Seit zehn Jahren lebt die leidenschaftliche Gärtnerin Alyson mit ihrem Freund Walker, einem Töpfer und Keramikkünstler, in der kanadische Wildnis im Norden von Ontario. Schon beim gemeinsamen Renovieren des alten Hauses Hütte läuft zwischen den beiden nicht alles rund. Die Beziehung wird durch finanzielle Probleme und Alysons Schwangerschaft zusätzlich belastet. Walker sieht sich gezwungen, auswärts einen Job anzunehmen und Alyson bleibt über den Winter allein im abgelegenen Haus zurück. Zunächst geniesst sie das Alleinsein und ihre fortgeschrittene Schwangerschaft und kann auch auf die Unterstützung von Freunden zählen. Doch die kalte Jahreszeit bringt nicht nur riesige Mengen Schnee, sondern auch eine schlimme Tragödie in Alysons Leben.
Vor über hundert Jahren hat auf dem gleichen Flecken Land eine schottische Auswanderfamilie ihr Glück gesucht. Der Vater der jungen Margaret hat in der Heimat sein Schiff verkauft und ist mit seiner Familie nach Kanada aufgebrochen. Kaum angekommen, wird der Vater vom Rest der Angehörigen getrennt, weil er Symptome einer ansteckenden Krankheit aufweist. Das Leben in den weiten Wäldern Kanadas ist für die Neuankömmlinge aus Schottland alles andere als einfach und wird von Margaret zu Papier gebracht. Als Alyson ein Jahrhundert später nach dem Verlust ihres Babys verstört durch die Wildnis irrt, stösst sie auf diese Notizen.
Das Buch ist kürzlich im Taschenbuchformat erschienen. Ich habe die gebundene Ausgabe vor längerer Zeit in einer Buchhandlung durchgeblättert, auf meine Wunschliste gesetzt und kürzlich als Restexemplar im Internet wiederentdeckt. Dieser kanadische Roman schaffte es leider ähnlich wenig mich zu fesseln, wie jenes andere kanadische Buch, über das ich hier Ende September 2009 berichtet habe. Ich wünschte mir für eine künftige kanadische Lektüre mit gärtnerischem Hintergrund eine etwas weniger düstere Kulisse. Denn trotz dem vielen Schnee im Buch, hatte ich beim Lesen fast ständig eine dunkle Wildnis vor den Augen.
Merilyn Simonds:
Das alte Land
btb Verlag, 2007
18. Januar 2010
15. Januar 2010
Ninfa – The most romantic garden in the world
Rund 60 Kilometer entfernt von Rom befindet sich umgeben von Ruinen das mittelalterliche Städtchen Ninfa mit einem der der bekanntesten und schönsten Gärten Italiens. Über Ninfa sind schon verschiedene Bücher geschrieben worden, das neueste grossformatige Portrait hat Charles Quest-Ritson verfasst.
Der Buchumschlag, auf dem eine alte von Glyzinien überwucherte Brücke abgebildet ist, steigert die Erwartungen. Eine illustrierte Karte erlaubt dem Leser einen ersten Überblick über den Garten und nach einem kurzen Vorwort folgt eine detaillierte Einleitung in die Geschichte von Ninfa und seiner verschiedenen Eigentümer.
Der Text wird durch eingeflochtene Anekdoten aufgelockert. So erfährt man im Kapitel über Duke Roffredo und Herzogin Marguerite, dass diese sogar 1940, während dem zweiten Weltkrieg, Bestellungen über 1000 Lupinen und 500 Dianthus aufgaben. Marguerites Liebe galt aber nicht nur Pflanzen allgemein und Rosen im speziellen. Sie lancierte auch literarischen Magazine (Botteghe Oscure, Commerce), wo sie verschiedenen damals noch unbekannten Schriftstellern wie beispielsweise Truman Capote und Muriel Spark eine Plattform bot. Herausgeber von Botteghe Oscure war übrigens Giorgio Bassani, der Autor von „Die Gärten der Finzi-Contini“. Bassani verfasste das Buch auf Ninfa und der Einfluss der Umgebung auf die Geschichte lässt sich nicht verleugnen.
Wunderschöne Fotos und ein Register runden den positiven Eindruck über dieses Buch ab und wecken die Lust, dem Garten selber mal einen Besuch abzustatten. Falls Sie also mal in Rom oder Umgebung sind, ist ein Abstecher nach Ninfa sicher eine Überlegung wert. Aber Achtung, die Öffnungszeiten sind sehr eingeschränkt – unbedingt vorher abklären (und keine Einzelführung erwarten …)!
Charles Quest-Ritson:
Ninfa – The most romantic Garden in the world
Frances Lincoln, 2009
Der Buchumschlag, auf dem eine alte von Glyzinien überwucherte Brücke abgebildet ist, steigert die Erwartungen. Eine illustrierte Karte erlaubt dem Leser einen ersten Überblick über den Garten und nach einem kurzen Vorwort folgt eine detaillierte Einleitung in die Geschichte von Ninfa und seiner verschiedenen Eigentümer.
Der Text wird durch eingeflochtene Anekdoten aufgelockert. So erfährt man im Kapitel über Duke Roffredo und Herzogin Marguerite, dass diese sogar 1940, während dem zweiten Weltkrieg, Bestellungen über 1000 Lupinen und 500 Dianthus aufgaben. Marguerites Liebe galt aber nicht nur Pflanzen allgemein und Rosen im speziellen. Sie lancierte auch literarischen Magazine (Botteghe Oscure, Commerce), wo sie verschiedenen damals noch unbekannten Schriftstellern wie beispielsweise Truman Capote und Muriel Spark eine Plattform bot. Herausgeber von Botteghe Oscure war übrigens Giorgio Bassani, der Autor von „Die Gärten der Finzi-Contini“. Bassani verfasste das Buch auf Ninfa und der Einfluss der Umgebung auf die Geschichte lässt sich nicht verleugnen.
Wunderschöne Fotos und ein Register runden den positiven Eindruck über dieses Buch ab und wecken die Lust, dem Garten selber mal einen Besuch abzustatten. Falls Sie also mal in Rom oder Umgebung sind, ist ein Abstecher nach Ninfa sicher eine Überlegung wert. Aber Achtung, die Öffnungszeiten sind sehr eingeschränkt – unbedingt vorher abklären (und keine Einzelführung erwarten …)!
Charles Quest-Ritson:
Ninfa – The most romantic Garden in the world
Frances Lincoln, 2009
11. Januar 2010
Irische Lektüre
Das kürzlich erwähnte Buch über irische Gärten, Gärtner, Pflanzen und Pflanzenjäger ist inzwischen (natürlich) bestellt worden und auch bereits eingetroffen. Ich habe es zwar noch nicht gelesen, aber bereits ein Kapitel entdeckt, das allein die Anschaffung des Titels schon rechtfertigt. Und zwar sind die letzten Seiten der irischen Gärtnerin und Autorin Sheila Pim (1909 – 1995) gewidmet. Deren „Garden Mysteries“ stehen auf den meisten englischen Gartenkrimi-Listen und die Nachdrucke aus dem Verlag Rue Morgue Press auch auf meinem Büchergestell. Im Artikel wird auch ein interessanter (Garten-)Roman mit dem Titel „ A sheltered garden“ erwähnt, der aber leider nur noch antiquarisch und sehr teuer zu kaufen ist.
