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19. Februar 2023

Neue Webadresse: sofagaertnerin.ch

Mein Gartenbuchblog ist (nochmals) umgezogen und nun definitiv unter

sofagaertnerin.ch

zu finden, wo neue Artikel zum Sofagärtnern und über HortikulTour gepostet werden. 

Auf Wiederlesen und bis bald!



Die Sofagärtnerin

 

20. Oktober 2021

Blogumzug und Medienhinweis

Ich nehme wieder einmal einen Anlauf, den Sofagarten von Blogger/blogspot auf WordPress umzuziehen. Eigentlich hätte ich ja schon Zeit und Lust Artikel zu schreiben, aber dieser ganze Umzug ist leider sehr zeitintensiv und ich bin unschlüssig, ob ich diesen Aufwand tatsächlich betreiben soll.

Ich habe mich nun entschieden, den WordPress-Blog freizuschalten, obwohl er noch eine grössere Baustelle ist. Sämtliche Artikel und Kommentare habe ich auf diesen neuen Blog übertragen. Aber sowohl am Design als auch an der Archivierung sind noch umfangreiche Anpassungen notwendig. So bin ich aber flexibler beim Posten von Buchvorstellungen und Umsetzen von anderen Ideen. Den bisherigen Blog lasse ich vorläufig parallel im Netz stehen. Und falls es mir in Sachen Bloggen doch noch einmal den Ärmel hineinzieht, werde ich dann vielleicht doch noch die schon seit Jahren reservierte Domaine aktivieren…

Der Sofagarten ist neu hier zu finden:

https://sofagaertnerin.home.blog/

sofagaertnerin.ch  (update 12. Februar 2023)


In der Zwischenzeit hier noch der Hinweis auf meinen Blog in der aktuellen November-Ausgabe der Zeitschrift „Gartenspass“:

Hinweis auf "Die Sofagärtnerin" in der Zeitschrift Gartenspass November 2021

 




Portrait Tipografia Helvetica

SBVV

18. Juli 2020

Tierische und andere Herausforderungen

Mein recht kleiner Garten gefällt mir jedes Jahr besser. In den letzten Jahren sind sehr viele rotblättrige Pflanzen und Grünzeug mit roten Stielen oder Blattadern und/oder farbigem Herbst- und Winteraspekt dazu gekommen und in diesem Frühling wurde die rot-grüne Mischung vermehrt mit orangen Blüten ergänzt. Eine Farbe, die mir noch vor ein paar Jahren unter keinen Umständen in den Garten gekommen wäre. Ich muss gestehen, früher sogar gelegentlich die orangen Blüten der Ligularien vor dem Verwelken abgeschnitten zu haben. Nun, die Geschmäcker und das Verständnis für Ökologie und Insekten ändern sich, aber nach wie vor interessieren mich an Pflanzen die Struktur und Blattform oft mehr als die Blütenfarbe.

Inzwischen sind viele der in den letzten Jahren gepflanzten Stauden, Berberitzen und andere Kleingehölze wunderbar miteinander verwoben und schön ineinander gewachsen, so dass es nicht nur von Nachteil ist, dass dieses Jahr die Gelegenheiten, eher hemmungslos neue Pflanzen nach Hause zu bringen, deutlich eingeschränkt sind. Obwohl ich keine Zeit habe, an den Pflanzen zu ziehen, wächst vieles wie verrückt. Leider ist es nämlich immer wieder so, dass mir die Vorstellung fehlt oder ich ganz einfach das entsprechende Wissen erfolgreich ausblende, dass mir ein kleines unschuldiges Gewächs in einem 7cm-Topf über den Kopf wachsen kann.

