Gemäss Kinoprogramm startet pünktlich zum Valentinstag eine Episodenkomödie mit dem Titel „Valentinstag“ des Regisseurs Garry Marshall.
Die Hauptrolle soll gemäss Filmbeschrieb ein Florist spielen, der seiner Freundin am Tag der Liebenden einen Heiratsantrag macht und ein wichtiger Schauplatz ist der Blumenmarkt von Los Angeles. Böse Zungen behaupten, der Film sei von der kalifornischen Floristenvereinigung gesponsert worden. Etliche bekannte Schauspieler treten auf, darunter Julia Roberts und Shirley MacLaine. Der Regisseur Marshall verschaffte Kinogängern schon mit „Pretty Woman“ und „Plötzlich Prinzessin“ vergnügte Stunden. Da werden mit „Valentinstag“ hoffentlich auch etwas höher geschraubte Erwartungen nicht enttäuscht …
Shirley MacLaine spielte übrigens in einem anderen für Gartenfreunde interessanten Film aus den 70er Jahren zusammen mit Peter Sellers als Gärtner ebenfalls eine Hauptrolle. Der Film heisst „Mr. Chance“ und das gleichnamige deutsche Buch von Jerzy Kosinski ist antiquarisch noch erhältlich. Die englische Ausgabe mit dem Titel „Being There“ ist immer wieder neu aufgelegt worden.
10. Februar 2010
8. Februar 2010
Augenschmaus
Ob einem ein Buch auf den ersten Blick gefällt oder nicht, hängt im Buchladen nicht unwesentlich von der Gestaltung des Buchumschlags ab. Das Auge wird unweigerlich zu Bildern und Illustrationen gelenkt, die einen als Betrachter anziehen. Als potentielle Buchkäuferin betrachte ich ein solches Buch dann gewöhnlich auch genauer als eines, dessen Cover mich weniger anspricht oder gar abstösst. Im Moment lese ich gerade ein Buch über Mohnblumen (Blue Heaven – Encounters with the Blue Poppy von Bill Terry, Touch Wood Edition) mit einem traumhaft schönen Titelbild in blau und grün, was mich auf die Idee gebracht hat, für einmal einen Beitrag über die Hüllen statt die Inhalte von Büchern zu schreiben.
Die meisten mir speziell zusagenden Buchcover, die mir spontan zu diesem Thema einfallen, sind eher bunt oder es handelt sich um Leinenausgaben mit aufgeklebten Farbillustrationen. Zu den Buchumschlägen, die in einer Hitliste meiner Bibliothek vordere Plätze belegen würden gehören die Bücher „Bunte Beete in voller Blüte vom Frühlig bis zum Herbst“ von Veronika Walz (AV Buch) und „Marie mit dem Kopf voller Blumen“ von Sigrid Laube (Jungbrunnen). Beide Cover zeigen eine Menge Blüten und die Farbgebung in hauptsächlich weiss, rosa und gelb ist ähnlich.
„Gärten in der Wüste“ von Leslie Marmon Silko (Rogner & Bernhard) überzeugt mit fast unzähligen detailgetreu gezeichneten Pflanzen und Früchten während „Monets Garten“ (Buch zu einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich 2004/2005) mit einem Titelbild in verschwommenen Farben genau das präsentiert, was man an Monet mag oder eben nicht.
Das Cover des Buches „Liontooth – the story of a Garden“ von Sara Sharpe (Beautiful Books) erfüllt alle meine Erwartungen, die durch den Namen des Verlags geweckt werden. Der gemalte Garten mit Farn, Fackellilien, Löwenzahn und anderen Blumen mehr ist fast zu schade, um ihn einfach auf dem Büchergestell verschwinden zu lassen. Für das Buch „Im Garten hinterm Haus“ von Sandra Pepek (fantasieReichverlag) war ursprünglich ein anderes Cover geplant. Ich hatte das Buch seinerzeit hauptsächlich wegen dem Titelbild und ohne besondere Kenntnisse betreffend Inhalt bestellt. Nach einem Verlagswechsel noch vor Publikation der Erstausgabe bekam es einen ganz anderen Umschlag. Auch wenn mir der erste Entwurf besser gefallen hat – das Kinderbuch ist unbedingt lesenswert!
Nicht nur optisch sondern auch zum Fühlen was bietet der Roman „Eine Villa zum Verlieben“ von Gabriella Engelmann (Knaur). Die Efeuranken und die Katze auf dem Cover sind aus grünem Samt. Nicht aus Samt aber ebenfalls „fühlbar“ sind die Umschläge der beiden Tobi Lolness-Bücher, die ich im Sofagarten bereits früher einmal vorgestellt habe.
Wenn das Buch dann gelesen ist, treten Überlegungen betreffend Attraktivität der Buchumschlagsgestaltung gewöhnlich in den Hintergrund. Die meisten Bücher fristen ihr Dasein ja wohl Umschlag an Umschlag in einem Regal. Würde man die Druckwerke mit sichtbarem Titelcover aufstellen, benötigten sie ja noch mehr Regalfläche. Und schliesslich gibt es auch etliche Buchumschläge, die besser zwischen anderen Büchern versteckt werden, damit man sie nicht im Blickfeld hat... Vielleicht ein Thema für einen späteren Beitrag. Noch ein anderes Thema ist die Schwierigkeit oder Unzulänglichkeit, dass die Buchrücken nicht einheitlich in eine Richtung beschriftet sind, so dass man/frau sich bei der Suche nach einem Buch vor dem Gestell immer wieder fast verrenken muss.
