15. November 2014

Jörg Pfenningschmidt: Pfenningschmidts Gartenschätze

Bei den meisten wöchentlichen oder monatlichen Publikationen, die ich mir zu Gemüte führe, beginne ich von hinten nach vorne zu blättern und lese mich zuhinterst fest, weil ich dort gleich meinen neuesten Lieblingsartikel finde. Sei es im Beobachter, der Tina, der Gardens Illustrated oder der Gartenpraxis – in vielen Zeitschriften finden sich anregende Kolumnen ganz hinten im Heft.

Neben Susanne Rückerts "Szenen aus dem Leben" gefallen mir ganz besonders die hortikulturellen Zeilen von Jörg Pfenningschmidt. Deshalb musste ich auch nicht lange überlegen, welches Mitbringsel vom kurzen Abstecher in die Königliche Gartenakademie in Berlin nach Hause gebracht werden sollte. Grünzeug kam wegen der Anreise per Flugzeug sowieso nicht in Frage, so dass die Wahl auf das Heft Nummer 6 der Schriftenreihe der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur fiel: „Pfenningschmidts Gartenschätze".

Die pointiert formulierten Glossen des Hamburger Gartengestalters sind zuvor bereits im „Blätterrauschen“ erschienen und mindestens eine glaube ich in der Gartenpraxis mal gelesen zu haben („Verzichtbar“). Nur schade, ist das Büchlein so dünn. Ich hätte gerne noch mehr über diese Gartenschätze gelesen. Wenn es während dem Rückflug wegen heftigen Winden nicht so stark geschüttelt hätte, was doch stark vom Lesen ablenkte, wäre das Vergnügen wohl schon über den Wolken zu Ende gewesen.

Da ich nach Ende der Ferien meine hortikulturelle Lektüre wieder durch Manuals, Gesetzestexte und Verordnungen ersetzt habe, fehlt mir die Zeit und Musse detailliert auf den Inhalt der Kolumnen einzugehen. Wer meinem Geschmack nicht traut, kann sich im Forum "Garten Pur" in den Schreibstil des Autors "einlesen". Und unter der Rubrik „Kolumnenbücher und Essays“ finden Sie im Blog bekanntlich Lesetipps zu weiteren diesbezüglichen Lesetipps aus dem riesigen grünen Blätterwald.

PS: Ich weiss nicht, wie viele Pfenningschmidtsche Artikel ich schon gelesen habe. Aber erst beim Schreiben dieser Zeilen habe ich festgestellt, dass der Autor nicht Pfennigschmidt, sondern Pfenningschmidt heisst…



Jörg Pfenningschmidt: 
Pfenningschmidts Gartenschätze 
Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur, 2012