Unwillkommene, aber leider auch inkomplette Mithilfe dabei, gewisse Pflanzen in ihre Schranken zu weisen (vereinzelt zwar sogar an der richtigen Stelle), schafft da neuerdings ein nächtlicher Gartengast. Während die Nacktschnecken kürzlich auf meinen zahlreichen verschiedenen Berberitzen anscheinend die hiesigen Klettermeisterschaften durchgeführt haben, sind einem eigentlich hübsch anzuschauenden Raubtier nicht nur der Rauling (Trachystemon) zum Opfer gefallen, sondern - vermutlich als Kollateralschäden - unter anderem auch eine Dahlie, Mukdenien, eine niedrig wachsende Berberitze (!), eine Abelie und einiges anderes mehr. Nachbarn haben einen Marder beobachtet und die Schadbilder im Garten scheinen mit den gegoogelten Informationen übereinzustimmen. Der Rauling hat sich in den letzten Jahren für meinen Geschmack zwar etwas zu breit gemacht, aber in flacher und zerdrückter Form sieht er auch nicht gerade attraktiv aus. Vielleicht befolge ich wirklich den mehrfach erhaltenen Tipp und schreibe eine Anleitung an den Marder, er solle die Pflanze doch bitte gleich ausgraben. Ob das sich Parfümieren wenigstens zu einer erfolgreichen Brautschau geführt hat?

Apropos Düfte - bei der Auswahl meiner Lieblingslektüre hatte ich in den letzten Wochen wiederholt einen ganz guten Riecher. Meine Büchergestelle quellen über und ich bin nicht sehr entscheidungsfreudig, wenn es darum geht, Sätze auf Papier zwischen Buchdeckeln zu entsorgen. Da meine Büchertauschpartnerin lieber liest als sofagärtnert, habe ich zuletzt immer öfter den E-Reader verwendet. Das Vorstellen von E-Book-Lektüre ist sehr aufwendig, deshalb nachstehend ohne detaillierte Inhaltangaben Hinweise auf die letzten Positionen meiner Leseliste.

Insekten, ein spezielles Möbel, Rügen, fundierter Journalismus, die Verwirklichung von Lebensträumen und natürlich ein Garten sind wichtige Stichworte zum Inhalt des Romans «Die Zeit der Glühwürmchen». «Mit das Lächeln der Libellen» und «Die Träume der Bienen» findet der in sich abgeschlossene erste Band der Serie "Inselgärten" von Patricia Koelle eine Fortsetzung im kommenden Herbst.

Im dritten Teil von Martina Sahlers «Die englische Gärtnerin, Weisser Jasmin» geht es um viele Abschiede, aber auch um einen schwierigen Neuanfang, Durchsetzungsvermögen und das Erreichen von Zielen - manchmal halt auf einigen Umwegen.

Der Roman «Der Garten unter dem Eiffelturm» hat sich nicht nur als Sofagärtnern und Kopfkino in vollendeter Form entpuppt, er dient gleichzeitig auch als Inspirationsquelle für Gartenreisen nach Paris und in die Normandie. Im Anhang der Lektüre finden sich die im Buch besuchten Gärten mitsamt ausführlichen Hintergrundinformationen. Lesend schlendert man da beispielsweise durch den Jardin Anne Frank, die Jardins flottants Niki de Saint-Phalle und den ehemaligen Pariser Bahngürtel, die Promenade plantée. Über den Romaninhalt will ich jetzt nicht viele Worte verlieren und auf die Webseite der Autorin Elena Eden verweisen. Die Investition in das im Eigenverlag publizierte Buch wird mit einer romantischen Erzählung rund um Schuldgefühle, ein altes Familiengeheimniss eingebettet in ein hortikulturelles Umfeld inklusive viel Wissenswertem über Claude Monet belohnt. Ich freue mich jedenfalls auch hier auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung. Vielleicht lässt sich bis dann auch das Rätsel klären, weshalb auf eben dieser erwähnten Webseite von einer Mehrzahl von Gartenromanen der Autorin die Rede ist, obwohl sich (bisher?) leider nur einer finden lässt.

