31. August 2009

The Poison Garden

England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Der zehnjährige Thomas erbt von seiner Grossmutter Augusta Williams eine geheimnisvolle reich verzierte Holzkiste. Mittels dieser Box erhält er Zugang zu dem geheimen Garten „Broceliande“. Zum Legat gehört auch, dass Thomas sobald er vierzehn Jahre alt ist, in London eine Lehre beim Pharmazeuten Albert Constantine antreten soll.

Als Thomas am Abend nach der Beerdigung seiner Grossmutter zum ersten Mal den Deckel seines Erbstückes öffnet, erfährt er von ihrem Geist, dass sie vergiftet worden ist.

Augusta gehörte einem obskuren Zirkel bestehend aus sieben Frauen und Männern an, dessen Mitglieder alle einen geheimen Garten kultivieren und über enormes Pflanzenwissen verfügen. Ihre Gärten tragen Namen wie Arcadia – der Giftgarten oder Tadmor – der Heilpflanzengarten und beherbergen seltenes und exotisches Grünzeug in Hülle und Fülle.

Der Mörder von Thomas Grossmutter muss dem Geheimbund angehören. Dessen verbliebenen Mitglieder misstrauen sich und können gleichzeitig nicht abschliessend beurteilen, welche Macht sie dank ihren Gärten ausüben können. Bis der Lehrling Thomas herausfindet, wer seine Grossmutter vergiftet und weitere Todesopfer auf dem Gewissen hat, muss er einige gefährliche Abenteuer überstehen. Für den, der sich nicht vom Umschlagbild abschrecken lässt, eine (auch für Erwachsene) lesenswerte Lektüre.



Sarah Singleton:
The Poison Garden
Simon and Schuster, 2009