Sheila Pim, deren Bekanntheit heutzutage hauptsächlich auf ihre Biografie über den irischen Pflanzenjäger Augustine Henry zurückzuführen ist, wurde häufig angefragt, zu dessen Ehren junge Taschentuchbäume (Davidia involucrata) zu pflanzen, da Henry als erster Samen dieses Gehölzes nach Europa geschickt hatte. Im Buch ist denn auch ein Foto abgebildet, das Sheila Pim bei einer solchen Aktion zeigt.
Auf einem ehemaligen Industriegelände ein paar hundert Meter von unserem zuhause entfernt entsteht im Moment die zweite Bauetappe eines neuen Parks. Auf den Bautafeln ist zu erfahren, dass ein Teil der Bepflanzung aus einem Hain aus Tauben- oder Taschentuchbäumen bestehen soll. Einen solchen Baum hätte ich schon lange gerne in meinem Garten, was aber schon aus Platzgründen unmöglich ist. Dafür versuche ich jedes Jahr mit mässigem Erfolg die Blüte eines dieser Bäume in einem anderen Stadtteil nicht zu verpassen. Jedenfalls freue ich mich schon jetzt auf die Blüten von Taschentuchbäumen in fast unmittelbarer Nähe. Falls die Bäume beim Pflanzen so klein sind wie jener auf dem Foto mit Sheila Pim und die im letzten Jahr gepflanzten Gehölze aus der ersten Bauetappe im selben Park, muss ich mich wohl noch eine Weile gedulden …
Sheila Pim, deren Bekanntheit heutzutage hauptsächlich auf ihre Biografie über den irischen Pflanzenjäger Augustine Henry zurückzuführen ist, wurde häufig angefragt, zu dessen Ehren junge Taschentuchbäume (Davidia involucrata) zu pflanzen, da Henry als erster Samen dieses Gehölzes nach Europa geschickt hatte. Im Buch ist denn auch ein Foto abgebildet, das Sheila Pim bei einer solchen Aktion zeigt.
Auf einem ehemaligen Industriegelände ein paar hundert Meter von unserem zuhause entfernt entsteht im Moment die zweite Bauetappe eines neuen Parks. Auf den Bautafeln ist zu erfahren, dass ein Teil der Bepflanzung aus einem Hain aus Tauben- oder Taschentuchbäumen bestehen soll. Einen solchen Baum hätte ich schon lange gerne in meinem Garten, was aber schon aus Platzgründen unmöglich ist. Dafür versuche ich jedes Jahr mit mässigem Erfolg die Blüte eines dieser Bäume in einem anderen Stadtteil nicht zu verpassen. Jedenfalls freue ich mich schon jetzt auf die Blüten von Taschentuchbäumen in fast unmittelbarer Nähe. Falls die Bäume beim Pflanzen so klein sind wie jener auf dem Foto mit Sheila Pim und die im letzten Jahr gepflanzten Gehölze aus der ersten Bauetappe im selben Park, muss ich mich wohl noch eine Weile gedulden …
8. Januar 2010
Wieder einmal - Schnäppchen
Englische Gärten, Bauerngärten, Staudengärten und Rosengärten – was diese vier Buchtitel gemeinsam haben? Sie handeln logischerweise von Gärten und Pflanzen und alle vier sind aus der Serie „Gartenträume“ aus dem Verlag Naumann & Göbel. Und bis Ende Januar sind diese Titel, die pro Exemplar gerade mal CHF 6 kosten, sogar portofrei beim hier schon mehrmals erwähnten Restseller zu kaufen. Somit hinterlässt einer dieser Bildbände eine kleinere Lücke im Portemonnaie als die meisten Einzelnummern von Gartenzeitschriften.
Die Titel verraten ja bereits, was inhaltlich zu erwarten ist. Die Qualität der Informationen ist ähnlich wie bei Zeitschriften, man kriegt mit dem Kauf der Bücher einfach etwas „Handfesteres“ als bei einer Illustrierten – ob das ein Vorteil ist oder nicht, muss jeder selber entscheiden. Die vier Bände mit je 160 Seiten sind jedenfalls mit schönen Fotos reich bebildert, alle mit einem ausführlichen Register ausgestattet und eignen sich ausgezeichnet dazu, die momentanen winterlichen Verhältnisse zu vergessen und von kommendem Grün und farbigen Blüten zu träumen. Und die Schreiberin überlegt sich, warum wohl diese Bücher – kaum erschienen – schon zu Discountpreisen erhältlich sind…(obwohl der Originalpreis ja auch schon sehr günstig war).
Brunhilde Bross-Burkhardt:
Bauerngärten
Reinhard Lintelmann:
Englische Gärten
Rita Mielke:
Rosengärten
Monika Judä:
Staudengärten
alle vier Titel erschienen in der Serie „Gartenträume“ bei Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft, 2009
Die Titel verraten ja bereits, was inhaltlich zu erwarten ist. Die Qualität der Informationen ist ähnlich wie bei Zeitschriften, man kriegt mit dem Kauf der Bücher einfach etwas „Handfesteres“ als bei einer Illustrierten – ob das ein Vorteil ist oder nicht, muss jeder selber entscheiden. Die vier Bände mit je 160 Seiten sind jedenfalls mit schönen Fotos reich bebildert, alle mit einem ausführlichen Register ausgestattet und eignen sich ausgezeichnet dazu, die momentanen winterlichen Verhältnisse zu vergessen und von kommendem Grün und farbigen Blüten zu träumen. Und die Schreiberin überlegt sich, warum wohl diese Bücher – kaum erschienen – schon zu Discountpreisen erhältlich sind…(obwohl der Originalpreis ja auch schon sehr günstig war).
Brunhilde Bross-Burkhardt:
Bauerngärten
Reinhard Lintelmann:
Englische Gärten
Rita Mielke:
Rosengärten
Monika Judä:
Staudengärten
alle vier Titel erschienen in der Serie „Gartenträume“ bei Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft, 2009
4. Januar 2010
Sowing the seeds of love
Nach dem tragischen Unfall, bei dem ihr Mann und ihre kleine Tochter ums Leben kamen, versucht Aoife in Irland zusammen mit ihrem dreijährigen Sohn Liam wieder Boden unter die Füsse zu kriegen. Als die junge Frau in Dublin einen verwilderten Garten entdeckt, gelingt es ihr, die eher unfreundliche und unsympathische Inhaberin Mrs Pendergast davon zu überzeugen, ihr das Grundstück zwecks Wiederherstellung des Gartens zur Nutzung zu überlassen. Aoife, die selber keine Erfahrung im Gärtnern hat, sucht mittels einer kleinen Anzeige Helferinnen und Helfer. Es melden sich zwei Freiwillige – Emily und Uri, die sich gemeinsam mit Aoife an die Arbeit machen. Später stossen noch Seth, Uris Sohn und gelernter Gärtner, sowie die Grundstückbesitzerin Mrs Pendergast, zur Truppe.
