Ninas Vater wird als Professor für Stadt- und Regionalplanung nach New York berufen. Da es noch zwei Jahre dauert, bis Nina volljährig ist, muss sie wohl oder übel mit ihren Eltern umziehen und Freundin Britt und Freund Konrad in Berlin zurücklassen.
Doch die Schülerin lebt sich schneller als erwartet in der riesigen Stadt ein und findet in Izzy, welche an der Schule die gleichen Fächer belegt, rasch eine neue Freundin. Und schliesslich gibt es da auch noch ihren Klassenkameraden Leroy, ein cooler Hip-Hopper und wichtiger Spieler des Lacrosse-Teams an Ninas Schule…
In dieser Sprachmix-Erzählung erfährt die Leserin die Höhen und Tiefen aus Ninas ersten Wochen im Big Apple und verfolgt gleichzeitig eine Erpressergeschichte, die auf unkonventionelle Art aus der Welt geschaffen werden kann. Daneben spielen Dachgärten eine grössere Rolle.
Diese zweisprachige Lektüre wird empfohlen für Jugendliche (wohl eher für Mädchen) ab 12 Jahren, die seit zwei, drei Jahren Englisch lernen. Die Handlung aus Sicht von Nina ist auf Deutsch, Dialoge und Briefe sind auf Englisch und speziellere Vokabeln werden auf der gleichen Seite erklärt, auf der sie vorkommen.
Petra A. Bauer:
Ein Herz in New York – A Heart in New York
Langenscheidt, 2009
12. November 2009
9. November 2009
Ganz schön gefährlich
In den letzten Tagen habe ich unter anderem zwei Bücher über Giftpflanzen gelesen. Eines der beiden enthält Passagen, die ich doch ziemlich erschreckend und abstossend finde. So wird als Ziel des Buches die Feststellung der optimalen toxischen Qualität angegeben, damit diese von Tätern als Werkzeug verwendet werden kann. Und der Autor hofft, dass dadurch viele bestehende Konflikte zur Zufriedenheit aller gelöst werden können. Bei meiner nach dieser Einführung eher oberflächlichen Lektüre konnte ich nicht herausfinden, was an diesen Aussagen und am ganzen Buch besonders witzig sein soll. Diese Informationen über Pflanzengifte sind selbstverständlich auch anderweitig zu beschaffen, aber dennoch verzichte ich darauf, Autor und Buchtitel hier zu erwähnen.
Morde mit Giftpflanzen füllen die Geschichtsbücher durch alle Jahrhunderte hindurch. Die Pflanzen sind als Mordwaffe mehrheitlich abgelöst worden und zu den häufigsten Vergiftungsopfern gehören mittlerweile (Klein-)Kinder, die giftige Blätter, Samen oder Früchte in den Mund stecken oder auch Bärlauchsammler, welche die Blätter der Zwiebelpflanze mit jenen der Herbstzeitlose verwechseln. Das Buch „Schön, aber gefährlich“ von Helga Urban ermöglicht einen informativen Einblick ins Thema Giftfplanzen.
Kapitel mit Überschriften wie „Auf den Inhalt kommt es an“, „Kann eine Pflanze böse aussehen?“ und „Es ist Arznei, nicht Gift …“ machen neugierig auf die Lektüre und der Leser bleibt erstaunt zurück, ob der Fülle an Vergiftungsmöglichkeiten und wundert sich aufgrund der erwähnten Vorfälle, auf was für Ideen Leute kommen, um Abwechslung in die Salatschüssel zu bringen.
Eines der Pflanzenportraits ist dem Kaffeebaum (Coffea Arabica) gewidmet. Je nach Konstitution des Kaffeetrinkers ist ein Konsum von und 100 Tassen Kaffee pro Tag tödlich. Ein solch extensives Trinken dieses Genussmittels wird wohl kaum einer pflegen. Aber anscheinend lassen sich die Nacktschnecken im Garten mit doppelten Espressos reduzieren. In anderen Steckbriefen werden dann auch gefährlichere Kaliber vorgestellt, wie der Fingerhut und Lupinen.
Die Texte sind sehr informativ und interessant abgefasst und werden durch pointierte Bemerkungen der Autorin abgerundet. Positiv zu erwähnen sind auch die schönen Fotos von Marion Nickig. Das Buch enthält ausserdem ein ausführliches Register, ein Literaturverzeichnis und nützliche Adressen.
Helga Urban:
Schön, aber gefährlich
Books on Demand, 2009
Morde mit Giftpflanzen füllen die Geschichtsbücher durch alle Jahrhunderte hindurch. Die Pflanzen sind als Mordwaffe mehrheitlich abgelöst worden und zu den häufigsten Vergiftungsopfern gehören mittlerweile (Klein-)Kinder, die giftige Blätter, Samen oder Früchte in den Mund stecken oder auch Bärlauchsammler, welche die Blätter der Zwiebelpflanze mit jenen der Herbstzeitlose verwechseln. Das Buch „Schön, aber gefährlich“ von Helga Urban ermöglicht einen informativen Einblick ins Thema Giftfplanzen.
