8. Mai 2010

Passing Strange

Die Hobbygärtner aus dem Dorf Almstone messen sich und ihre Gartenprodukte jährlich in einem friedlichen Wettstreit anlässlich der Almstone Flower Show. Während den Aufräumarbeiten im Anschluss an die diesjährige Blumenschau wird die ländliche Idylle jäh gestört, als die Leiche der lokalen Hebamme Joyce Cooper entdeckt wird. Joyce wirkte neben ihrer beruflichen Tätigkeit auch als Wahrsagerin und hat ihre Kunden in einem eigenen Zelt neben der Blumenausstellung empfangen. Nun liegt sie mit einem Blumendraht erdrosselt unter einer Zeltplane.

Schon die Tatsache, dass Ken Wall’s prächtige Tomaten bei der Preisverleihung übergangen wurden, sorgte am Konkurrenzkampf für einigen Aufruhr. Nun steht Inspector Sloan vor der Aufgabe herauszufinden, wer die allseits beliebte Joyce Cooper ermordet hat. Welche Rolle spielt eine (angebliche) Erbin, die aus einem Landverkauf Profit schlagen könnte oder ein (nicht) vorhandenes Muttermal?

Das Cover meiner Taschenausgabe mit einer Wahrsagerin samt Kristallkugel ist etwas gewöhnungsbedürftig, wiederspiegelt aber wohl den Geschmack bei Erscheinen des Buches vor bald dreissig Jahren. Aber diese Tatsache schmälert das Lesevergnügen des britischen Gartenkrimis ja in keiner Weise.



Catherine Aird:
Passing Strange
Bantam Books, 1982