Diese Menschen, die sich hier zusammengefunden haben, tragen schwer an Lasten und Verlusten aus der Vergangenheit und fühlen sich teilweise (mit-)schuldig am Tod von geliebten Menschen. Emily hat kürzlich völlig auf sich allein gestellt eine Tochter zur Welt gebracht und steht vor der schwierigen Entscheidung, das Baby nun definitiv zu Adoption freizugeben. Uri, ein deutscher Jude, ist verwitwet und hat fast seine ganze Familie in einem Konzentrationslager verloren. Das Selbstbewusstsein und Selbstverständnis seines Sohnes Seth sind schwer angeschlagen, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, und zwar nicht für einen anderen Mann, sondern für eine Frau. Einziger Lichtblick in Seths Leben ist momentan seine kleine Tochter. Und über Mrs Pendergast ist ein Gerücht im Umlauf, nach welchem sie vor vielen Jahren ihren Ehemann umgebracht haben soll.
Dank Aeoifes Initative beginnt der Garten wieder zu blühen und die freiwillige Arbeit im Garten schweisst das Grüppchen zusammen. Doch wie ein Damokles-Schwert hängt der geplante Verkauf des Grundstücks über dieser spriessenden Idylle.
Endlich wieder einmal ein Buch, für das sich lohnt, bis weit in die Nacht hinein zu lesen! Für alle, die keine englischen Bücher lesen wollen oder können: der Roman erscheint diesen Sommer unter dem Titel „Ein Garten voller Liebe“ auch in deutscher Sprache. Und vielleicht darf die Leserin auf eine Fortsetzung hoffen?
Tara Heavey:
Sowing the seeds of love
Penguin Ireland, 2009
Diese Menschen, die sich hier zusammengefunden haben, tragen schwer an Lasten und Verlusten aus der Vergangenheit und fühlen sich teilweise (mit-)schuldig am Tod von geliebten Menschen. Emily hat kürzlich völlig auf sich allein gestellt eine Tochter zur Welt gebracht und steht vor der schwierigen Entscheidung, das Baby nun definitiv zu Adoption freizugeben. Uri, ein deutscher Jude, ist verwitwet und hat fast seine ganze Familie in einem Konzentrationslager verloren. Das Selbstbewusstsein und Selbstverständnis seines Sohnes Seth sind schwer angeschlagen, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, und zwar nicht für einen anderen Mann, sondern für eine Frau. Einziger Lichtblick in Seths Leben ist momentan seine kleine Tochter. Und über Mrs Pendergast ist ein Gerücht im Umlauf, nach welchem sie vor vielen Jahren ihren Ehemann umgebracht haben soll.
Dank Aeoifes Initative beginnt der Garten wieder zu blühen und die freiwillige Arbeit im Garten schweisst das Grüppchen zusammen. Doch wie ein Damokles-Schwert hängt der geplante Verkauf des Grundstücks über dieser spriessenden Idylle.
Endlich wieder einmal ein Buch, für das sich lohnt, bis weit in die Nacht hinein zu lesen! Für alle, die keine englischen Bücher lesen wollen oder können: der Roman erscheint diesen Sommer unter dem Titel „Ein Garten voller Liebe“ auch in deutscher Sprache. Und vielleicht darf die Leserin auf eine Fortsetzung hoffen?
Tara Heavey:
Sowing the seeds of love
Penguin Ireland, 2009
1. Januar 2010
Das Liebesleben der Farne
Die 26jährige Farngärtnerin Caroline Nadler erhält aus Frankreich eine Postkarte von ihrer Mutter. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn sie nicht ihr ganzes bisheriges Leben geglaubt hätte, ihre Mutter sei tot. Die Nachricht bringt sie aus dem Gleichgewicht und sie verliert das Vertrauen in ihren Vater, in welchem sie nur noch einen Lügner sieht.
Doch eigentlich hat Caroline schon immer gewusst, dass man sich auf Menschen nicht verlassen kann und geht deshalb voll und ganz in ihrer Liebe zu Farnen auf. Mondraute, Engelsüss, Adlerfarn, Hahnenkamm und wie sie alle heissen lassen sie nicht im Stich. Ihre Grossmutter hat ihr vor Jahren ein Farnlehrbuch geschenkt und sicher nicht geahnt, dass sie damit Carolines beruflichen Weg vorgeben wird. Die Junggärtnerin hat sich nämlich selbständig gemacht, die Erbschaft ihrer inzwischen verstorbenen Grossmutter in ein Hightech-Gewächshaus investiert und zusätzlich eine Hypothek aufgenommen. Eine Werbeagentur mietet für eine Präsentation einen Grossteil ihrer Farne. Da der Kunde Gregor Beer ihre Pflegehinweise gänzlich ignoriert, überstehen viele von Carolines Lieblingen diesen Grossauftrag nicht. Als Gregor nun glaubt, den angerichteten Schaden mit einem Check aus der Welt schaffen zu können, bricht ihm die Jungunternehmerin in ihrer grenzenlosen Wut die Nase. Das Pech scheint an Caroline zu kleben, denn in einem starken Gewitter mit Hagelschauern wird auch noch ihr Gewächshaus samt allen Farnen total zerstört. Daraufhin beschliesst sie, ihre Mutter zu suchen und macht sich auf die Reise in die Bretagne.
Auch der Werbetexter Gregor Beer hat kürzlich unerwartete Post erhalten – ein Paket mit der Urne und der Asche seines verstorbenen Patenonkels zusammen mit einem Brief. Gregor soll seinem Paten eine Seebestattung ermöglichen und sich auf eine Reise nach Frankreich begeben und auf einer Insel im Atlantik weitere Instruktionen erhalten.
Die Wege von Caroline und Gregor kreuzen sich erwartungsgemäss wieder. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Caroline und Gregor erzählt und der Leser erhält einen umfangreichen Einblick in das bisherige Leben der beiden und in ihre Gefühlswelt. Aus gärtnerischer Sicht ist hauptsächlich der erste Teil der Erzählung interessant, aber die Geschichte ist auch nachdem die Farne nicht mehr omnipräsent sind – trotz teilweise etwas überspannten Zufällen – bemerkenswert. Gerne hätte ich am Ende noch ein paar Zeilen über Carolines (Nicht-Mehr-)Freundin erfahren.
Ob mich der Roman dazu verleitet, dieses Jahr endlich die schon länger geplante Farn-Ecke zu verwirklichen? Jedenfalls sind wir auf meiner heutigen Walking-Route schon einige Farne ins Auge gestochen, die mir bisher noch nie aufgefallen sind.
