Wofür würden Sie sich entscheiden, wenn Sie ein Geschenk auswählen dürften zwischen einem Modellkleid, einem Wellness-Wochenende in einem Luxushotel und einer Ladung Mist? Falls Ihre Wahl auf den letzten Preis fällt, finden Sie bestimmt Gefallen an dem kleinen Büchlein von Ursula Beck. Es ist ein lesenswertes Mitbringsel oder Geschenk für sich selber und trägt den Titel „Garten-Glück – Aus dem Leben einer Hobby-Gärtnerin“.
Die Autorin bezeichnet sich selber als „Gartenfreak“ und hat ihre Erlebnisse rund ums Gärtnern in einem vergnüglichen Stil niedergeschrieben. So berichtet Ursula Beck beispielsweise über das Abwägen von Pro und Contra in Bezug auf die Teilnahme an einem Gartenwettbewerb. Jede passionierte Gärtnerin wird verstehen, dass ein Foto nie ausreicht, um die eigene Gartenidylle zu präsentieren. Wie sollen auch Stimmung, Weite, Üppigkeit und Schönheit auf einem kleinen Bild Platz finden?
Ursula Beck gärtnert in einer kühleren Region und die Auswahl der Rosen beschränkt sich auf Rosa canina und andere Pflanzen, die mit diesem Klima zurechtkommen. Alles ist schliesslich eine Sache der richtigen Einstellung und sie tröstet sich mit dem Gedanken, dass auch im Kühlschrank alles länger frisch bleibt und die Gärtnerin selber vielleicht auch persönlich davon profitiert…
Ich nehme diesen Absatz als Aufmunterung in die Herbstzeit mit und möchte als einzigen Negativpunkt anmerken, dass das Büchlein leider nicht sehr umfangreich und das Lesevergnügen allzu schnell vorbei ist.
Ursula Beck:
Garten-Glück – Aus dem Leben einer Hobby-Gärtnerin
Isensee Verlag, 2009
18. Oktober 2010
14. Oktober 2010
Das Labyrinth des Duft- und Heilkräutergärtners
Paul hatte keine einfache Kindheit. Er hat früh seinen Vater verloren, galt als „schwierig“ und begann schon als Jugendlicher in grossen Mengen Alkohol zu trinken. Aufgewachsen ist er auf der Schwäbischen Alb und lebt nun schon seit vielen Jahren in Norddeutschland.
Eine Seniorengruppe aus seiner Heimat entdeckt in einem Prospekt über ein Duftpflanzen-Labyrinth und Heilkräutergarten auf einem Foto eben diesen Paul zwischen zehn Nonnen stehend. Sie erinnern sich recht genau an dessen beinahe unzähligen Untaten und beschliessen, eine Reise Richtung Norden zu unternehmen, um zu erfahren auf welchen Umwegen der aufmüpfige Paul in den Klostergarten gefunden hat.
Eingebettet in die Führung durch Kräuter und Düfte erfahren die reiselustigen Senioren und der Leser Pauls bewegte Lebensgeschichte und nebenbei werden die Klostergärtnerei und verschiedene Heilpflanzen und ihre Wirkung vorgestellt.
Der Roman in Ich-Form liest sich wie eine detaillierte Biografie und ich habe mich bei der Lektüre oft gefragt, welche Stellen vielleicht autobiographisch sind.
Anna Schmidt:
Das Labyrinth des Duft- und Heilkräutergärtners – Vom Saulus zum Paulus
Geest Verlag, 2008
Eine Seniorengruppe aus seiner Heimat entdeckt in einem Prospekt über ein Duftpflanzen-Labyrinth und Heilkräutergarten auf einem Foto eben diesen Paul zwischen zehn Nonnen stehend. Sie erinnern sich recht genau an dessen beinahe unzähligen Untaten und beschliessen, eine Reise Richtung Norden zu unternehmen, um zu erfahren auf welchen Umwegen der aufmüpfige Paul in den Klostergarten gefunden hat.