Diese Romane verhelfen alle zu ein wenig Ablenkung von den Herausforderungen rund um das Coronavirus. Dass auf Tiefschläge auch wieder bessere Zeiten folgen, zeigen nicht nur die Schicksalsschläge und Abschiede in den in diesem Post erwähnten erfundenen Lebensläufen, sondern auch die Geschichten, die das Leben von Rita Pottharst (Jahrgang 1943) schrieb. Sie berichtet in «Alles mit Links» über Ihre Kinder- und Jugendjahre in einer Gärtnerei in Paderborn. Auch hier soll eine Fortsetzung folgen.

Bei der Bewältigung der mit dem tierischen Gartenärger verbundenen Herausforderungen, setze ich meine Hoffnung einerseits auf Ultraschall und Hundehaare und anderseits auf Miscanthus. Dem schleimigen Problem wollte ich nämlich mit Chinaschilf-Abdeckmaterial rund um die Berberitzen begegnen, da dieser Mulch von Nacktschnecken gemieden werden soll. Aber vielleicht riecht das ja für Mardernasen verführerisch? Vorerst habe ich deshalb auf das Ausbringen verzichtet.



Elena Eden:
Der Garten unter dem Eiffelturm
Eigenverlag, 2020

Patricia Koelle:
Die Zeit der Glühwürmchen (Inselgärten, 1. Teil)
Fischer Verlag, 2020

Rita Potthast:
Alles mit Links – Eine Hommage an meinen Vater
Tredition, 2019

Martina Sahler:
Die englische Gärtnerin – Weisser Jasmin (3. Teil)
Ullstein Verlag, 2020



Alle in diesem Beitrag erwähnten Bücher habe ich selber gekauft. Ich bin niemandem gegenüber in irgendeiner Weise verpflichtet und generiere keine Einnahmen aus den im Sofagarten vorgestellten Büchern.

3. April 2020

Sofa überall

Aus aktuellem Anlass stolpert man in Zeiten von Homeoffice und der (Möglichst-)Drin-Bleiben-Pflicht allenthalben über Begriffe, die neu mit «Sofa» verbunden werden. Jedenfalls passiert mir das. Natürlich insbesondere darum, weil ich für mich in Anspruch nehme, die Worte «sofagärtnern» und «Sofagärtnerin» im Internet zwar nicht gerade exponentiell verbreitet zu haben, aber doch so, dass zumindest in einschlägigen Kreisen verstanden wird, was "sofagärtnern" bedeutet.

Als ich Anfang 2009 einen Namen für meinen Gartenbuch-Blog gesucht habe, ist mir ganz spontan «Sofagärtnerin» als freie Übersetzung von Armchair Gardening eingefallen. Googeln ergab keinen Anlass, von der Idee abzurücken. Seinerzeit wurde nämlich gerade mal ein einziges Resultat angezeigt (von einem Karnelvalswagen mit Sofagärtnern, wenn ich mich richtig erinnere). 

Unser aller Leben wird in diesen Wochen und Monaten ziemlich auf den Kopf gestellt. Glücklich kann sich schätzen, wer einen Garten oder Balkon hat. Und natürlich ausreichend Lektüre in Form von Gartenbüchern.

Die Schneeglöckchenzeit ist gerade vorbei. Vielleicht möchten Sie die Zeit bis zur nächsten Blüte frühestens im nächsten Herbst sinnvoll überbrücken? Während den vergangenen Herbst- und Wintermonaten habe ich mich durch die fünfzehn (!) Snowdrop-Mysteries von Susan Alexander gelesen und hoffe auf eine Fortsetzung. Nicht alle Folgen sind gleich spannend und glaubwürdig, aber die Amerikanerin Maggie und ihr frisch angetrauter, ziemlich verbohrter englischer Ehemann Thomas sind schon fast gute Bekannte von mir.

In den nächsten Tagen ist es gerade neun Jahre her, dass ich der Neuauflage von "Adrian, der Tulpendieb" eine Buchvorstellung gewidmet habe (erstmals 1936 erschienen). Die damals erwähnte gleichnamige Fernsehserie aus den 60er Jahren gibt es inzwischen als DVD. Tulpen gibt es ja, so einfach wie gewohnt, keine mehr zu kaufen. So habe ich mir in den letzten Tagen die Frühlingsblüher während der Erfüllung der sportlichen Indoorpflichten als Hauptdarsteller in dieser sechsteiligen Serie angeschaut. Nicht ganz so farbig wie ein bunter Tulpenstrauss, denn nur etwa 20 Minuten von einer Folge sind in Farbe erhalten, obwohl die Serie seinerzeit die erste Farbserie des Deutschen Fernsehens war. 