Beate Rygiert:
Das Liebesleben der Farne
Droemer Verlag, 2009
Doch eigentlich hat Caroline schon immer gewusst, dass man sich auf Menschen nicht verlassen kann und geht deshalb voll und ganz in ihrer Liebe zu Farnen auf. Mondraute, Engelsüss, Adlerfarn, Hahnenkamm und wie sie alle heissen lassen sie nicht im Stich. Ihre Grossmutter hat ihr vor Jahren ein Farnlehrbuch geschenkt und sicher nicht geahnt, dass sie damit Carolines beruflichen Weg vorgeben wird. Die Junggärtnerin hat sich nämlich selbständig gemacht, die Erbschaft ihrer inzwischen verstorbenen Grossmutter in ein Hightech-Gewächshaus investiert und zusätzlich eine Hypothek aufgenommen. Eine Werbeagentur mietet für eine Präsentation einen Grossteil ihrer Farne. Da der Kunde Gregor Beer ihre Pflegehinweise gänzlich ignoriert, überstehen viele von Carolines Lieblingen diesen Grossauftrag nicht. Als Gregor nun glaubt, den angerichteten Schaden mit einem Check aus der Welt schaffen zu können, bricht ihm die Jungunternehmerin in ihrer grenzenlosen Wut die Nase. Das Pech scheint an Caroline zu kleben, denn in einem starken Gewitter mit Hagelschauern wird auch noch ihr Gewächshaus samt allen Farnen total zerstört. Daraufhin beschliesst sie, ihre Mutter zu suchen und macht sich auf die Reise in die Bretagne.
Auch der Werbetexter Gregor Beer hat kürzlich unerwartete Post erhalten – ein Paket mit der Urne und der Asche seines verstorbenen Patenonkels zusammen mit einem Brief. Gregor soll seinem Paten eine Seebestattung ermöglichen und sich auf eine Reise nach Frankreich begeben und auf einer Insel im Atlantik weitere Instruktionen erhalten.
Die Wege von Caroline und Gregor kreuzen sich erwartungsgemäss wieder. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Caroline und Gregor erzählt und der Leser erhält einen umfangreichen Einblick in das bisherige Leben der beiden und in ihre Gefühlswelt. Aus gärtnerischer Sicht ist hauptsächlich der erste Teil der Erzählung interessant, aber die Geschichte ist auch nachdem die Farne nicht mehr omnipräsent sind – trotz teilweise etwas überspannten Zufällen – bemerkenswert. Gerne hätte ich am Ende noch ein paar Zeilen über Carolines (Nicht-Mehr-)Freundin erfahren.
Ob mich der Roman dazu verleitet, dieses Jahr endlich die schon länger geplante Farn-Ecke zu verwirklichen? Jedenfalls sind wir auf meiner heutigen Walking-Route schon einige Farne ins Auge gestochen, die mir bisher noch nie aufgefallen sind.
Beate Rygiert:
Das Liebesleben der Farne
Droemer Verlag, 2009
31. Dezember 2009
Letzter Eintrag
Letzter Blogeintrag? Falls Sie ein bisschen erschrocken sind – dies ist der letzte Eintrag 2009 und (wäre) gleichzeitig der letzte zweistellige Eintrag. Innerhalb eines knappen Jahres ist dies also bereits der 99. veröffentlichte Beitrag im Sofagarten und wohl einen kleinen Rückblick wert.
Zu meinen „sofagärtnernden“ Höhepunkten 2009 gehören natürlich die Erwähnung meiner Filmtipps im Editorial der Frühlingsausgabe Hortus sowie der Hinweis auf meinen Blog in einer kürzlichen Radio-Sendung auf DRS 2. Ein schöner Nebeneffekt sind die entstandenen Kontakte – bei dieser Gelegenheit einen speziellen Gruss nach Thun.
Apropos Hortus, gerade gestern lag die Winterausgabe im Briefkasten. Seinerzeit hatte ich dieses Journal ja mit der Absicht abonniert, meinen Bücherkonsum einzuschränken, da die Artikel verschiedene meiner Interessengebiete abdecken. Was ich nicht bedacht hatte, waren die vielen Verlockungen in Form von Bücherrezensionen und das viermal 128 Seiten in 12 Monaten nie reichen ein ganzes Lesejahr auszufüllen. Und die aktuelle Hortus-Nummer ist wieder eine wahre Fundgrube an Buchempfehlungen. Schon wiederholt habe ich über die Anschaffung des Buches „ An Irishman’s Cuttings: Tales of Irish Gardens and Gardeners, Plants and Plant Hunters“ nachgedacht. Nachdem ich in Hortus nun wieder über diesen Titel gestolpert bin, werde ich diesen wohl als letztes Buch 2009 oder erstes Buch 2010 anschaffen.
Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Gesundheit und Erfolg. Und vielleicht hinterlassen gerade SIE auch einmal einen Kommentar auf meiner Seite? Direkte Rückmeldungen sind immer willkommen und ein Ansporn, meine Lieblingslektüre nicht nur zu lesen, sondern auch darüber zu berichten. Der Stapel gelesener Bücher ist momentan recht hoch und Lesefutter für die nächste Zeit ist auch genügend vorhanden. Ich freue mich speziell auch auf Frühjahrstitel wie „Tee & Rosen: Geschichten übers Leben im Garten-Paradies England“ von Heidi Howcroft und „Faszinierende Frauen und ihre Gärten“ von Eva Kohlrusch.
Zu meinen „sofagärtnernden“ Höhepunkten 2009 gehören natürlich die Erwähnung meiner Filmtipps im Editorial der Frühlingsausgabe Hortus sowie der Hinweis auf meinen Blog in einer kürzlichen Radio-Sendung auf DRS 2. Ein schöner Nebeneffekt sind die entstandenen Kontakte – bei dieser Gelegenheit einen speziellen Gruss nach Thun.
Apropos Hortus, gerade gestern lag die Winterausgabe im Briefkasten. Seinerzeit hatte ich dieses Journal ja mit der Absicht abonniert, meinen Bücherkonsum einzuschränken, da die Artikel verschiedene meiner Interessengebiete abdecken. Was ich nicht bedacht hatte, waren die vielen Verlockungen in Form von Bücherrezensionen und das viermal 128 Seiten in 12 Monaten nie reichen ein ganzes Lesejahr auszufüllen. Und die aktuelle Hortus-Nummer ist wieder eine wahre Fundgrube an Buchempfehlungen. Schon wiederholt habe ich über die Anschaffung des Buches „ An Irishman’s Cuttings: Tales of Irish Gardens and Gardeners, Plants and Plant Hunters“ nachgedacht. Nachdem ich in Hortus nun wieder über diesen Titel gestolpert bin, werde ich diesen wohl als letztes Buch 2009 oder erstes Buch 2010 anschaffen.
Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Gesundheit und Erfolg. Und vielleicht hinterlassen gerade SIE auch einmal einen Kommentar auf meiner Seite? Direkte Rückmeldungen sind immer willkommen und ein Ansporn, meine Lieblingslektüre nicht nur zu lesen, sondern auch darüber zu berichten. Der Stapel gelesener Bücher ist momentan recht hoch und Lesefutter für die nächste Zeit ist auch genügend vorhanden. Ich freue mich speziell auch auf Frühjahrstitel wie „Tee & Rosen: Geschichten übers Leben im Garten-Paradies England“ von Heidi Howcroft und „Faszinierende Frauen und ihre Gärten“ von Eva Kohlrusch.