Eingebettet in die Führung durch Kräuter und Düfte erfahren die reiselustigen Senioren und der Leser Pauls bewegte Lebensgeschichte und nebenbei werden die Klostergärtnerei und verschiedene Heilpflanzen und ihre Wirkung vorgestellt.
Der Roman in Ich-Form liest sich wie eine detaillierte Biografie und ich habe mich bei der Lektüre oft gefragt, welche Stellen vielleicht autobiographisch sind.
Anna Schmidt:
Das Labyrinth des Duft- und Heilkräutergärtners – Vom Saulus zum Paulus
Geest Verlag, 2008
11. Oktober 2010
Auf Rosen gebettet
Die Floristin Holly arbeitet auf dem Blumenmarkt, wo sie für einen Händler Tulpen, Gladiolen und andere Blumen begutachtet und die schönsten heraussucht. Bei ihrem Job handelt es sich um alles andere als eine Traumstelle, denn leider hat sie beim Selektieren ihrer Arbeitsplätze in etwa dasselbe glückliche Händchen wie beim Wählen ihrer WG-Partner.
Holly sucht sich nämlich immer wieder die falschen Unterkünfte aus. So ist sie eben aus einer Wohngemeinschaft voller Putzteufel geflüchtet und bei ihrem ehemaligen Studienkollegen Josh untergekommen. Ihre weiteren neuen Mitbewohner sind die Karrierefrau Kate und der geheimnisvolle Addison, welcher Tag und Nacht vor seinem Computer sitzt und nicht gestört werden darf.
Als Holly eines Nachts einfach die unsichtbare Grenze überschreitet und Addisons Zimmer betritt, verliebt sie sich auf der Stelle in den wortkargen attraktiven Mann und beschliesst, sein Herz zu erobern.
Ein Roman in der Ich-Form über das Leben von vier Singles, während dessen Lektüre die Leserin sich ziemlich über die unzähligen haarsträubenden Situationen wundert.
Jenny Colgan:
Auf Rosen gebettet
Wilhelm Goldmann Verlag, 2003
Holly sucht sich nämlich immer wieder die falschen Unterkünfte aus. So ist sie eben aus einer Wohngemeinschaft voller Putzteufel geflüchtet und bei ihrem ehemaligen Studienkollegen Josh untergekommen. Ihre weiteren neuen Mitbewohner sind die Karrierefrau Kate und der geheimnisvolle Addison, welcher Tag und Nacht vor seinem Computer sitzt und nicht gestört werden darf.
Als Holly eines Nachts einfach die unsichtbare Grenze überschreitet und Addisons Zimmer betritt, verliebt sie sich auf der Stelle in den wortkargen attraktiven Mann und beschliesst, sein Herz zu erobern.
Ein Roman in der Ich-Form über das Leben von vier Singles, während dessen Lektüre die Leserin sich ziemlich über die unzähligen haarsträubenden Situationen wundert.
Jenny Colgan:
Auf Rosen gebettet
Wilhelm Goldmann Verlag, 2003
7. Oktober 2010
Lilys Rosengarten
Auch dieses Buch habe ich schon wiederholt in Buchhandlungen durchgeblättert, konnte mich aber nie definitiv zum Kauf entscheiden. Ab und zu lohnt es sich zu warten (wenigstens mit Blick aufs Portemonnaie), denn viele Taschenbücher landen schliesslich auf irgendwelchen Tischen voller „ausgemusterter“ Titel und so hat auch „Lilys Rosengarten“ doch noch den Weg in meine Bibliothek gefunden.
Obwohl das Stöbern in häufig unordentlichen Haufen von Remittenden zuweilen recht mühsam ist, findet sich dort auch für gärtnerisch Interessierte immer wieder Lesefutter. Aktuell habe ich beispielsweise gerade das Buch „Die 64-Dollar-Tomate“ von William Alexander entdeckt (das ich aber schon längst besitze).