Kapitel mit Überschriften wie „Auf den Inhalt kommt es an“, „Kann eine Pflanze böse aussehen?“ und „Es ist Arznei, nicht Gift …“ machen neugierig auf die Lektüre und der Leser bleibt erstaunt zurück, ob der Fülle an Vergiftungsmöglichkeiten und wundert sich aufgrund der erwähnten Vorfälle, auf was für Ideen Leute kommen, um Abwechslung in die Salatschüssel zu bringen.
Eines der Pflanzenportraits ist dem Kaffeebaum (Coffea Arabica) gewidmet. Je nach Konstitution des Kaffeetrinkers ist ein Konsum von und 100 Tassen Kaffee pro Tag tödlich. Ein solch extensives Trinken dieses Genussmittels wird wohl kaum einer pflegen. Aber anscheinend lassen sich die Nacktschnecken im Garten mit doppelten Espressos reduzieren. In anderen Steckbriefen werden dann auch gefährlichere Kaliber vorgestellt, wie der Fingerhut und Lupinen.
Die Texte sind sehr informativ und interessant abgefasst und werden durch pointierte Bemerkungen der Autorin abgerundet. Positiv zu erwähnen sind auch die schönen Fotos von Marion Nickig. Das Buch enthält ausserdem ein ausführliches Register, ein Literaturverzeichnis und nützliche Adressen.
Helga Urban:
Schön, aber gefährlich
Books on Demand, 2009
5. November 2009
Moderne Gärten – gestaltet von Landschaftsarchitekten in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Kunsthistorikern Elke von Radziewsky vermittelt in diesem Buch einen Überblick über von führenden Landschaftsarchitekten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestaltete Hausgärten. Bei diesen Hausgärten handelt es sich naturgemäss zu einem grossen Teil um fast parkähnliche Anlagen, bei welchen für die Gestaltung das nötige Kleingeld wohl eher eine untergeordnete Rolle spielt. Dies ist kein Grund neidisch zu werden, auch (Laien-)Gärtner, die sich mit kleineren Flächen begnügen müssen oder dürfen und sich eine professionelle Gestaltung durch einen Landschaftsarchitekten nicht leisten können, finden in diesem Band Ideen, die sich auf kleinere Parzellen übertragen und umsetzen lassen.
Nach dem Inhaltsverzeichnis folgt eine mehrseitige Einstimmung zum Thema „Hundert Jahre Hausgarten“. Darin geht es von den Folgen eines gewonnenen Gartenwettbewerbes anno 1907 über den Einfluss des schnellen Wachsen der Grossstädte im 19. und 20. Jahrhundert auf die Gartenlust in Europa bis zum momentan stattfindenden Umschwung in der Bewertung der Hausgärten.
Titel wie „Tulpe spielt Theater“ und „Spatz und Krieger“ oder „Der Garten ist ein Fass ohne Boden“ machen den Leser zusammen mit den beeindruckenden Fotos neugierig auf die auf rund 200 Seiten verteilten Portraits. Diese werden durch detaillierte Pläne ergänzt.
Die Gärten sind so unterschiedlich wie die Gestalter. Da gibt es einen, in welchem der Boden mit Kalbsknochen gepflastert ist und auf einer als Pferdeweide benutzten Blumenwiese Hainbuchen-Hecken in Form von Tortenstücken verteilt sind. Im Beitrag „Sommerblumenweg zur Küche“ wird ein Garten vorgestellt, wo an ein Gewächshaus einer ehemaligen Gärtnerei eine Schlafzelle angebaut worden ist, da die Masse des früheren Arbeiterhauses auch für zwei Personen als Wohnung zu klein waren.
Nach den Gartenportraits folgen Steckbriefe der Landschaftsarchitekten und ihrer Büros mit Angaben zu Anzahl Mitarbeiter, wichtigen Arbeiten und Stil. Interessant sind die Hinweise über Anteile der pro Jahr gestalteten Hausgärten im Verhältnis zu anderen Aufträgen. Leider fehlt ein Register, welches ein kurzes Nachschlagen doch enorm vereinfachen würde.