Jetzt schulde ich noch ein paar Sofa-Begriffe. Da wären etwa Sofaturner, Sofatutor, Sofalesungen, Sofakonzerte… 

Und mir bleibt zu überlegen - soll ich jetzt wieder mit regelmässigem Bloggen anfangen? Den Blog endlich bei Wordpress fertig einrichten und ihm ein neues Outfit verpassen? Mal schauen, ob hier überhaupt noch jemand vorbeikommt. Da die für die nächsten Wochen und Monate geplanten Besuche von hortikulturellen Veranstaltungen wie Schoppenwihr und Chantilly und spontane Gärtnereibesuche gestrichen sind und frau sich nicht die ganze Zeit nur an die Irlandreise von Anfang Jahr und den Besuch der Schneeglöckchentage in Mannheim mit vielen netten Begegnungen im Februar erinnern kann und will, die Stickgärten aus York bald fertig gestickt sind, müsste sich eigentlich Zeit fürs Geschreibsel finden lassen. 

Ach ja, und wie immer habe ich alle in diesem Beitrag erwähnten Titel und Filme selber gekauft und bin niemandem gegenüber in irgendeiner Weise verpflichtet. Bleiben Sie gesund!

21. Oktober 2017

Letzer Eintrag?

Nachdem ich nun mehrfach darauf angesprochen oder besser angeschrieben worden bin, wann denn hier wieder mit Gartenbuchvorstellungen gerechnet werden dürfe, nehme ich mir nun zum ersten Mal seit ungefähr einem halben Jahr wieder einmal die Zeit, ein paar Zeilen für diesen Blog zu verfassen. 

Da ich während einer beruflichen Weiterbildung in der Wahl meiner Lektüre rund zwei Jahre deutlich eingeschränkt war, hatte ich nach Schulabschluss vor ziemlich genau einem Jahr richtig Lust, nach dem Weglegen von Manuals und Gesetzestexten endlich wieder zu sofagärtnern und hier darüber zu berichten. Schnell hatte ich Beiträge bis zum Sommerende 2017 vorgebloggt. Nicht nur das Buchgärtnern kam wegen der Schule zu kurz, wegen Zeitmangel habe ich mich natürlich auch nicht um technischen Neuerungen oder um eine längst fällige Layoutanpassung kümmern können und auch Besuche bei anderen Blogs lagen nicht drin. 

Nun hatte ich nach den absolvierten Fachprüfungen zwar wieder Zeit, aber nach einigem Hin- und Herüberlegen habe ich mich entschlossen, dass ich diese und meine Energie nicht dafür aufwenden mag, die zuletzt doch deutlich zurückgegangenen Besuchfrequenzen im Blog wieder zum Ansteigen zu bringen. Statt einer in Erwägung gezogenen Ausbildung in Richtung Webdesign habe ich mich deshalb für einen Fernkurs Gartengestaltung angemeldet. 

Ich habe meinen Blog immer als Nische gesehen, den man oder meistens frau halt suchen soll, wenn sie ihn finden will. Ich muss damit kein Geld verdienen und wie hier schon mehrfach erwähnt, schreibe ich bevorzugt über Bücher, die ich mir selber ausgewählt und angeschafft habe. Seit Anfang Jahr habe ich mehr als zwei Dutzend Gartenbücher im engeren oder weiteren Sinn gelesen und bei etlichen gedacht, dass sie ausgezeichnet in den Sofagarten passen würden, dem Gedanken aber keine Taten bzw. keine Buchvorstellung folgen lassen und auch konsequent alle Rezensionsanfragen abgelehnt. Zumindest bis auf weiteres wird im Sofagarten also nicht mehr durchgeblüht. Ob diese Blühpause nun temporär oder definitiv ist, mag ich aktuell noch nicht abschliessend entscheiden. 