Hortikulturelles gibt es zum Rosengarten von Lily nicht viel zu berichten. Dieser wird erst ungefähr Mitte des Buches angelegt, und nachdem die Gärtnerin ihren Mann George heimlich verlassen hat, wird dieser in einem Brief mit dessen Pflege betraut. George – ein Anwalt, der seine Karriere abgebrochen hat, um nach dem Tod des Vaters, dessen Farm weiterzuführen – ist aber durch die strenge Arbeit auf seinen Feldern, mit seinen Tieren und Katastrophen wie Maul- und Klauenseuche und BSE selbsterklärend anderweitig mit Wichtigerem beschäftigt.
Der Roman erzählt die Geschichte der grossen Liebe zwischen Lily und George, dem plötzlichen Verschwinden von Lily. Und dem langen Warten und Hoffen von George, ob es für ihn und Lily letztendlich vielleicht doch noch eine gemeinsame Zukunft gibt.
Angela Huth:
Lilys Rosengarten
Piper Verlag, 2006
Obwohl das Stöbern in häufig unordentlichen Haufen von Remittenden zuweilen recht mühsam ist, findet sich dort auch für gärtnerisch Interessierte immer wieder Lesefutter. Aktuell habe ich beispielsweise gerade das Buch „Die 64-Dollar-Tomate“ von William Alexander entdeckt (das ich aber schon längst besitze).
Hortikulturelles gibt es zum Rosengarten von Lily nicht viel zu berichten. Dieser wird erst ungefähr Mitte des Buches angelegt, und nachdem die Gärtnerin ihren Mann George heimlich verlassen hat, wird dieser in einem Brief mit dessen Pflege betraut. George – ein Anwalt, der seine Karriere abgebrochen hat, um nach dem Tod des Vaters, dessen Farm weiterzuführen – ist aber durch die strenge Arbeit auf seinen Feldern, mit seinen Tieren und Katastrophen wie Maul- und Klauenseuche und BSE selbsterklärend anderweitig mit Wichtigerem beschäftigt.
Der Roman erzählt die Geschichte der grossen Liebe zwischen Lily und George, dem plötzlichen Verschwinden von Lily. Und dem langen Warten und Hoffen von George, ob es für ihn und Lily letztendlich vielleicht doch noch eine gemeinsame Zukunft gibt.
Angela Huth:
Lilys Rosengarten
Piper Verlag, 2006
4. Oktober 2010
Unterwegs nach Eden
Diese umfangreiche von Helga Volkmann zusammengetragene Sammlung von Literaturtipps aus Gärten und über Gärtner über viele Jahrhunderte stand jahrelang auf meiner Wunschliste, hat es aber bis vor kurzem nie bis in den Warenkorb geschafft. Wahrscheinlich wegen dem Umschlagbild, das einen Wunschgarten aus dem Mittelalter zeigt und mich an ein Buch über Gärten im Mittelalter erinnert, durch welches ich mich vor langer Zeit einmal durchgequält habe. Als „Unterwegs Nach Eden“ kürzlich bei einem Reststeller angeboten wurde, habe ich es mir dann doch noch gegönnt. Nach der Lektüre bin ich positiv überrascht, habe viele bekannte Stellen aus liebgewonnenen Büchern wiedergefunden und etliche ältere Bücher entdeckt, die auf die Wunschliste gesetzt worden sind.