Kürzlich habe ich an dieser Stelle ein Rezept von Paul Bocuse erwähnt. Vor längerer Zeit (1993!) hatte ich dieses aus der Zeitschrift „Beobachter“ herausgerissen und das Rotkraut-Gericht hat seit damals einen Stammplatz in unserer Herbst- und Winterküche. Jenes Rezept war damals von einem (mir persönlich nicht bekannten) Leser und Gärtner aus „meiner“ Stadt eingeschickt worden. Bei der Lektüre des Buches „Moderne Gärten“ hatte ich nun sozusagen ein Treffen mit einem alten Bekannten. Auf das Portrait aus dem hiesigen Landschaftsgartenbetrieb war ich natürlich sowieso neugierig. Die Angaben wie Name, beruflicher Hintergrund, Wohnort sowie das abgebildete Foto weckten Erinnerungen wach und ich kramte das inzwischen arg zerfledderte Rezept hervor. Und siehe da, aus dem "Rezept-Einsender“ von Anfang der 90er Jahre ist inzwischen ein bekannter Landschaftsarchitekt geworden.
Elke von Radziewsky:
Moderne Gärten
Callwey Verlag, 2009
Nach dem Inhaltsverzeichnis folgt eine mehrseitige Einstimmung zum Thema „Hundert Jahre Hausgarten“. Darin geht es von den Folgen eines gewonnenen Gartenwettbewerbes anno 1907 über den Einfluss des schnellen Wachsen der Grossstädte im 19. und 20. Jahrhundert auf die Gartenlust in Europa bis zum momentan stattfindenden Umschwung in der Bewertung der Hausgärten.
Titel wie „Tulpe spielt Theater“ und „Spatz und Krieger“ oder „Der Garten ist ein Fass ohne Boden“ machen den Leser zusammen mit den beeindruckenden Fotos neugierig auf die auf rund 200 Seiten verteilten Portraits. Diese werden durch detaillierte Pläne ergänzt.
Die Gärten sind so unterschiedlich wie die Gestalter. Da gibt es einen, in welchem der Boden mit Kalbsknochen gepflastert ist und auf einer als Pferdeweide benutzten Blumenwiese Hainbuchen-Hecken in Form von Tortenstücken verteilt sind. Im Beitrag „Sommerblumenweg zur Küche“ wird ein Garten vorgestellt, wo an ein Gewächshaus einer ehemaligen Gärtnerei eine Schlafzelle angebaut worden ist, da die Masse des früheren Arbeiterhauses auch für zwei Personen als Wohnung zu klein waren.
Nach den Gartenportraits folgen Steckbriefe der Landschaftsarchitekten und ihrer Büros mit Angaben zu Anzahl Mitarbeiter, wichtigen Arbeiten und Stil. Interessant sind die Hinweise über Anteile der pro Jahr gestalteten Hausgärten im Verhältnis zu anderen Aufträgen. Leider fehlt ein Register, welches ein kurzes Nachschlagen doch enorm vereinfachen würde.
Kürzlich habe ich an dieser Stelle ein Rezept von Paul Bocuse erwähnt. Vor längerer Zeit (1993!) hatte ich dieses aus der Zeitschrift „Beobachter“ herausgerissen und das Rotkraut-Gericht hat seit damals einen Stammplatz in unserer Herbst- und Winterküche. Jenes Rezept war damals von einem (mir persönlich nicht bekannten) Leser und Gärtner aus „meiner“ Stadt eingeschickt worden. Bei der Lektüre des Buches „Moderne Gärten“ hatte ich nun sozusagen ein Treffen mit einem alten Bekannten. Auf das Portrait aus dem hiesigen Landschaftsgartenbetrieb war ich natürlich sowieso neugierig. Die Angaben wie Name, beruflicher Hintergrund, Wohnort sowie das abgebildete Foto weckten Erinnerungen wach und ich kramte das inzwischen arg zerfledderte Rezept hervor. Und siehe da, aus dem "Rezept-Einsender“ von Anfang der 90er Jahre ist inzwischen ein bekannter Landschaftsarchitekt geworden.
Elke von Radziewsky:
Moderne Gärten
Callwey Verlag, 2009
2. November 2009
Garten-, Kräuter und Gemüsedetektive
Eine Ideensammlung rund um das Thema Kräuter liefert das Buch „Die Kräuter-Detektive“. Dabei handelt es sich nicht um ein eigentliches Kinderbuch sondern um ein Arbeitsbuch für interessierte Eltern, Lehrer und alle, die sich mit kleineren Kindern beschäftigen. Auch für Kindergeburtstage lassen sich verschiedene Ideen übernehmen, beispielsweise wie mit Kräutern gemalt, gebastelt, gerätselt, gekocht, gespielt und experimentiert werden kann.
Die Kräuter werden in die Kapital Gartenkräuter, Unkräuter, Wiesenkräuter und Waldkräuter unterteilt. Im Kapitel Unkräuter werden unter anderem die Brennessel und der Schachtelhalm vorgestellt. Ein Steckbrief in Wort und Illustration verrät, wo das vorgestellte Kraut anzutreffen ist, wie Blatt, Stängel, Blüte, Wurzel und Frucht aussehen sowie Besonderheiten zu Verbreitung, Bestäubung, Blütezeit usw. Dank der detailtreuen Illustrationen können auch kleine Detektive die Kräuter in Wald und Wiese einfach aufspüren. Haben Sie schon einmal grüne Chips aus Brennnessel-Blättern gekostet oder eine Brennnessel-Suppe? Dies sind nur zwei der vielen Kräuter-Rezepte, die im Buch aufgeführt sind. Passende Geschichten, Lieder sowie Experimente, welche die verschiedenen Sinne herausfordern, runden die jeweiligen Kräuter-Portraits ab.