Ich habe mich in den letzten Monaten nicht nur mit Gartenstudienheften herumgeschlagen und Gartenbücher gelesen, sondern Anfang Oktober zum ersten Mal an einer geführten Gartenreise teilgenommen. Dabei habe ich mich tatsächlich so gefühlt, als sei ich direkt in einem opulent bebilderten und gestalteten Gartenbuch gelandet. Mit rund 1’300 Fotos, noch viel mehr Eindrücken und schönen neuen Bekanntschaften mit hoffentlich dem einen oder anderen bleibenden Kontakt zurückgekehrt. Auf der Hinreise zum Busabfahrtsort hatte ich zufällig einen besonders passenden Mitreisenden im Zugabteil: einen 86jährigen Fotografen, der für ein Buch über geheime Gärten in Venedig die Fotos beigesteuert hat. 

Einzelne der in Südostengland besuchten der Gärten und/oder deren Gestalter oder Gestalterinnen habe ich hier im Blog auch schon vorgestellt. Einige dieser Posts sind aktuell in der Desktop-Ansicht auf der linken Seite unterhalb dieses Textes in der Rubrik "Beliebte Posts" zu finden (Christopher Lloyd, Beth Chatto und Alan Bloom). Impressionen in Form von Texten und einer richtigen Bilderflut durch Mitreisende lassen sich hier finden, Reiseinformationen von Iris Ney (Iris Ney Gartenreisen) hier. Jetzt, wo dieser 653. Post vielleicht der letzte im Sofagarten ist, muss ich ja nicht noch meine Grundsätze von wegen «keine Fotos» hinterfragen und über Bord werfen… 

Nach der Rückkehr aus England musste ich mich erst wieder ein wenig mit meinem kleinen Garten anfreunden. Durch die kürzliche Rodung von zwei buchsgesäumten Rabatten steht mir ein (natürlich relativ!) grosses Stück leeres Land zur Neubepflanzung zur Verfügung, auf dem ich nun einige Ideen umsetzen will, wenn diese ausgereift sind. Und wer weiss, vielleicht packt mich plötzlich der Ehrgeiz, die einst vor einigen Jahren wegen einem mühsamen Stalker reservierte Internet-Domain doch noch zu nutzen. 

Nun liste ich ganz wertfrei noch ein paar der Bücher auf, die ich zuletzt gelesen habe:
- Christian Kress: Meine Welt der Stauden 
- Jörg Pfenningschmidt und Jonas Reif: Hier wächst nichts - Notizen aus 
  unseren Gärten 
- Ambra Edward: Head Gardeners 
- Roy Lancaster: My Life with Plants 
- Allan Jenkins: Plot 29 – A Memoir
- Kildare Bourke-Borrowes: Lady Mayo's Garden - The Diary of a Lost 19th
  Century Irish Garden 
- Meir Shalev: Mein Wildgarten 
- Nicole C. Vosseler: Der englische Botaniker 
- Siri Mitchell: Charlotte und die Sprache der Blumen 
- Sissi Flegel: Vier Frauen und ein Garten 
- Bruno Vincent: Five Lose Dad in the Garden Center
- Peggy Langhans: Der gefundene Garten 
- Sandra Knauf: Zera and the Green Man 
- Julie Leuze: Ein Garten voller Sommerkräuter 
- Sarah Morgan: Ein Sommergarten in Manhattan 
- Martina Sahler und Hendrik Gruner: Die Tulpenkönigin 
- Martina Sahler und Hendrik Gruner: Der Zorn der Tulpenkönigin 
- Frankie Bow: The Black Thumb 
- Cristina Caboni: Die Oleanderschwestern 
- Saskia Louis: Band 1, Band 2 und Band 3 der Louisa Manu-Reihe
- Jane Corry: Der Garten über dem Meer
- Nelly Cornelius: Orchideenpoker

