in allen Printmedien, die ich konsumiere, einen Blick auf die Fragen. Die Antworten lasse ich gewöhnlich aus, da ja meistens mit ein wenig gesundem Menschenverstand sowieso klar ist, wie diese ausfallen. Und falls ich die Repliken doch lese, nur um festzustellen, ob ich richtig lag. In Gartenzeitschriften beschleicht mich zudem oft das Gefühl, dass die Fragen nicht aus dem Leserkreis kommen, sondern von der Redaktion so zusammengeschustert werden, dass ein neues Produkt beworben werden kann.
Bonnie Thomas Abbott hat ein ganzes Buch mit solchen (fiktiven) Fragen gefüllt. Radical Prunings - A Novel of officious advice from the Contessa of compost“ lautet der Titel. Das ist doch langweilig? Dann lassen Sie sich während der vorwiegend amüsanten Lektüre vom Gegenteil überzeugen. Darin inklusive sind eine Menge Gartentipps.
Das Buch ist eine nach Monaten geordnete Sammlung von Newslettern mit dem Titel „Radical Pruning“, welche die Gärtnerin Mertensia Corydalis regelmässig herausgibt. Im ersten Teil dieser Kurzbriefe schreibt sie über ihren Garten, ihre Angestellten oder ihren Ex-Mann Norton Doyle und was sie sonst gerade beschäftigt. Darauf folgt der Question-and-Answer-Teil.
Fragen zu allen botanischen Themen sind wilkommen, ausser solche betreffend Rasen. Letztere machen Miss Corydalis sozusagen rasend. Die Kompost-Prinzessin liebt es, die Fragesteller mit ihren Problemlösungsvorschlägen zu brüskieren. Da wird beispielsweise unverblümt empfohlen, endlich das „Gehirn einzuschalten", zur Rettung der Seele das Haus zu verkaufen oder alle Zucchettis aus dem Garten zu verbannen, damit einem der Freundeskreis während deren Erntezeit nicht aus dem Weg geht. Und falls Sie schon immer wissen wollten, was für Leute Gärten besuchen, die im Rahmen von „Offener Pforte“ oder ähnlich lautenden Programmen zu besichtigen sind, hier ein Teil der Ansichten von Corydalis:
-Einsame Leute, die eine Gelegenheit für Gespräche suchen
-Schnüffelnde Leute, die einen Blick ins Haus werfen wollen
-Zufällig vorbei kommende Leute, die rasch ins Bad müssen.
Bonnie Thomas Abbott:
Radical Prunings
Emmis Books, 2005
Bonnie Thomas Abbott hat ein ganzes Buch mit solchen (fiktiven) Fragen gefüllt. Radical Prunings - A Novel of officious advice from the Contessa of compost“ lautet der Titel. Das ist doch langweilig? Dann lassen Sie sich während der vorwiegend amüsanten Lektüre vom Gegenteil überzeugen. Darin inklusive sind eine Menge Gartentipps.
Das Buch ist eine nach Monaten geordnete Sammlung von Newslettern mit dem Titel „Radical Pruning“, welche die Gärtnerin Mertensia Corydalis regelmässig herausgibt. Im ersten Teil dieser Kurzbriefe schreibt sie über ihren Garten, ihre Angestellten oder ihren Ex-Mann Norton Doyle und was sie sonst gerade beschäftigt. Darauf folgt der Question-and-Answer-Teil.
Fragen zu allen botanischen Themen sind wilkommen, ausser solche betreffend Rasen. Letztere machen Miss Corydalis sozusagen rasend. Die Kompost-Prinzessin liebt es, die Fragesteller mit ihren Problemlösungsvorschlägen zu brüskieren. Da wird beispielsweise unverblümt empfohlen, endlich das „Gehirn einzuschalten", zur Rettung der Seele das Haus zu verkaufen oder alle Zucchettis aus dem Garten zu verbannen, damit einem der Freundeskreis während deren Erntezeit nicht aus dem Weg geht. Und falls Sie schon immer wissen wollten, was für Leute Gärten besuchen, die im Rahmen von „Offener Pforte“ oder ähnlich lautenden Programmen zu besichtigen sind, hier ein Teil der Ansichten von Corydalis:
-Einsame Leute, die eine Gelegenheit für Gespräche suchen
-Schnüffelnde Leute, die einen Blick ins Haus werfen wollen
-Zufällig vorbei kommende Leute, die rasch ins Bad müssen.
Bonnie Thomas Abbott:
Radical Prunings
Emmis Books, 2005
27. November 2009
Thyme will tell Mysteries
Im Moment bin ich gewissermassen zumindest temporär in Hayden zuhause. Ich stecke nämlich mitten im zweiten Band der „Thyme will tell mysteries“. Die einzelnen Titel beziehen sich auf die Blumensprache und heissen „Rosemary for Remembrance“, Marigolds for Mourning“ und „Roses for Regret“.