Zu den Themen Garten und Gemüse gibt es Bücher in identischer Ausstattung, ebenfalls mit Experimenten, Spielen, Bastelideen, Rezepten und Geschichten.
Leonore Geisselbrecht-Taferner:
Die Kräuter-Detektive
Ökotopia Verlag, 2009
Leonore Geisselbrecht-Taferner:
Die Gemüse-Detektive
Ökotopia Verlag, 2007
Leonore Geisselbrecht-Taferner:
Die Garten-Detektive
Ökotopia Verlag, 2005
Die Kräuter werden in die Kapital Gartenkräuter, Unkräuter, Wiesenkräuter und Waldkräuter unterteilt. Im Kapitel Unkräuter werden unter anderem die Brennessel und der Schachtelhalm vorgestellt. Ein Steckbrief in Wort und Illustration verrät, wo das vorgestellte Kraut anzutreffen ist, wie Blatt, Stängel, Blüte, Wurzel und Frucht aussehen sowie Besonderheiten zu Verbreitung, Bestäubung, Blütezeit usw. Dank der detailtreuen Illustrationen können auch kleine Detektive die Kräuter in Wald und Wiese einfach aufspüren. Haben Sie schon einmal grüne Chips aus Brennnessel-Blättern gekostet oder eine Brennnessel-Suppe? Dies sind nur zwei der vielen Kräuter-Rezepte, die im Buch aufgeführt sind. Passende Geschichten, Lieder sowie Experimente, welche die verschiedenen Sinne herausfordern, runden die jeweiligen Kräuter-Portraits ab.
Zu den Themen Garten und Gemüse gibt es Bücher in identischer Ausstattung, ebenfalls mit Experimenten, Spielen, Bastelideen, Rezepten und Geschichten.
Leonore Geisselbrecht-Taferner:
Die Kräuter-Detektive
Ökotopia Verlag, 2009
Leonore Geisselbrecht-Taferner:
Die Gemüse-Detektive
Ökotopia Verlag, 2007
Leonore Geisselbrecht-Taferner:
Die Garten-Detektive
Ökotopia Verlag, 2005
29. Oktober 2009
Pilze für Madeleine
Pilze bilden in der biologischen Klassifikation zwar neben Tieren und Pflanzen ein eigenes Reich. In den letzten Wochen sind aber in unserem Garten „draussen“ einige Exemplare in der Wiese aufgetaucht, so dass ich ihnen nun im Sofagarten auch einen Platz anbiete.
Holger Haglund arbeitet als Lagerverwalter. Seine ganze Leidenschaft gilt den Pilzen. Drachenpilz, Wolfsblut, Fliegenpilz, Täubling, Stinkmorchel, Stockschwämme und viele andere mehr – er kennt sie alle und weiss Bescheid über Nutzen und Gefahren. Sein umfangreiches Wissen gibt Holger in Pilzkursen weiter und diese Seminare wirken wie Magnete auf die Frauen.
Seit Holgers Ehe mit einer früheren Kursteilnehmerin nach wenigen Jahren auseinanderbrach, lebt er mit seinem inzwischen erwachsenen Sohn Gunnar in einer Hütte mitten im Wald. Eines Tages nimmt die schöne Madeleine an einem von Holgers Pilzseminaren teil. Vater und Sohn verlieben sich beide in die reiche Schlossbesitzerin. Schliesslich heiraten Holger und Madeleine und ziehen auf deren Schloss in Frankreich. Während sich für Holger mit der Trüffeljagd ein neues interessantes Feld auftut, führt der junge Haglund ein Einsiedlerleben im schwedischen Wald und es zerreisst ihn beinahe vor Sehnsucht nach Liebe und nach Madeleine.
Schon seit seiner Kindheit steht der Ich-Erzähler Gunnar im Schatten seines dominanten Vaters. Nachdem Holger seinem Sohn von der aphrodisierenden Wirkung eines schleimigen Höhlenpilzes erzählt, wähnt sich Gunnar am Ziel seiner Fantasien. Er mischt seiner Stiefmutter diesen Pilz ins Essen - ohne zu ahnen, dass hinter dem Tipp seines Vaters ein heimtückischer Plan steckt. Gunnars Vorhaben misslingt und seine Träume von der Verführung von Madeleine enden in einem Desaster.
Fast ohne es zu merken, werden Sie bei dieser Lektüre eine Menge über Pilze erfahren!