30. Dezember 2009
In der Blüte ihres Grabes
Der erste Roman der Amerikanerin Amy MacKinnon spielt in einem Umfeld, in welches man - vielleicht mit Ausnahme von Fernsehkrimis – gewöhnlich keinen Einblick hat, nämlich in ein Bestattungsunternehmen. Das einzige mir spontan in den Sinn kommende Buch mit ähnlichem Thema, ist ein Bildband voller Fotos von Verstorbenen aus einem Verlag, mit dem ich früher beruflich zu tun hatte. Einzelne Bilder sehe ich noch deutlich vor mir - der Titel sowie der Name des Fotografen oder der Fotografin sind mir aber entfallen. Doch nun zurück zum Buch „In der Blüte des Grabes“.
Clara Marsh ist als Kind missbraucht, geschlagen und ausgenutzt worden und lebt nun ein zurückgezogenes und ruhiges Leben. Am Wohlsten fühlt sich die junge Frau, wenn sie im düsteren sterilen Keller im Rahmen ihrer Tätigkeit als Bestatterin Verstorbene für deren letzte Reise vorbereiten kann. Als Abschiedsgeschenk legt sie in jeden Sarg eine zum Leichnam passende Blume – heitere Mohnblumen (Trost aus dem Jenseits), Gladiolen (angriffsbereit), Adonisröschen (traurige Erinnerungen) oder Fingerhaut (Unaufrichtigkeit). Die Blumen zieht Clara selber in ihrem versteckten Blumengarten und im Gewächshaus.
Plötzlich taucht ein kleines Mädchen im Leichenschauhaus auf und Clara gerät in einen Strudel von nicht mehr aufzuhaltenden Ereignissen. Sie muss sich entscheiden – wegschauen oder handeln? Eigene schlechte Erlebnisse aus der Kindheit haben sie zu einer starken Persönlichkeit reifen lassen. Wohin wird Claras Weg führen? Keine leichte, aber eine fesselnde, lohnenswerte Lektüre mit einem Thema und Charakteren, die einem auch nach dem Weglegen des Buches noch begleiten (oder verfolgen).
Amy MacKinnon:
In der Blüte ihres Grabes
Krüger Verlag, 2009
Clara Marsh ist als Kind missbraucht, geschlagen und ausgenutzt worden und lebt nun ein zurückgezogenes und ruhiges Leben. Am Wohlsten fühlt sich die junge Frau, wenn sie im düsteren sterilen Keller im Rahmen ihrer Tätigkeit als Bestatterin Verstorbene für deren letzte Reise vorbereiten kann. Als Abschiedsgeschenk legt sie in jeden Sarg eine zum Leichnam passende Blume – heitere Mohnblumen (Trost aus dem Jenseits), Gladiolen (angriffsbereit), Adonisröschen (traurige Erinnerungen) oder Fingerhaut (Unaufrichtigkeit). Die Blumen zieht Clara selber in ihrem versteckten Blumengarten und im Gewächshaus.
Plötzlich taucht ein kleines Mädchen im Leichenschauhaus auf und Clara gerät in einen Strudel von nicht mehr aufzuhaltenden Ereignissen. Sie muss sich entscheiden – wegschauen oder handeln? Eigene schlechte Erlebnisse aus der Kindheit haben sie zu einer starken Persönlichkeit reifen lassen. Wohin wird Claras Weg führen? Keine leichte, aber eine fesselnde, lohnenswerte Lektüre mit einem Thema und Charakteren, die einem auch nach dem Weglegen des Buches noch begleiten (oder verfolgen).
Amy MacKinnon:
In der Blüte ihres Grabes
Krüger Verlag, 2009
26. Dezember 2009
Weihnachtsgeschenke
Heute Morgen schien die Sonne richtig schön, so dass ich trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt richtig Lust auf eine ausgedehnte Runde Walking hatte. In den Gärten gab es ausser bereits leicht angetauten Reifkunstwerken nicht viel zu entdecken. Dafür ist mir unterwegs eine Frau begegnet, die während ihres Spazierganges (!) in einen Roman vertieft war. Den Titel konnte ich nicht entziffern, weil mich die Sonne geblendet und weil ich natürlich ein ziemlich rasches Tempo drauf hatte. Das Buch scheint ein ideales Weihnachtsgeschenk gewesen zu sein oder war zumindest ausgesprochen spannend, so dass man/frau sogar an der frischen Luft die Lektüre nicht unterbrechen konnte…
In unserem Familienkreis haben wir schon vor etlichen Jahren das Schenken untereinander abgeschafft. Nur noch der Nachwuchs findet Päckchen unter dem in ausschliesslich mit Kugeln in meiner Lieblingsfarbe Grün geschmückten Weihnachtsbaum. Deshalb suche ich mir jeweils vor den Festtagen ein spezielles Buch aus, das ich mir selber gönne. Nachdem ich vor längerer Zeit erfolglos versucht hatte, eine ungebrauchte Cyclamen-Monographie von Christopher Grey-Wilson zu ergattern und kürzlich einen Händler im Internet entdeckt hatte, der genau diesen Titel im Angebot hatte, war sofort klar, dass ich diesen Kauf perfekt machen musste.
Während meine Garten-Cyclamen in diesen Tagen wegen der tiefen Temperaturen in der Starre verharren, schwelge ich nun also zuhause in den wunderschönen Bildern dieses Buches und staune ob der vielfältigen fantastischen Blattformen und -muster.
Während ich vor dem Erwerb dieses Titels noch kurz überlegt hatte, vielleicht besser meinen im letzten Jahr bei einem Einbruch in unser Heim gestohlenen Schmuck zu ersetzen statt ein weiteres Buch aufs Regal zu stellen, bin ich inzwischen überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Schliesslich kamen beim Diebstahl keine Wertsachen in Form von Büchern weg und für den Preis des Buches bekomme ich wohl auch nicht allzu viel an Juwelierware.
Im Übrigen habe ich in den letzten Tagen zwei total unterschiedliche, aber beides sehr gut erzählte Romane gelesen. An dieser Stelle gibt es also nächstens wieder mehr über lohnende Lektüre (nicht nur) für Gartenfreunde zu lesen.
In unserem Familienkreis haben wir schon vor etlichen Jahren das Schenken untereinander abgeschafft. Nur noch der Nachwuchs findet Päckchen unter dem in ausschliesslich mit Kugeln in meiner Lieblingsfarbe Grün geschmückten Weihnachtsbaum. Deshalb suche ich mir jeweils vor den Festtagen ein spezielles Buch aus, das ich mir selber gönne. Nachdem ich vor längerer Zeit erfolglos versucht hatte, eine ungebrauchte Cyclamen-Monographie von Christopher Grey-Wilson zu ergattern und kürzlich einen Händler im Internet entdeckt hatte, der genau diesen Titel im Angebot hatte, war sofort klar, dass ich diesen Kauf perfekt machen musste.
Während meine Garten-Cyclamen in diesen Tagen wegen der tiefen Temperaturen in der Starre verharren, schwelge ich nun also zuhause in den wunderschönen Bildern dieses Buches und staune ob der vielfältigen fantastischen Blattformen und -muster.