Regan Culver, die Mitinhaberin der Herb-Farm „Thyme will tell“, wird wegen Mord an ihrem verwitweten Vater verhaftet. Alden Culver ist vergiftet worden. Da Regan, seine Tochter aus zweiter Ehe, als Haupterbin eingesetzt ist, gerät sie unter Tatverdacht. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich jedoch schnell heraus, dass Alden Culver sein Vermögen schon vor einigen Monaten auf seine jüngste Tochter übertragen hat und dieses Tatmotiv entfällt. Aber wie steht es mit ihren Halbgeschwistern? Agatha steht kurz vor dem Bankrott ihres Geschäftes und ihre Tochter Diane hat gerade ihren Job verloren, mit dem sich die beiden über Wasser gehalten haben. Die Verhältnisse zwischen Alden Culvers Nachkommen waren schon vor dem Mord schlecht und nun scheint keiner dem anderen über den Weg zu trauen. Was bedeutete Alden Culvers kurz vor seinem Tod geäusserte Bemerkung, über einen Vorfall, der sich zehn Jahre zuvor ereignet hat?
Nachdem Regan wieder auf freiem Fuss ist, hofft sie, auf die Spur des Mörders ihres Vaters zu kommen. Die Suche führt sie in die Vergangenheit und bringt ein Geheimnis ihrer vor zehn Jahren tödlich verunglückten Mutter zum Vorschein. Im zweiten Buch geht es noch weiter zurück in die Vergangenheit. Ein Mord und Selbstmord aus den Fünfzigerjahren werden nochmals genauer unter die Lupe genommen.
Diese Trilogie ist zwar schon länger im Handel, doch bei Online-Händlern sind neben gebrauchten auch neue Exemplare immer noch erhältlich. Schade, dass die Autorin gemäss meinen Internet-Recherchen keine weiteren Gartenkrimis mehr veröffentlicht hat. Die Romane sind spannend geschrieben und die Charaktere sehr glaubwürdig.
Audrey Stallsmith:
Rosemary for Remembrance
Waterbrook, 1997
Marigolds for Mourning
Waterbrook, 1998
Roses for Regret
Waterbrook, 1999
Regan Culver, die Mitinhaberin der Herb-Farm „Thyme will tell“, wird wegen Mord an ihrem verwitweten Vater verhaftet. Alden Culver ist vergiftet worden. Da Regan, seine Tochter aus zweiter Ehe, als Haupterbin eingesetzt ist, gerät sie unter Tatverdacht. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich jedoch schnell heraus, dass Alden Culver sein Vermögen schon vor einigen Monaten auf seine jüngste Tochter übertragen hat und dieses Tatmotiv entfällt. Aber wie steht es mit ihren Halbgeschwistern? Agatha steht kurz vor dem Bankrott ihres Geschäftes und ihre Tochter Diane hat gerade ihren Job verloren, mit dem sich die beiden über Wasser gehalten haben. Die Verhältnisse zwischen Alden Culvers Nachkommen waren schon vor dem Mord schlecht und nun scheint keiner dem anderen über den Weg zu trauen. Was bedeutete Alden Culvers kurz vor seinem Tod geäusserte Bemerkung, über einen Vorfall, der sich zehn Jahre zuvor ereignet hat?
Nachdem Regan wieder auf freiem Fuss ist, hofft sie, auf die Spur des Mörders ihres Vaters zu kommen. Die Suche führt sie in die Vergangenheit und bringt ein Geheimnis ihrer vor zehn Jahren tödlich verunglückten Mutter zum Vorschein. Im zweiten Buch geht es noch weiter zurück in die Vergangenheit. Ein Mord und Selbstmord aus den Fünfzigerjahren werden nochmals genauer unter die Lupe genommen.
Diese Trilogie ist zwar schon länger im Handel, doch bei Online-Händlern sind neben gebrauchten auch neue Exemplare immer noch erhältlich. Schade, dass die Autorin gemäss meinen Internet-Recherchen keine weiteren Gartenkrimis mehr veröffentlicht hat. Die Romane sind spannend geschrieben und die Charaktere sehr glaubwürdig.