Falls Sie noch mehr über Pfifferlinge, Morcheln und Co. lesen wollen: im Roman „Die dunkle Seite des Mondes“ von Martin Suter spielen halluzinogene Pilze eine wichtige Rolle.
Marie Hermanson:
Pilze für Madeleine
Suhrkamp Verlag, 2009
Holger Haglund arbeitet als Lagerverwalter. Seine ganze Leidenschaft gilt den Pilzen. Drachenpilz, Wolfsblut, Fliegenpilz, Täubling, Stinkmorchel, Stockschwämme und viele andere mehr – er kennt sie alle und weiss Bescheid über Nutzen und Gefahren. Sein umfangreiches Wissen gibt Holger in Pilzkursen weiter und diese Seminare wirken wie Magnete auf die Frauen.
Seit Holgers Ehe mit einer früheren Kursteilnehmerin nach wenigen Jahren auseinanderbrach, lebt er mit seinem inzwischen erwachsenen Sohn Gunnar in einer Hütte mitten im Wald. Eines Tages nimmt die schöne Madeleine an einem von Holgers Pilzseminaren teil. Vater und Sohn verlieben sich beide in die reiche Schlossbesitzerin. Schliesslich heiraten Holger und Madeleine und ziehen auf deren Schloss in Frankreich. Während sich für Holger mit der Trüffeljagd ein neues interessantes Feld auftut, führt der junge Haglund ein Einsiedlerleben im schwedischen Wald und es zerreisst ihn beinahe vor Sehnsucht nach Liebe und nach Madeleine.
Schon seit seiner Kindheit steht der Ich-Erzähler Gunnar im Schatten seines dominanten Vaters. Nachdem Holger seinem Sohn von der aphrodisierenden Wirkung eines schleimigen Höhlenpilzes erzählt, wähnt sich Gunnar am Ziel seiner Fantasien. Er mischt seiner Stiefmutter diesen Pilz ins Essen - ohne zu ahnen, dass hinter dem Tipp seines Vaters ein heimtückischer Plan steckt. Gunnars Vorhaben misslingt und seine Träume von der Verführung von Madeleine enden in einem Desaster.
Fast ohne es zu merken, werden Sie bei dieser Lektüre eine Menge über Pilze erfahren!
Falls Sie noch mehr über Pfifferlinge, Morcheln und Co. lesen wollen: im Roman „Die dunkle Seite des Mondes“ von Martin Suter spielen halluzinogene Pilze eine wichtige Rolle.
Marie Hermanson:
Pilze für Madeleine
Suhrkamp Verlag, 2009
25. Oktober 2009
The Snowdrop Garden
Der Engländer Ben lernt an der Frankfurter Buchmesse die Slowakin Katka kennen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten möchten sich die beiden näher kennenlernen und Ben fährt im Anschluss an die Messe mit Katka in ihre Heimat. Während dieser Tage in der Slowakei müssen die beiden etliche kulturelle Missverständnisse überwinden, die Beziehung wird aber weitergeführt. Die Geschichte dümpelt etwas vor sich hin und der Leser erfährt beispielsweise, dass im Osten die Bananen anders geschält werden als in England.
Zuhause verdient Ben sein Geld als Cartoonist und widmet seine ganze Freizeit den Schneeglöckchen, die seinen Garten zur Blütezeit in eine umwerfende weisse Pracht verwandeln. Dazu gehört das Ersteigern von Zwiebeln im Ebay, Chatten in Galanthus-Foren sowie das Besuchen von Schneeglöckchen-Anlässen (die Nettetaler Schneeglöckchen-Tage werden übrigens auch erwähnt). Eine ältere Freundin, Lady Cherington, die ebenfalls den Schneeglöckchen verfallen ist, steht kurz davor, ihr Haus und ihren Garten räumen zu müssen, weil ihr Mann das gesamte Vermögen verspekuliert hat. Ben und Katka möchten unbedingt verhindern, dass diese einmalige Schneeglöckchen-Kollektion auseinanderfällt.
Sie selber haben zwar (noch) keine herbstblühenden Schneeglöckchen, zählen sich aber doch schon zu den Galantophilen? Dann hätte ich Ihnen diesen Roman gerne als perfekte Überbrückung der Wartezeit und als Einstimmung auf die nicht mehr so weit entfernte Hauptblütezeit ihrer Gartenschätze empfohlen. Leider sind meine Erwartungen an die Lektüre dieses Buches nicht ganz erfüllt worden.
Auf den ersten zwei Dutzend Seiten hatte ich gar das Gefühl im falschen Film zu sitzen bzw. Im falschen Buch zu lesen (falsches Buchseiten in Umschlag gebunden - alles schon vorgekommen...). Der Autor hat in diese Erzählung Schneeglöckchen, Liebesgeschichte, ein bisschen Komödie und internationale Drogengeschäfte gepackt. Mir fehlte der rote Faden und die Spannung kam auch zu kurz. Mühsam fand ich es, mich durch Katkas nicht perfekte Englisch-Kenntnisse lesen zu müssen.