Während ich vor dem Erwerb dieses Titels noch kurz überlegt hatte, vielleicht besser meinen im letzten Jahr bei einem Einbruch in unser Heim gestohlenen Schmuck zu ersetzen statt ein weiteres Buch aufs Regal zu stellen, bin ich inzwischen überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Schliesslich kamen beim Diebstahl keine Wertsachen in Form von Büchern weg und für den Preis des Buches bekomme ich wohl auch nicht allzu viel an Juwelierware.
Im Übrigen habe ich in den letzten Tagen zwei total unterschiedliche, aber beides sehr gut erzählte Romane gelesen. An dieser Stelle gibt es also nächstens wieder mehr über lohnende Lektüre (nicht nur) für Gartenfreunde zu lesen.
24. Dezember 2009
Frohe Festtage
Ich schicke allen Leserinnen und Lesern herzliche Weihnachtsgrüsse aus dem Sofagarten und wünsche Euch viele interessante Bücher und die Zeit dazu, diese zu lesen!
Die Sofagärtnerin
Die Sofagärtnerin
22. Dezember 2009
Noch ein schreibender Fernsehgärtner
Kennen Sie die Gartensendungen von Alan Titchmarsh? Ich habe aus - sagen wir mal „technischen Gründen“ - noch keine einzige davon gesehen. Titchmarsh erzielt enorm hohe Einschaltquoten und soll schon 12 Millionen Zuschauer gleichzeitig vor den Fernseher gelockt haben. Seine Bücher, die er fast am laufenden Band verfasst, erzielen nicht zuletzt aus diesem Grund sehr hohe Auflagen. Die Bildschirmbegegnung mit Alan Titchmarsh habe ich also noch vor mir, dafür habe ich nun bereits seine zweite von drei Autobiographien gelesen.
Alan Titchmarshs Interesse am Gärtnern wurde ihm schon in die Wiege gelegt, denn schon seine Mutter und der Grossvater pflegten dieses Hobby. Da er schon als Kind einen grünen Daumen hatte und nicht besonders gerne zur Schule ging, lag es nahe, dass er eine Gärtnerlehre absolvierte.
Im aktuellen Titel „Knave of Spades“ erzählt er von seinem beruflichen Werdegang und verrät unzählige Anekdoten. So hatte er als Lehrling einmal die gesamte für eine Blumenausstellung geplante Nelkenblüte verhindert, weil er statt nur der äusseren kleinen gleich sämtliche Knospen von den Pflanzen entfernt hatte. Und das Schliessen von Türen scheint eine Art Obsession von ihm zu sein. Während der Lehre wurde ihm eingetrichtert, dass offene Gewächshaustüren nicht nur Geld verschlingen, sondern auch empfindlichen Gewächsen schaden und so darf auch daheim keine einzige Türe offen stehen, was in der Familie ab und an zu Konflikten führt.
Sein erstes richtiges Gewächshaus konnte er gebraucht von einem Arbeitskollegen erstehen. Die Einzelteile mussten mit einem Handkarren kilometerweit hertransportiert werden. Titchmarsh ist aber überzeugt, dass Paxton an seinem riesigen Kristallpalast keine grössere Freude hatte, als er an seinem ersten richtigen Glasbau.
Meine Lektüre von „Trowel und Error“ liegt schon etwas länger zurück und ich kann mich nicht mehr detailliert an den Inhalt erinnern, glaube aber, dass sich doch einzelne Erzählungen wiederholen und im ersten Titel mehr Beiträge über Prominenz, inklusive etwas Klatsch und Tratsch, vorkamen. So hat Titchmarsh dort auch detailliert beschrieben, wie er im Rahmen einer TV-Produktion dazukam, für Nelson Mandela einen Überraschungsgarten anzulegen. Ich weiss auch noch genau, dass mir die erste Biographie damals sehr gut gefallen hat. Da auf meinem Regal aber noch nahezu unzählige ungelesene (hoffentlich) spannende Seiten zwischen jeweils zwei Buchdeckeln darauf warten, entdeckt zu werden, lese ich äusserst selten ein Buch mehr als einmal.
Diese beiden Biografien erlauben jedenfalls einen interessanten Einblick in den Hintergrund von Fernsehproduktionen. Aus den Beschreibungen ist nicht ersichtlich, wie hortikulturell die dritte Biografie von Titchmarsh ist. So lasse ich im Moment noch offen, ob ich diese gelegentlich auch noch lesen werde.
Alan Titchmarsh:
Trowel and Error
Hodder and Stoughton, 2002
Knave of Spades
Hodder and Stoughton, 2009
Alan Titchmarshs Interesse am Gärtnern wurde ihm schon in die Wiege gelegt, denn schon seine Mutter und der Grossvater pflegten dieses Hobby. Da er schon als Kind einen grünen Daumen hatte und nicht besonders gerne zur Schule ging, lag es nahe, dass er eine Gärtnerlehre absolvierte.
Im aktuellen Titel „Knave of Spades“ erzählt er von seinem beruflichen Werdegang und verrät unzählige Anekdoten. So hatte er als Lehrling einmal die gesamte für eine Blumenausstellung geplante Nelkenblüte verhindert, weil er statt nur der äusseren kleinen gleich sämtliche Knospen von den Pflanzen entfernt hatte. Und das Schliessen von Türen scheint eine Art Obsession von ihm zu sein. Während der Lehre wurde ihm eingetrichtert, dass offene Gewächshaustüren nicht nur Geld verschlingen, sondern auch empfindlichen Gewächsen schaden und so darf auch daheim keine einzige Türe offen stehen, was in der Familie ab und an zu Konflikten führt.
Sein erstes richtiges Gewächshaus konnte er gebraucht von einem Arbeitskollegen erstehen. Die Einzelteile mussten mit einem Handkarren kilometerweit hertransportiert werden. Titchmarsh ist aber überzeugt, dass Paxton an seinem riesigen Kristallpalast keine grössere Freude hatte, als er an seinem ersten richtigen Glasbau.
Meine Lektüre von „Trowel und Error“ liegt schon etwas länger zurück und ich kann mich nicht mehr detailliert an den Inhalt erinnern, glaube aber, dass sich doch einzelne Erzählungen wiederholen und im ersten Titel mehr Beiträge über Prominenz, inklusive etwas Klatsch und Tratsch, vorkamen. So hat Titchmarsh dort auch detailliert beschrieben, wie er im Rahmen einer TV-Produktion dazukam, für Nelson Mandela einen Überraschungsgarten anzulegen. Ich weiss auch noch genau, dass mir die erste Biographie damals sehr gut gefallen hat. Da auf meinem Regal aber noch nahezu unzählige ungelesene (hoffentlich) spannende Seiten zwischen jeweils zwei Buchdeckeln darauf warten, entdeckt zu werden, lese ich äusserst selten ein Buch mehr als einmal.
Diese beiden Biografien erlauben jedenfalls einen interessanten Einblick in den Hintergrund von Fernsehproduktionen. Aus den Beschreibungen ist nicht ersichtlich, wie hortikulturell die dritte Biografie von Titchmarsh ist. So lasse ich im Moment noch offen, ob ich diese gelegentlich auch noch lesen werde.