Falls auch Sie sich literarisch auf den Weg nach Eden machen wollen, begegnen Sie zwischen Kapiteln mit Titeln „Die Gärtner und das Gärtnern“, „Gärten der Erotik“ und „Der Gartenfrevel“ beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse, Hans Christian Andersen, Rainer Maria Rilke und vielen anderen mehr. Der Titel „Nachsommer“ von Adalbert Stifter ist jedenfalls auf dem Stapel mit den ungelesenen Büchern wieder einmal weiter nach oben gerutscht und wird vielleicht demnächst endlich einmal gelesen werden …
Helga Volkmann:
Unterwegs nach Eden – Von Gärtnern und Gärten in der Literatur
Vandenhoeck & Ruprecht, 2000
Falls auch Sie sich literarisch auf den Weg nach Eden machen wollen, begegnen Sie zwischen Kapiteln mit Titeln „Die Gärtner und das Gärtnern“, „Gärten der Erotik“ und „Der Gartenfrevel“ beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse, Hans Christian Andersen, Rainer Maria Rilke und vielen anderen mehr. Der Titel „Nachsommer“ von Adalbert Stifter ist jedenfalls auf dem Stapel mit den ungelesenen Büchern wieder einmal weiter nach oben gerutscht und wird vielleicht demnächst endlich einmal gelesen werden …
Helga Volkmann:
Unterwegs nach Eden – Von Gärtnern und Gärten in der Literatur
Vandenhoeck & Ruprecht, 2000
30. September 2010
Wie Nalda sagt
Ein junger Mann namens T. ist auf der Flucht - seinen Namen erfährt der Leser aus Sicherheitsgründen während der ganzen Lektüre nicht. Die Ausdrucksweise des Ich-Erzählers in kindlich-naivem Erzählungsstil ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, es lohnt sich aber durchaus, weiterzulesen.
Aufgewachsen ist T. bei seiner Tante Nalda, die ihm das Gärtnern beigebracht hat. Er durfte nie die Schule besuchen und seine Allgemeinbildung beruht auf den vielen Geschichten, die ihm Nalda erzählt hat, und er nimmt die wunderlichsten Erzählungen für bare Münze. Eine handelt davon, dass sich in seinem Körper ein kostbarer Edelstein aus einem Juwelenraub seines Vaters befindet, der dort versteckt werden musste.
Als nun der Erzähler vierzehn Jahre alt war, wurde Nalda immer schrulliger und T. war alleine für den Lebensunterhalt der beiden zuständig. Schliesslich bestand der Tagesablauf von Nalda nur noch aus Schlafen und Schreien und sie wurde abgeholt. T. hat seine Tante nie mehr gesehen. Geschichten erzählte sie da schon länger keine mehr. Und so stand der Ich-Erzähler mit sechszehn Jahren ganz allein da und auch die „Auflösung“ der Edelstein-Erzählung war gewissermassen noch offen.
T. glaubt deshalb auch als junger Erwachsener immer noch, dass sich in seinem Körper der besagte Edelstein „auf Durchreise“ befindet und er deshalb verfolgt wird. Dieses Geheimnis muss er um jeden Preis hüten. Damit er sich nicht versehentlich verplappert, spricht er sehr wenig und trägt einen Bauchschurz. Immer wieder interpretiert er Situationen falsch, fühlt sich bedroht, bricht unvermittelt sämtliche Zelte hinter sich ab und zieht mit seiner stets griffbereiten Tasche in eine andere Stadt, wo er eine neue Stelle als Gärtner sucht. Und träumt gleichzeitig vom künftigem Glück, Reichtum und Freunden, wenn der Stein endlich seinen Körper verlassen hat und davon, nicht mehr für fremde Leute gärtnern zu müssen.
Stuart David:
Wie Nalda sagt
Fischer Taschenbuch Verlag, 2004
Aufgewachsen ist T. bei seiner Tante Nalda, die ihm das Gärtnern beigebracht hat. Er durfte nie die Schule besuchen und seine Allgemeinbildung beruht auf den vielen Geschichten, die ihm Nalda erzählt hat, und er nimmt die wunderlichsten Erzählungen für bare Münze. Eine handelt davon, dass sich in seinem Körper ein kostbarer Edelstein aus einem Juwelenraub seines Vaters befindet, der dort versteckt werden musste.
