13. September 2010

Kalender? Kalender!

Der Sommer ist schon wieder Vergangenheit, Morgennebel gehören wieder häufig zum Beginn eines Tages dazu. In den Blumenläden und Gärtnereien stehen bereits die Blumenzwiebeln in den Regalen und fordern die Gärtnerin auf, sich Gedanken über den nächsten Frühling oder zumindest um die Blütenpracht zu machen, die dannzumal das Auge und das Herz erfreuen sollen. Also gerade die richtige Jahreszeit, nicht nur an Frühlingsblühern herumzustudieren, sondern eine Auswahl aus dem riesigen Angebot von Kalendern zu treffen.

Wenn Sie diese Zeilen lesen, sind Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an Gärten und Literatur interessiert. Dann wäre bestimmt „Der literarische Gartenkalender“ mit Spiralbindung von Schöffling nach Ihrem Geschmack.

Jeden Montag darf zum Wochenstart eine Seite umgeblättert werden und eine neue Aufnahme der bekannten Fotografin Marion Nickig schmückt für eine Woche zusammen mit einem passenden hortikulturellen Zitat eines bekannten Schriftstellers oder einer Schriftstellerin eine Wand oder eine Türe. Karel Capek, Daniel Blajan, Colette und Alma de l’Aigle sind mit Äusserungen zum Gärtnern ebenso vertreten wie beispielsweise Erich Kästner.

Krokusse, Gänseblümchen, Tulpen, Pfingstrosen, Dahlien und viele andere Blumen mehr begleiten in schöner Bildqualität durch das (Garten-)Jahr. Ende Oktober erinnert ein Bild daran, dass es höchste Zeit ist, die Blumenzwiebeln einzubuddeln, während Mitte November „gefrostete“ Asternblüten an schöne Herbsttage denken lassen.

Je früher Sie sich diesen Kalender allenfalls kaufen und aufhängen, desto länger können Sie sich an dem Titelblatt, auf dem ein blauer Scheinmohn abgebildet ist, erfreuen …



Der literarische Gartenkalender 2011
Mit farbigen Fotos von Marion Nickig (Hrsg. Julia Bachstein)
Schöffling & Co., 2010