Alan Titchmarsh:
Trowel and Error
Hodder and Stoughton, 2002
Knave of Spades
Hodder and Stoughton, 2009
18. Dezember 2009
Monty Don
Im Moment „steppe“ ich mich in 80 Gärten um die Welt und lasse mich von Monty Don in Mexico, Kuba und Australien durch spezielle Gärten führen. Schon längere Zeit steht sein Buch „Around the World in 80 Gardens“ ungelesen auf dem Regal. Nun, da ich mir die DVDs anschaue, blicke ich parallel auch endlich ins Buch.
In Mexico geht es durch einen schwimmenden Garten und einen Fantasiegarten im Dschungel, der ständig vor Überwucherung „gerettet“ werden muss. In Kuba dienen die Gemeinschaftsgärten dazu, die Bevölkerung mit frischem Gemüse und Obst zu versorgen und die Gärtner sind eng vernetzt, um an Saatgut heranzukommen. Not macht erfinderisch und es gibt fast keinen Gegenstand, der auf dem Inselstaat nicht die Funktion eines Blumentopfs übernehmen kann. In Frage kommen beispielsweise neben ausrangiertem Geschirr ausgediente Espressomaschinen in Kannenform oder auch WC-Schüsseln. Stammleserinnen erinnern sich vielleicht an einen früheren Beitrag über die Vierteljahres-Publikation Greenprints (siehe Label „Periodika“). In der aktuellen Ausgabe dieser Zeitschrift gibt es ebenfalls zum Thema Wiederverwertung oder Umnutzung einen Artikel und auch in diesem Segment tätig ist die englische Gärtnerin Alys Fowler, die beispielsweise Salat in alten Portweinkisten anbaut.
Monty Don, der seit Jahren auf BBC Gartenprogramme präsentiert, ist kein gelernter Gärtner. In der gemeinsam mit seiner Frau Sarah verfassten Autobiographie The Jewel Garden erzählt er vom Zusammenbruch des gemeinsamen Schmuck-Unternehmens, der das Paar mit riesigen Geldsorgen und gesundheitlichen Problemen zurückliess. Mit seinem letzten Geld kaufte das Paar ein heruntergewirtschaftetes Bauernhaus und zog mit den drei Kindern nach Herefordshire. Dort begannen sie mit der Gestaltung des „Jewel Garden“ und schufen die Grundlagen für neue Perspektiven.
Erst kürzlich erschienen ist Monty Dons voluminöses Buch „The Ivington Diaries“, das ich mir demnächst vornehme. Da es aus nicht strikt chronologisch geordneten Kolumnen besteht, kann es immer wieder für kurze Abschnitte hervorgeholt werden. Als Bettlektüre oder Lesestoff für unterwegs eignet es sich leider des Formats wegen aber definitiv nicht.
Verschiedene von Monty Dons Büchern sind übrigens auch auf Deutsch erhältlich.
Monty Don:
Around the World in 80 Gardens (Buch)
Weidenfeld & Nicolson, 2008
Around the World in 80 Gardens (DVD)
Warner Home Video, 2008
The Ivington Diaries
Bloomsbury, 2009
Monty und Sarah Don:
The Jewel Garden
Hodder and Stoughton, 2004
In Mexico geht es durch einen schwimmenden Garten und einen Fantasiegarten im Dschungel, der ständig vor Überwucherung „gerettet“ werden muss. In Kuba dienen die Gemeinschaftsgärten dazu, die Bevölkerung mit frischem Gemüse und Obst zu versorgen und die Gärtner sind eng vernetzt, um an Saatgut heranzukommen. Not macht erfinderisch und es gibt fast keinen Gegenstand, der auf dem Inselstaat nicht die Funktion eines Blumentopfs übernehmen kann. In Frage kommen beispielsweise neben ausrangiertem Geschirr ausgediente Espressomaschinen in Kannenform oder auch WC-Schüsseln. Stammleserinnen erinnern sich vielleicht an einen früheren Beitrag über die Vierteljahres-Publikation Greenprints (siehe Label „Periodika“). In der aktuellen Ausgabe dieser Zeitschrift gibt es ebenfalls zum Thema Wiederverwertung oder Umnutzung einen Artikel und auch in diesem Segment tätig ist die englische Gärtnerin Alys Fowler, die beispielsweise Salat in alten Portweinkisten anbaut.
Monty Don, der seit Jahren auf BBC Gartenprogramme präsentiert, ist kein gelernter Gärtner. In der gemeinsam mit seiner Frau Sarah verfassten Autobiographie The Jewel Garden erzählt er vom Zusammenbruch des gemeinsamen Schmuck-Unternehmens, der das Paar mit riesigen Geldsorgen und gesundheitlichen Problemen zurückliess. Mit seinem letzten Geld kaufte das Paar ein heruntergewirtschaftetes Bauernhaus und zog mit den drei Kindern nach Herefordshire. Dort begannen sie mit der Gestaltung des „Jewel Garden“ und schufen die Grundlagen für neue Perspektiven.
Erst kürzlich erschienen ist Monty Dons voluminöses Buch „The Ivington Diaries“, das ich mir demnächst vornehme. Da es aus nicht strikt chronologisch geordneten Kolumnen besteht, kann es immer wieder für kurze Abschnitte hervorgeholt werden. Als Bettlektüre oder Lesestoff für unterwegs eignet es sich leider des Formats wegen aber definitiv nicht.
Verschiedene von Monty Dons Büchern sind übrigens auch auf Deutsch erhältlich.
Monty Don:
Around the World in 80 Gardens (Buch)
Weidenfeld & Nicolson, 2008
Around the World in 80 Gardens (DVD)
Warner Home Video, 2008
The Ivington Diaries
Bloomsbury, 2009
Monty und Sarah Don:
The Jewel Garden
Hodder and Stoughton, 2004
14. Dezember 2009
Mendel und die Antwort der Erbsen
In der Arena Bibliothek des Wissens ist eine der „lebendigen Biografien“ Johann Gregor Mendel, dem Vater der Genetik, gewidmet. Das auch für interessierte erwachsene Leser geeignete reich illustrierte Kinderbuch vermittelt auf leicht verständliche Art einen Einblick in das Leben und Wirken dieses einfachen Mönchs und Wissenschaftlers.
Johann Mendel wird in der heutigen Tschechei geboren und verbringt seine Kindheit auf dem Land, umgeben von vielen Tieren. Das Lernen liegt ihm mehr als harte körperliche Arbeit und er findet Gefallen an der Veredelung von Obstbäumen. Nachdem feststeht, dass Johann Mendel den Bauernhof des Vaters nicht übernimmt, wird dieser verkauft. Mit dem Erlös kann Mendel sich ein Studium leisten und tritt ins Kloster Brünn ein.
Das Büchlein zeigt die verschiedenen Facetten von Mendels Persönlichkeit. Dieser zweifelt häufig an seinen Fähigkeiten, ist sehr schüchtern, neigt zu Depressionen und fällt sogar zweimal durch die Lehrerprüfung. Da er als Kind oft wenig zu essen bekommen hat, genehmigt er sich im Kloster umso grössere Portionen. Und natürlich sind auch Mendels ersten genetischen Versuche mit Mäusen in der Klosterzelle und das Erbsenzählen, mit welchem er schliesslich die Gesetze der Vererbung nachweist, ein Thema. Leider findet Mendel aber Zeit seines Lebens keine Anerkennung für seine Forschungen.