Martin Baxendale ist selber Cartoonist und hat in seiner Backlist Titel wie „Ihr neues Baby – Gebrauchsanweisung“, und die saloppe Art, wie solche Bücher geschrieben sind, lässt sich auch in diesem Roman nicht verleugnen. Der Autor ist ausserdem selber leidenschaftlicher Schneeglöckchen-Sammler und, wie sich im Internet mit wenigen Klicks leicht herausfinden lässt, auch in einschlägigen Foren von Gleichgesinnten anzutreffen. Welche anderen Themen aus der Erzählung wohl sonst noch autobiographisch sind?
Martin Baxendale:
The Snowdrop Garden
Silent but Deadly Publications, 2009
Zuhause verdient Ben sein Geld als Cartoonist und widmet seine ganze Freizeit den Schneeglöckchen, die seinen Garten zur Blütezeit in eine umwerfende weisse Pracht verwandeln. Dazu gehört das Ersteigern von Zwiebeln im Ebay, Chatten in Galanthus-Foren sowie das Besuchen von Schneeglöckchen-Anlässen (die Nettetaler Schneeglöckchen-Tage werden übrigens auch erwähnt). Eine ältere Freundin, Lady Cherington, die ebenfalls den Schneeglöckchen verfallen ist, steht kurz davor, ihr Haus und ihren Garten räumen zu müssen, weil ihr Mann das gesamte Vermögen verspekuliert hat. Ben und Katka möchten unbedingt verhindern, dass diese einmalige Schneeglöckchen-Kollektion auseinanderfällt.
Sie selber haben zwar (noch) keine herbstblühenden Schneeglöckchen, zählen sich aber doch schon zu den Galantophilen? Dann hätte ich Ihnen diesen Roman gerne als perfekte Überbrückung der Wartezeit und als Einstimmung auf die nicht mehr so weit entfernte Hauptblütezeit ihrer Gartenschätze empfohlen. Leider sind meine Erwartungen an die Lektüre dieses Buches nicht ganz erfüllt worden.
Auf den ersten zwei Dutzend Seiten hatte ich gar das Gefühl im falschen Film zu sitzen bzw. Im falschen Buch zu lesen (falsches Buchseiten in Umschlag gebunden - alles schon vorgekommen...). Der Autor hat in diese Erzählung Schneeglöckchen, Liebesgeschichte, ein bisschen Komödie und internationale Drogengeschäfte gepackt. Mir fehlte der rote Faden und die Spannung kam auch zu kurz. Mühsam fand ich es, mich durch Katkas nicht perfekte Englisch-Kenntnisse lesen zu müssen.
Martin Baxendale ist selber Cartoonist und hat in seiner Backlist Titel wie „Ihr neues Baby – Gebrauchsanweisung“, und die saloppe Art, wie solche Bücher geschrieben sind, lässt sich auch in diesem Roman nicht verleugnen. Der Autor ist ausserdem selber leidenschaftlicher Schneeglöckchen-Sammler und, wie sich im Internet mit wenigen Klicks leicht herausfinden lässt, auch in einschlägigen Foren von Gleichgesinnten anzutreffen. Welche anderen Themen aus der Erzählung wohl sonst noch autobiographisch sind?
Martin Baxendale:
The Snowdrop Garden
Silent but Deadly Publications, 2009
23. Oktober 2009
The White Garden
Am 28. März 1941 packte die gute Schwimmerin Virginia Woolf einen grossen Stein in ihre Manteltasche und ertränkte sich im Fluss Ouse. Ihre Leiche wurde erst drei Wochen später entdeckt. Die Autorin Stephanie Barron stellt nun in ihrem Buch „The White Garden“ die Frage, was wäre, wenn sich Virginia Woolf nicht wie allgemein angenommen an diesem Tag umgebracht hat, sondern bei ihrer Freundin und früheren Liebhaberin Vita Sackville-West untergetaucht ist?
Die Amerikanerin Jo Bellamy kommt nach Sissinghurst, um im Auftrag eines Kunden den Weissen Garten zu studieren. Gleichzeitig möchte sie ihren Aufenthalt in Kent dazu nützen, um Näheres aus dem Leben ihres Grossvaters Jock aus der Zeit des 2. Weltkriegs zu erfahren. Kurz nachdem Jo ihrem Grossvater von ihrem grossen Auftrag in England erzählt hat, hat sich dieser nämlich ohne Angabe von Gründen umgebracht. Da ihr Grossvater als Junge als Gärtner auf Sissinghurst arbeitete, glaubt sie, an seinem Freitod Schuld zu sein.