1. Februar 2017

E-Books und Heavenly Highland Inn Cozy Mysteries von Cindy Bell

Schon lange habe ich mit dem Erwerb eines E-Books geliebäugelt, aber in dieser Hinsicht bin ich traditionell orientiert oder eben altmodisch und bevorzuge Lektüre in Papierform. Während meiner kürzlich abgeschlossenen beruflichen Weiterbildung hat sich dann aber ein handfester Grund für den Erwerb aufgetan und nun bin ich Besitzerin eines solchen Teils. Ich konnte nämlich unmöglich (gut, eine jüngere Schulkollegin hat das Unmögliche fertig gebracht…) mit dem Zug sämtliche Schulunterlagen an den Prüfungsort transportieren, um sie während der Prüfungstage für den Fall der Fälle in Griffnähe zu haben. Da ich aber trotzdem auf die Unterlagen zurückgreifen können wollte, habe ich mir also einen Kindle angeschafft. Denn nachdem ich erfahren hatte, dass ich auf diesem Gerät die Schul-Dokumente in pdf-Form ablegen und der Kindle auch direkt in der Schweiz gekauft werden kann (ohne Importzoll, EUST und anderweitige Gebühren) stand dem Erwerb nichts mehr im Weg. 

Für die Schule und das Lernen war das Gerät sehr nützlich, jedoch immer stark abhängig von der Qualität der pdf-Vorlagen. Im Nachhinein würde ich die Grafik über „Backwardation“ und „Contango“ nicht einfach überblättern, sondern genau(er) betrachten, aber schlussendlich hat das für den erfolgreichen Schulabschluss keine Rolle gespielt. Fachchinesisch – egal, ging mir während der Prüfung auch so. Ein (Garten-)Buch habe ich nach wie vor noch kein einziges auf dem Gerät gelesen. Immerhin habe ich aber in schlaflosen Hotel-Nächten während der Prüfungen in Leseproben von hortikulturellen Gartenromanen und Gartenkrimis wie „Ein Bett in Cornwall“ von Alexandra Zöbeli und „Alraunen am Galgenbuckel - Ein Stuttgarter Kräuterkrimi“ von Barbara Pfeifer geschmökert. 

Meine E-Book-Wunschliste ist inzwischen recht lange. Als nächstes muss ich mich mal der Ordnung auf meinem Kindle widmen, denn der unübersichtliche Mischmasch von Schulunterlagen und vergnüglicherer Lektüre bzw. Leseproben davon ist recht nervig. Mein erster E-Book-Kauf wird wohl die "Heavenly Highland Inn Cozy-Misteries-Serie" von Cindy Bell sein, die inzwischen neun Titel umfasst. Die Bücher gibt es zwar auch in Taschenbuch-Form, aber die dünken mich angesichts der geringen Seitenzahl sehr teuer. Die Cover sind für den mitteleuropäischen Geschmack eher (zu) farbenprächtig, aber das sagt ja nichts über den Inhalt aus. Obwohl ich zu letzterem (noch) nichts beisteuern kann, nachstehend die ersten drei von inzwischen neun Büchern sowie ein Ausschnitt aus der Buchwerbung (Zitat Anfang):  

Everything is finally starting to come together for Vicky. She is moving on from the tragic death of her parents four years ago. There is hope of a romantic relationship with handsome Deputy Sheriff Mitchell Slate and she is enjoying running the grand, old inn with her sister and her Aunt Ida. 

But then, Vicky finds the murdered body of the inn’s gardener. The inn has a wedding booked for the weekend so her wacky Aunt Ida ropes her into investigating the murder. It is a race against the clock to solve the murder so the wedding can go ahead as planned. This puts Vicky and Aunt Ida right in the line of danger.

Will Vicky and Aunt Ida be able to stay safe and solve the murder in time? Will the relationship between Deputy Sheriff Mitchell and Vicky blossom or will the mean, by-the-book Sheriff McDonnell stand in their way? (Zitat Ende)