Luca Novelli:
Mendel und die Antwort der Erbsen
Arena Verlag, 2009
Johann Mendel wird in der heutigen Tschechei geboren und verbringt seine Kindheit auf dem Land, umgeben von vielen Tieren. Das Lernen liegt ihm mehr als harte körperliche Arbeit und er findet Gefallen an der Veredelung von Obstbäumen. Nachdem feststeht, dass Johann Mendel den Bauernhof des Vaters nicht übernimmt, wird dieser verkauft. Mit dem Erlös kann Mendel sich ein Studium leisten und tritt ins Kloster Brünn ein.
Das Büchlein zeigt die verschiedenen Facetten von Mendels Persönlichkeit. Dieser zweifelt häufig an seinen Fähigkeiten, ist sehr schüchtern, neigt zu Depressionen und fällt sogar zweimal durch die Lehrerprüfung. Da er als Kind oft wenig zu essen bekommen hat, genehmigt er sich im Kloster umso grössere Portionen. Und natürlich sind auch Mendels ersten genetischen Versuche mit Mäusen in der Klosterzelle und das Erbsenzählen, mit welchem er schliesslich die Gesetze der Vererbung nachweist, ein Thema. Leider findet Mendel aber Zeit seines Lebens keine Anerkennung für seine Forschungen.
Luca Novelli:
Mendel und die Antwort der Erbsen
Arena Verlag, 2009
12. Dezember 2009
Nochmals ein Aufsteller
Diese Woche habe ich beim Googeln festgestellt, dass mein Blog in der Radio-Sendung "Netzgespräch" auf SR DRS vom letzten Dienstag erwähnt wurde. Die Ausstrahlung habe ich verpasst, mir aber natürlich nachträglich übers Internet angehört und mich über die paar Worte aus dem Äther über die Sofagärtnerin gefreut. In der Radio-Sendung wurden Online-Plattformen für Buchbesprechungen und Buchempfehlungen vorgestellt.
11. Dezember 2009
Winterblüten
Im weitläufige Gelände meiner angeheirateten Verwandtschaft in Norditalien habe ich vor ungefähr zwei Jahrzehnten nicht nur die inzwischen zu meinen Lieblingen zählenden kleinblütigen, wild wachsenden Cyclamen (C. hederifolium) für mich entdeckt. Vor mindestens fünfzehn Jahren, in der Adventszeit, stiess ich auf einen weiteren Gartenschatz. In einem kleinen von Bäumen gesäumten Tälchen bildeten unzählige Christrosen (H. niger) einen fast undurchlässigen Teppich. Leider habe ich damals keine Fotos gemacht, aber das Bild hat sich fest in mein Gedächtnis eingegraben – inzwischen wohl etwas verklärt. Der erwähnte Garten hat inzwischen einen neuen Gärtner gefunden und ich kann nur hoffen, dass die Winterblüher den Umbau und die Umgestaltung der Parzelle überlebt haben…
Meine persönliche Bezugsquelle für Helleborus, eine nicht sehr weit entfernt gelegene Gärtnerei, hat leider den hiesigen Betrieb aufgegeben und jenseits der Grenze neue Zelte bzw. Gewächshäuser aufgeschlagen. Die vor einigen Jahren erstandenen Christ- und Lenzrosen in unserem Vorgärtchen haben bereits Blütenknospen gebildet und ich freue mich auf die lange Blütenzeit in verschiedenen Farben.
Die Vorfreude wird unterstützt durch einen ausführlichen Artikel über eine englische Helleborus-Gärtnerei mit umwerfenden Fotos in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gardens Illustrated“ und dem Blättern in Helleborus-Büchern.
Das deutsche Buch „Helleborus“ (ursprünglich in Belgien erschienen) lockt ebenfalls mit schönen Blütenfotos. Neben den Portraits von drei bedeutenden holländischen Züchtern gibt der Titel dem Leser eine Einführung in Geschichte und Botanik dieser robusten Pflanzen sowie detaillierte Angaben zur Kultur im Garten. Weitere Kapital behandeln Themen wie Vermehren und Züchten, Farbe und Form und vermitteln einen Überblick über das umfangreiche Sortiment an Arten und Sorten.
Ähnlich aufgebaut ist der englische Titel „Hellebores“, dabei aber noch detaillierter und umfangreicher. Die Autoren und der Fotograf dieses Buches sind auf Reisen durch die USA und Europa immer wieder auf der Suche nach neuen Pflanzen. Ihr Erfahrungsschatz ist enorm und ihre Begeisterung für Christ- und Lenzrosen zieht sich wie ein roter Faden durch dieses umfangreiche Werk und springt auf den Leser und die Leserin über.
Die beiden Bücher sind nicht gerade billig, aber vielleicht hat jemand noch einen Weihnachtswunsch offen?
Hanneke van Dijk und Harry van Trier:
Helleborus
Eugen Ulmer, 2006
C. Colston Burrell und Judith Knott Tyler:
Hellebores
Timber Press, 2006
Meine persönliche Bezugsquelle für Helleborus, eine nicht sehr weit entfernt gelegene Gärtnerei, hat leider den hiesigen Betrieb aufgegeben und jenseits der Grenze neue Zelte bzw. Gewächshäuser aufgeschlagen. Die vor einigen Jahren erstandenen Christ- und Lenzrosen in unserem Vorgärtchen haben bereits Blütenknospen gebildet und ich freue mich auf die lange Blütenzeit in verschiedenen Farben.
Die Vorfreude wird unterstützt durch einen ausführlichen Artikel über eine englische Helleborus-Gärtnerei mit umwerfenden Fotos in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gardens Illustrated“ und dem Blättern in Helleborus-Büchern.
Das deutsche Buch „Helleborus“ (ursprünglich in Belgien erschienen) lockt ebenfalls mit schönen Blütenfotos. Neben den Portraits von drei bedeutenden holländischen Züchtern gibt der Titel dem Leser eine Einführung in Geschichte und Botanik dieser robusten Pflanzen sowie detaillierte Angaben zur Kultur im Garten. Weitere Kapital behandeln Themen wie Vermehren und Züchten, Farbe und Form und vermitteln einen Überblick über das umfangreiche Sortiment an Arten und Sorten.
Ähnlich aufgebaut ist der englische Titel „Hellebores“, dabei aber noch detaillierter und umfangreicher. Die Autoren und der Fotograf dieses Buches sind auf Reisen durch die USA und Europa immer wieder auf der Suche nach neuen Pflanzen. Ihr Erfahrungsschatz ist enorm und ihre Begeisterung für Christ- und Lenzrosen zieht sich wie ein roter Faden durch dieses umfangreiche Werk und springt auf den Leser und die Leserin über.
Die beiden Bücher sind nicht gerade billig, aber vielleicht hat jemand noch einen Weihnachtswunsch offen?
Hanneke van Dijk und Harry van Trier:
Helleborus
Eugen Ulmer, 2006
C. Colston Burrell und Judith Knott Tyler:
Hellebores
Timber Press, 2006
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