Als nun der Erzähler vierzehn Jahre alt war, wurde Nalda immer schrulliger und T. war alleine für den Lebensunterhalt der beiden zuständig. Schliesslich bestand der Tagesablauf von Nalda nur noch aus Schlafen und Schreien und sie wurde abgeholt. T. hat seine Tante nie mehr gesehen. Geschichten erzählte sie da schon länger keine mehr. Und so stand der Ich-Erzähler mit sechszehn Jahren ganz allein da und auch die „Auflösung“ der Edelstein-Erzählung war gewissermassen noch offen.
T. glaubt deshalb auch als junger Erwachsener immer noch, dass sich in seinem Körper der besagte Edelstein „auf Durchreise“ befindet und er deshalb verfolgt wird. Dieses Geheimnis muss er um jeden Preis hüten. Damit er sich nicht versehentlich verplappert, spricht er sehr wenig und trägt einen Bauchschurz. Immer wieder interpretiert er Situationen falsch, fühlt sich bedroht, bricht unvermittelt sämtliche Zelte hinter sich ab und zieht mit seiner stets griffbereiten Tasche in eine andere Stadt, wo er eine neue Stelle als Gärtner sucht. Und träumt gleichzeitig vom künftigem Glück, Reichtum und Freunden, wenn der Stein endlich seinen Körper verlassen hat und davon, nicht mehr für fremde Leute gärtnern zu müssen.
Stuart David:
Wie Nalda sagt
Fischer Taschenbuch Verlag, 2004
27. September 2010
Flowers on Main
Nachdem ihr drittes Schauspiel-Stück floppt, bricht Bree O’Brien die oberflächliche Beziehung mit ihrem Mentor Marty ab und kehrt mit zerstörtem Selbstwertgefühl von Chicago zurück nach Chesapeake Shores. Was zunächst als kurzer Aufenthalt gedacht war, entpuppt sich als privater und beruflicher Neustart.
Über Brees Rückkehr freuen sich nicht alle gleichermassen. Auch nach sechs Jahren hat ihr Ex-Freund Jake Collins das Ende der Beziehung nicht überwunden und wirft Bree noch immer vor, der Verlust ihres gemeinsamen ungeborenen Kindes sei ihr nicht ungelegen gekommen, um ihre Träume wie geplant umsetzen zu können.
Währenddessen springt Bree kurzfristig ein, die floralen Kreationen für eine Hochzeit zu fertigen und beschliesst daraufhin ziemlich spontan, am Ort ihrer Wurzeln einen Blumenladen zu eröffnen. Das nötige Know-How hat ihr während ihrer Kindheit die Grossmutter beigebracht. Da ihre erste Liebe Jake Inhaber der grössten Gärtnerei und gleichzeitig wichtigster regionaler Blumenlieferant ist, kreuzen sich ihre Wege zwangsläufig immer wieder. Zwischen den beiden knistert es immer noch. Schafft es Jack, endlich zu akzeptieren, dass Bree mit dem Verlust des gemeinsamen Babys anders umgegangen ist und finden die beiden auf Umwegen doch noch zusammen?
Sherryl Woods:
Flowers on Main
Mira Books, 2009
Über Brees Rückkehr freuen sich nicht alle gleichermassen. Auch nach sechs Jahren hat ihr Ex-Freund Jake Collins das Ende der Beziehung nicht überwunden und wirft Bree noch immer vor, der Verlust ihres gemeinsamen ungeborenen Kindes sei ihr nicht ungelegen gekommen, um ihre Träume wie geplant umsetzen zu können.