In einem Geräteschuppen auf Sissinghurst entdeckt Jo ein Buch mit der Aufschrift „Jock's Book“. Die Chefgärtnerin Imogen erlaubt ihr, den Fund auszuleihen. Nach der Lektüre vermutet Jo, dass das Buch von Virginia Woolf persönlich verfasst worden ist. Statt es wie versprochen nach Sissinghurst zurückzubringen, fährt Jo nach London, um abzuklären, ob ihre Vermutungen zutreffend sind.
Peter Llewellyn, ein auf seltene Bücher spezialisierter Angestellter von Sotheby's, glaubt ebenfalls, dass die Handschrift von Virginia Woolf sein könnte, stellt aber sofort fest, dass die Daten der Einträge, die exakt am 29 März 1941 beginnen, dagegen sprechen. Also überredet Peter Jo, seine Ex-Frau und Woolf-Spezialistin beizuziehen ...
Speziell empfehlenswerte Lektüre für Liebhaber von Fiktion gemischt mit echten Biografien. Der Roman enthält neben Einzelheiten zu Leben und Werk von Virginia Woolf auch zahlreiche Details über Vita Sackville-West und Sissinghurst.
Stephanie Barron:
The White Garden
Bantam Books, 2009
Die Amerikanerin Jo Bellamy kommt nach Sissinghurst, um im Auftrag eines Kunden den Weissen Garten zu studieren. Gleichzeitig möchte sie ihren Aufenthalt in Kent dazu nützen, um Näheres aus dem Leben ihres Grossvaters Jock aus der Zeit des 2. Weltkriegs zu erfahren. Kurz nachdem Jo ihrem Grossvater von ihrem grossen Auftrag in England erzählt hat, hat sich dieser nämlich ohne Angabe von Gründen umgebracht. Da ihr Grossvater als Junge als Gärtner auf Sissinghurst arbeitete, glaubt sie, an seinem Freitod Schuld zu sein.
In einem Geräteschuppen auf Sissinghurst entdeckt Jo ein Buch mit der Aufschrift „Jock's Book“. Die Chefgärtnerin Imogen erlaubt ihr, den Fund auszuleihen. Nach der Lektüre vermutet Jo, dass das Buch von Virginia Woolf persönlich verfasst worden ist. Statt es wie versprochen nach Sissinghurst zurückzubringen, fährt Jo nach London, um abzuklären, ob ihre Vermutungen zutreffend sind.
Peter Llewellyn, ein auf seltene Bücher spezialisierter Angestellter von Sotheby's, glaubt ebenfalls, dass die Handschrift von Virginia Woolf sein könnte, stellt aber sofort fest, dass die Daten der Einträge, die exakt am 29 März 1941 beginnen, dagegen sprechen. Also überredet Peter Jo, seine Ex-Frau und Woolf-Spezialistin beizuziehen ...
Speziell empfehlenswerte Lektüre für Liebhaber von Fiktion gemischt mit echten Biografien. Der Roman enthält neben Einzelheiten zu Leben und Werk von Virginia Woolf auch zahlreiche Details über Vita Sackville-West und Sissinghurst.
Stephanie Barron:
The White Garden
Bantam Books, 2009
21. Oktober 2009
Tales as tall as a Sunflower
Eine Sammlung von humorvollen Geschichten von Stephen Butterman ist unter dem Titel „Tales as tall as a sunflower“ erschienen. Diese erzählen beispielsweise von botanischer Korrektheit oder militanten Honigbienen und sind nicht alle ganz ernst zu nehmen. Die Kurzgeschichten tragen Titel wie „Terrorist Garden Plot uncovered“, A Date to forget“ oder „Meeting my (other) self in the Garden“.
Witzig ist etwa der Beitrag, in dem der Autor sich bemüht seine Nichten und Neffen aus dem Garten fernzuhalten (denen er übrigens das Buch gewidmet hat), weil diese in ihrem Übereifer mehr stören als helfen, wenn sie etwa ganze Pflanzen ausreissen statt nur reifes Gemüse zu ernten. Um dieses Problem zu lösen, sucht er im Internet nach Hilfe, findet aber nur zu Webseiten, wie Kinder fürs Gärtnern zu begeistern sind und keine, wie sie davon abgehalten werden können. Um im Garten ungestört arbeiten und ernten zu können, schickt er deshalb die Jungmannschaft an den Computer. Diese soll das World Wide Web nach Informationen über Gemüse durchforsten. Schon nach kurzer Zeit kehren die Kinder zurück und präsentieren ihre Resultate. Die Ergebnisse, welche sie auf Stichworte wie „hot peppers“ erhielten, waren nun nicht gerade das erhoffte (und gar nicht kindergerecht) ...
Für Leserinnen und Leser, die witzige Geschichten rund ums Gärtnern angereichert mit Gedanken über Politik und Kinder mögen.
