Kürzlich habe ich mir das Ravensburger "What if-Puzzle Open Day in the Garden" mit 1000 Teilchen zugelegt. Wie beim weiter unten erwähnten Wasgij-Puzzle, wird das Puzzle nicht nach einer Bildvorlage zusammengesetzt, sondern man muss das zu entstehende Bild erahnen. Wem das zu kompliziert ist, dem sei verraten, dass sich die Lösungsvorlage problemlos im Internet finden lässt. Wers lieber anderweitig knifflig mag, dem sei "Brains - 50 knifflige Denk-Puzzles/Japanischer Garten" empfohlen. Der Winter kann noch lange dauern, deshalb nachstehend noch einmal ein paar weitere Spiele mit gärtnerischem Hintergrund, die ich vor bald drei Jahren hier im Blog schon einmal vorgestellt habe:
Wie hier allgemein bekannt ist, lese ich sehr gerne und schätze
Abwechslung in der Lektüre. Was ich nicht besonders mag, ist das
Studieren von Gebrauchsanweisungen und Spielanleitungen. Deswegen
spielen wir im Familienkreis meist nur Spiele, von welchen die Regeln
hinlänglich bekannt sind oder den familieninternen
schweizerisch-italienischen Jass-Mix, dank dem ich die richtigen
Jassregeln längst vergessen habe. Nichtsdestotrotz haben im Lauf der
letzten Jahre auch einige Spiele mit hortikulturellem Hintergrund den
Weg in den Spielschrank gefunden - wo sie zugegebenermassen auch die
meiste Zeit ihres Daseins fristen. Nachstehend stelle ich diese ganz
kurz und knapp vor. Allerdings ohne abzuklären, ob die einzelnen
Produkte noch im Handel erhältlich sind.
Nicht immer sind willige Spielpartner zur Stelle, dann ist ein Wasgij-Puzzle
(rückwärts gelesen/englisch jigsaw = Puzzle) vielleicht das richtige.
Unter diesem Namen gibt es eine Puzzle-Reihe, bei der man die einzelnen
Kleinteile nicht wie üblich nach einer Bildvorlage zusammensetzt. Als
Puzzler muss man sich die Perspektive einer oder mehrerer Personen
vorstellen und das zu entstehende Bild erahnen. Meine Mini-Ausgabe mit
54 Teilchen zeigt eine Szene aus einem Gartencenter – Was sieht die Frau vom Gartencenter denn da?
„Greenrock Village – Tatort Schrebergarten“ ist
ein Ein-Personen-Spiel, bei welchem verschiedene Indizien richtig
kombiniert werden müssen. Richtige Schlussfolgerungen führen in diesem
Logik-Rätsel schliesslich zum Täter, der im Schrebergarten sein Unwesen
treibt. Mit dem für die Hobby-Ermittler zur Verfügung stehenden
Hilfsmaterial (25 Spielsteine, Aufgabenkarten und eine patente Spielbox)
und einer Portion Logik können 50 verschiedene Mordfälle in drei
Schwierigkeitsstufen aufgeklärt werden.
36 Fotografien aus dem Schrebergarten sind die Grundlage für das Memory-Spiel „Die grüne Hölle – Gemüse und Co.“.
Zum Set gehört auch ein Stereobetrachter, dank dem mit etwas Übung die
mit einer Stereokamera aufgenommenen Bilder – sofern zwei gleiche Motive
richtig nebeneinander gelegt werden - dreidimensional betrachtet werden
können.
Mit den von John Denaro illustrierten Spielkarten „Bäume“
lassen sich im wahrsten Sinn des Wortes 54 unterschiedliche Gehölze
spielend kennenlernen. Die Bäume sind als Ganzes gezeichnet. Ausserdem
sind die Blätter, Blüten und Früchte abgebildet und der einheimische und
der botanische Name werden angegeben.
Deutlich mehr Platz im Schrank beanspruchen die nun folgenden Spiele in grösseren Kartonschachteln wie etwa „Die hängenden Gärten“.
Hier errichten zwei bis vier Spieler hängende Gärten nach ihrem
Geschmack. An Material stehen Spielplan, Baukarten, Punktetafeln, Tempel
aus Holz und eine Startspielerblume zur Verfügung.
Für „Die Gärten der Alhambra“
werden die fähigsten Gartenbau-Künstler ab zehn Jahren gesucht. Während
einer Spieldauer von 45 bis 60 Minuten versuchen zwei bis vier Spieler
zum Gross-Gärtner des Kalifer erkoren zu werden.
Das Spiel „Prestel Schlossgarten“
habe ich vor Jahren an der Buchmesse in Frankfurt entdeckt. Kurz
nachdem ich es in Zürich recht teuer gekauft hatte, war es längere Zeit
für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises bei Jokers im Ausverkauf.
Aus dem Text der Verpackung: „Hier können Sie ganz ohne Rückenschmerzen
und ohne den obligatorischen grünen Daumen einen Garten einrichten“.
Zwei bis vier Spieler versuchen mit Hilfe eines Gärtners und Baumeisters
einen Traumgarten nach ihren Vorstellungen einzurichten. Doch andere
Könige haben das gleiche Ziel, so dass Probleme in der Gestaltung
vorprogrammiert sind.
Zum Spielinhalt von „Eden“
gehören neben einem Spielplan, Bewässerungskarten, Kultivierungskarten,
Manakarten, Pflanzkärtchen und Übersichtstafeln. Drei bis vier Spieler
bebauen ihr zunächst wüstes und ödes Land. Doch kaum wachsen zarte
Pflänzchen und sind Ernteerfolge in Sicht, versuchen neidische Nachbarn
ihnen das inzwischen fruchtbare Land zu entreissen.
Ziel des Spieles „Das grosse Garten-Quizspiel“
ist, einen eigenen Garten mit sieben gesunden Pflanzen anzulegen. Dabei
wird nach Möglichkeit das Wissen der Mitspieler angezapft und einen
Pflanzendoktor gibt es auch. Aber während dem Durchwandern des
Spielplans „Blühendes Barock“ in Ludwigsburg verhindern verschiedene
Ereignisse unbeschwertes Gärtnern. Dafür lassen sich gleichzeitig so
ganz nebenbei eine Menge nützlicher Informationen aneignen (Welche
Abfälle gehören nicht auf den Kompost? Wie wirken Spritzmittel gegen
Schildläuse? Was sind Hexenringe?).
Viel Spass beim Spielen (und beim Lesen der Spielanleitung)!
Original-Mini-Wasgij (Puzzle):
Was sieht die Frau vom Gartencenter denn da?
Jumbo
Greenrock Village – Tatort: Schrebergarten
Jumbo
Die grüne Hölle – Gemüse und Co. (3D-Memo und Stereobetrachter)
Walkwerk
Bäume (Illustrierte Spielkarten)
Heritage Playing Card Company
Din Li:
Die hängenden Gärten
Hans im Glück Verlags-GmbH
Dirk Henn:
Die Gärten der Alhambra
Queen Games
Ulf Siebert:
Der Prestel-Schlossgarten
Prestel Kunstspiel
Gal Zuckermann:
Eden – Macht fruchtbar und wehrt euch!
Kosmos Verlag
Christian Beiersdorf:
Das grosse Garten-Quizspiel
Kosmos Verlag