Audrey Stallsmith:
Rosemary for Remembrance
Waterbrook, 1997
Marigolds for Mourning
Waterbrook, 1998
Roses for Regret
Waterbrook, 1999
23. November 2009
Rosemary and Thyme – Teil 1
Je weiter der Herbst fortschreitet und je früher es abends dunkler wird, um so öfter erfülle ich meine sportliche Pflicht auf dem Stepper statt walkend zu versuchen, einen raschen Blick in die leergeräumten Gärten zu werfen. Inzwischen bin ich recht geübt darin, das eintönige, langweilige Steppen in Verbindung mit der Lektüre in einem Buch oder einer Zeitschrift hinter mich zu bringen. Die Minuten erscheinen auf diese Weise nicht unendlich lang und die Kalorienverbrennung gestaltet sich etwas spannender.
Ab und zu lege ich auch eine DVD ein. Besonders geeignet sind für diesen Zweck wegen ihrer Länge von jeweils ungefähr 50 Minuten Fernsehserien und ganz speziell die britischen Staffeln über die beiden gärtnernden Detektivinnen Rosemary & Thyme.
Die beiden Freundinnen Rosemary Boxer und Laura Thyme sind in der Gartenbranche tätig. In der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit (Gartenumgestaltungen, Gartenunterhalt usw.) werden sie immer wieder unvermittelt in Verbrechen verwickelt. Des Rätsels Lösung finden die beiden jeweils mit Hilfe ihres botanischen Hintergrundwissens.
Wie beispielsweise in der Episode um einen blinden Professor (A simple Plot), der sich gegen den Verkauf des Grundstückes wehrt, auf dem sein Schrebergarten steht. Wegen seinem fehlenden Augenlicht, verlässt sich dieser Gärtner umso stärker auf seine Nase und Duftpflanzen dienen ihm im Garten als Wegweiser. Nachdem in seinen Beeten Blumen umgesetzt worden sind, tappt er ahnungslos in die tödliche Falle.
In einer anderen Folge stossen die beiden Hobbydetektivinnen auf Knochen eines Rennpferdes (Arabica and the Early Spider) während in der Episode „The Invisible Worm“ alle Rosen im Garten absterben und in der Geschichte „The Tree of Death“ eine Eibe eine wichtige Rolle spielt.
Damit ich die noch ungesehenen Folgen ungestört ansehen kann, bleibt mir nur noch zu hoffen, dass die Maximal-Lautstärke meines neuen Computers etwas höher ist als die des Vorgängers, der das Quietschen des Steppers fast nicht zu übertönen vermochte, und ich von Rosemarys und Lauras Dialogen in diesem Winter etwas mehr mitbekomme als letztes Jahr.
Rosemary and Thyme, Series 1 (2003)
Rosemary and Thyme, Series 2 (2004)
Rosemary and Thyme, Series 2 (2005 - 2007)
Acorn Video (DVDs mit Code Region 2)
Ab und zu lege ich auch eine DVD ein. Besonders geeignet sind für diesen Zweck wegen ihrer Länge von jeweils ungefähr 50 Minuten Fernsehserien und ganz speziell die britischen Staffeln über die beiden gärtnernden Detektivinnen Rosemary & Thyme.
Die beiden Freundinnen Rosemary Boxer und Laura Thyme sind in der Gartenbranche tätig. In der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit (Gartenumgestaltungen, Gartenunterhalt usw.) werden sie immer wieder unvermittelt in Verbrechen verwickelt. Des Rätsels Lösung finden die beiden jeweils mit Hilfe ihres botanischen Hintergrundwissens.
Wie beispielsweise in der Episode um einen blinden Professor (A simple Plot), der sich gegen den Verkauf des Grundstückes wehrt, auf dem sein Schrebergarten steht. Wegen seinem fehlenden Augenlicht, verlässt sich dieser Gärtner umso stärker auf seine Nase und Duftpflanzen dienen ihm im Garten als Wegweiser. Nachdem in seinen Beeten Blumen umgesetzt worden sind, tappt er ahnungslos in die tödliche Falle.
In einer anderen Folge stossen die beiden Hobbydetektivinnen auf Knochen eines Rennpferdes (Arabica and the Early Spider) während in der Episode „The Invisible Worm“ alle Rosen im Garten absterben und in der Geschichte „The Tree of Death“ eine Eibe eine wichtige Rolle spielt.
Damit ich die noch ungesehenen Folgen ungestört ansehen kann, bleibt mir nur noch zu hoffen, dass die Maximal-Lautstärke meines neuen Computers etwas höher ist als die des Vorgängers, der das Quietschen des Steppers fast nicht zu übertönen vermochte, und ich von Rosemarys und Lauras Dialogen in diesem Winter etwas mehr mitbekomme als letztes Jahr.
Rosemary and Thyme, Series 1 (2003)
Rosemary and Thyme, Series 2 (2004)
Rosemary and Thyme, Series 2 (2005 - 2007)
Acorn Video (DVDs mit Code Region 2)
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