Stephen Butterman:
Tales as tall as a sunflower
Bellissima Publishing, 2009
Witzig ist etwa der Beitrag, in dem der Autor sich bemüht seine Nichten und Neffen aus dem Garten fernzuhalten (denen er übrigens das Buch gewidmet hat), weil diese in ihrem Übereifer mehr stören als helfen, wenn sie etwa ganze Pflanzen ausreissen statt nur reifes Gemüse zu ernten. Um dieses Problem zu lösen, sucht er im Internet nach Hilfe, findet aber nur zu Webseiten, wie Kinder fürs Gärtnern zu begeistern sind und keine, wie sie davon abgehalten werden können. Um im Garten ungestört arbeiten und ernten zu können, schickt er deshalb die Jungmannschaft an den Computer. Diese soll das World Wide Web nach Informationen über Gemüse durchforsten. Schon nach kurzer Zeit kehren die Kinder zurück und präsentieren ihre Resultate. Die Ergebnisse, welche sie auf Stichworte wie „hot peppers“ erhielten, waren nun nicht gerade das erhoffte (und gar nicht kindergerecht) ...
Für Leserinnen und Leser, die witzige Geschichten rund ums Gärtnern angereichert mit Gedanken über Politik und Kinder mögen.
Stephen Butterman:
Tales as tall as a sunflower
Bellissima Publishing, 2009
18. Oktober 2009
Überdosis an Büchern?
Gestern Samstag habe ich den Sofagarten wieder einmal verlassen und habe in Begleitung meiner Tochter die Frankfurter Buchmesse besucht. Wir sind am Donnerstag in einer Buchhandlung jenseits der Grenze auf ein Angebot zu einem Ausflug an die Messe gestossen, dessen Verlockung wir nicht widerstehen konnten. Der gestrige Tag war dann wir erwartet sehr lang und streng, und vom vielen Herumlaufen war ich erschöpfter als letzthin nach einem Halbmarathon. Doch wir waren beide zufrieden und haben ja noch den Sonntag zur Erholung bevor der Alltag wieder losgeht.
Meine Tochter hat ihre Buchzeichensammlung um etliche Exemplare erweitert und ich liebäugle natürlich wieder mit dem einen oder anderen Buch. Die riesige Menge der ausgestellten Bücher fand ich nicht mehr ganz so beeindruckend wie bei meinem ersten Besuch an der Messe vor ein paar Jahren. Viele bekannte Bücher aus dem heimischen Gestell waren ausgestellt und Titel, die auf dem Wunschzettel stehen, konnten auf ihre „Tauglichkeit“ durchgeblättert werden.
Unter diversen anderen Büchern interessieren mich Ralph Dutlis Kulturgeschichte über die Oliven, während ich den präsentierten Roman „Die Spucke des Teufels“ von Ella Theiss über die Bemühungen von Friedrich II., seinem Volk die Kartoffeln schmackhaft zu machen, eben letzte Woche fertig gelesen habe und diesen nicht besonders mitreissend fand. Der Hunger nach Büchern ist also nicht gestillt, ich habe aber wieder einmal festgestellt, dass ich im Internet doch am schnellsten und einfachsten zu meiner Lieblingslektüre komme (obwohl leider die deutschen Bücher im Gegensatz zu den englischen meist nicht nach Stichworten durchgesucht werden können). Näheres über die Entdeckungen demnächst.
PS: Vielleicht könnte uns ein Eingeweihter noch erklären, was es für eine Bewandtnis mit den vielen verkleideten Messebesuchern auf sich hat?
Meine Tochter hat ihre Buchzeichensammlung um etliche Exemplare erweitert und ich liebäugle natürlich wieder mit dem einen oder anderen Buch. Die riesige Menge der ausgestellten Bücher fand ich nicht mehr ganz so beeindruckend wie bei meinem ersten Besuch an der Messe vor ein paar Jahren. Viele bekannte Bücher aus dem heimischen Gestell waren ausgestellt und Titel, die auf dem Wunschzettel stehen, konnten auf ihre „Tauglichkeit“ durchgeblättert werden.
Unter diversen anderen Büchern interessieren mich Ralph Dutlis Kulturgeschichte über die Oliven, während ich den präsentierten Roman „Die Spucke des Teufels“ von Ella Theiss über die Bemühungen von Friedrich II., seinem Volk die Kartoffeln schmackhaft zu machen, eben letzte Woche fertig gelesen habe und diesen nicht besonders mitreissend fand. Der Hunger nach Büchern ist also nicht gestillt, ich habe aber wieder einmal festgestellt, dass ich im Internet doch am schnellsten und einfachsten zu meiner Lieblingslektüre komme (obwohl leider die deutschen Bücher im Gegensatz zu den englischen meist nicht nach Stichworten durchgesucht werden können). Näheres über die Entdeckungen demnächst.
PS: Vielleicht könnte uns ein Eingeweihter noch erklären, was es für eine Bewandtnis mit den vielen verkleideten Messebesuchern auf sich hat?
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