Währenddessen springt Bree kurzfristig ein, die floralen Kreationen für eine Hochzeit zu fertigen und beschliesst daraufhin ziemlich spontan, am Ort ihrer Wurzeln einen Blumenladen zu eröffnen. Das nötige Know-How hat ihr während ihrer Kindheit die Grossmutter beigebracht. Da ihre erste Liebe Jake Inhaber der grössten Gärtnerei und gleichzeitig wichtigster regionaler Blumenlieferant ist, kreuzen sich ihre Wege zwangsläufig immer wieder. Zwischen den beiden knistert es immer noch. Schafft es Jack, endlich zu akzeptieren, dass Bree mit dem Verlust des gemeinsamen Babys anders umgegangen ist und finden die beiden auf Umwegen doch noch zusammen?
Sherryl Woods:
Flowers on Main
Mira Books, 2009
23. September 2010
Peter Bochanan: Blume der Vergeltung
Rosen als Tatwaffe? In dem schmalen Büchlein mit dem Titel „Blume der Vergeltung“ treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der seine Opfer mit Hilfe von Baccarraosen umbringt. Die Erwähnung der Details erspare ich Ihnen hier und Sie lesen diese bitte bei Interesse selber nach. Der erste Mord wird im Anschluss an ein stark frequentiertes Blumencorso entdeckt und bereits drei Wochen später wird ein Schausteller auf die gleiche Weise getötet. Und diese beiden Opfer sind bei weitem nicht die letzten.
Kriminalhauptkommissar Marc Berger und sein Team erschienen mir bei ihren Ermittlungen recht hilflos, um nicht zu schreiben dilettantisch. Aber vielleicht habe ich, die die Polizeiarbeit ja nur aus Büchern und aus dem Fernsehen kennt, eine falsche Vorstellung. Ich hoffe aber doch, dass gewisse Schilderungen in Tat und Wahrheit effektiver ablaufen und die Ermittler nicht erst nach mehreren Morden mit Baccararosen überhaupt auf die Idee kommen, sich um die Herkunft der Blumen zu kümmern. Dieses Versäumnis spielt jedoch insofern keine Rolle, weil sich später herausstellt, dass sich der Täter in seiner Wohnung mit Hilfe eines Glaskastens, Heizung, Bewässerungsanlage und von Speziallampen selber hingebungsvoll um die Rosen kümmert (ob das tatsächlich funtkioniert?).
Das Buch habe ich schon vor mehreren Wochen gelesen, stelle jetzt aber gerade fest, dass meine obigen Anmerkungen zur Polizeiarbeit im Zusammenhang mit den Vorfällen in Biel in den letzten Tagen den Beiträgen und Vorwürfen in der Tagespresse ähneln ...
Peter Bochanan:
Blume der Vergeltung
Engelsdorfer Verlag, 2009
Kriminalhauptkommissar Marc Berger und sein Team erschienen mir bei ihren Ermittlungen recht hilflos, um nicht zu schreiben dilettantisch. Aber vielleicht habe ich, die die Polizeiarbeit ja nur aus Büchern und aus dem Fernsehen kennt, eine falsche Vorstellung. Ich hoffe aber doch, dass gewisse Schilderungen in Tat und Wahrheit effektiver ablaufen und die Ermittler nicht erst nach mehreren Morden mit Baccararosen überhaupt auf die Idee kommen, sich um die Herkunft der Blumen zu kümmern. Dieses Versäumnis spielt jedoch insofern keine Rolle, weil sich später herausstellt, dass sich der Täter in seiner Wohnung mit Hilfe eines Glaskastens, Heizung, Bewässerungsanlage und von Speziallampen selber hingebungsvoll um die Rosen kümmert (ob das tatsächlich funtkioniert?).
Das Buch habe ich schon vor mehreren Wochen gelesen, stelle jetzt aber gerade fest, dass meine obigen Anmerkungen zur Polizeiarbeit im Zusammenhang mit den Vorfällen in Biel in den letzten Tagen den Beiträgen und Vorwürfen in der Tagespresse ähneln ...
Peter Bochanan:
Blume der Vergeltung
Engelsdorfer Verlag, 2009
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