Um meinem Prinzip „keine oder möglichst wenige Bilder“ treu zu bleiben, habe ich auch in diesem Beitrag bewusst auf Bilder verzichtet. Mit Googeln sind die Bücher aber ja rasch aus den Weiten des Internets auf Ihren Computer geholt.
Die meisten mir speziell zusagenden Buchcover, die mir spontan zu diesem Thema einfallen, sind eher bunt oder es handelt sich um Leinenausgaben mit aufgeklebten Farbillustrationen. Zu den Buchumschlägen, die in einer Hitliste meiner Bibliothek vordere Plätze belegen würden gehören die Bücher „Bunte Beete in voller Blüte vom Frühlig bis zum Herbst“ von Veronika Walz (AV Buch) und „Marie mit dem Kopf voller Blumen“ von Sigrid Laube (Jungbrunnen). Beide Cover zeigen eine Menge Blüten und die Farbgebung in hauptsächlich weiss, rosa und gelb ist ähnlich.
„Gärten in der Wüste“ von Leslie Marmon Silko (Rogner & Bernhard) überzeugt mit fast unzähligen detailgetreu gezeichneten Pflanzen und Früchten während „Monets Garten“ (Buch zu einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich 2004/2005) mit einem Titelbild in verschwommenen Farben genau das präsentiert, was man an Monet mag oder eben nicht.
Das Cover des Buches „Liontooth – the story of a Garden“ von Sara Sharpe (Beautiful Books) erfüllt alle meine Erwartungen, die durch den Namen des Verlags geweckt werden. Der gemalte Garten mit Farn, Fackellilien, Löwenzahn und anderen Blumen mehr ist fast zu schade, um ihn einfach auf dem Büchergestell verschwinden zu lassen. Für das Buch „Im Garten hinterm Haus“ von Sandra Pepek (fantasieReichverlag) war ursprünglich ein anderes Cover geplant. Ich hatte das Buch seinerzeit hauptsächlich wegen dem Titelbild und ohne besondere Kenntnisse betreffend Inhalt bestellt. Nach einem Verlagswechsel noch vor Publikation der Erstausgabe bekam es einen ganz anderen Umschlag. Auch wenn mir der erste Entwurf besser gefallen hat – das Kinderbuch ist unbedingt lesenswert!
Nicht nur optisch sondern auch zum Fühlen was bietet der Roman „Eine Villa zum Verlieben“ von Gabriella Engelmann (Knaur). Die Efeuranken und die Katze auf dem Cover sind aus grünem Samt. Nicht aus Samt aber ebenfalls „fühlbar“ sind die Umschläge der beiden Tobi Lolness-Bücher, die ich im Sofagarten bereits früher einmal vorgestellt habe.
Wenn das Buch dann gelesen ist, treten Überlegungen betreffend Attraktivität der Buchumschlagsgestaltung gewöhnlich in den Hintergrund. Die meisten Bücher fristen ihr Dasein ja wohl Umschlag an Umschlag in einem Regal. Würde man die Druckwerke mit sichtbarem Titelcover aufstellen, benötigten sie ja noch mehr Regalfläche. Und schliesslich gibt es auch etliche Buchumschläge, die besser zwischen anderen Büchern versteckt werden, damit man sie nicht im Blickfeld hat... Vielleicht ein Thema für einen späteren Beitrag. Noch ein anderes Thema ist die Schwierigkeit oder Unzulänglichkeit, dass die Buchrücken nicht einheitlich in eine Richtung beschriftet sind, so dass man/frau sich bei der Suche nach einem Buch vor dem Gestell immer wieder fast verrenken muss.
Um meinem Prinzip „keine oder möglichst wenige Bilder“ treu zu bleiben, habe ich auch in diesem Beitrag bewusst auf Bilder verzichtet. Mit Googeln sind die Bücher aber ja rasch aus den Weiten des Internets auf Ihren Computer geholt.
5. Februar 2010
Asiatische Lektüre
1937, der Chinese Stephen Chan wird von seiner Familie in das Ferienhaus im japanischen Tarumi geschickt, um sich von seiner schweren Lungenkrankheit zu erholen. Der wortkarge japanische Hausverwalter Matsu soll sich um ihn kümmern. Die beiden unterschiedlichen Männer freunden sich an und Matsu nimmt den jungen Chinesen schliesslich mit in die Berge in ein abgelegenes Dorf, wo verbannte Lepra-Kranke leben. Matsu stellt Stephen Sachi vor, die ihr von Narben entstelltes Gesicht hinter einem Tuch verbirgt und die ihn von Beginn weg fasziniert. Nach und nach erfährt der junge Chinese wie das Schicksal Matsu und Sachi seit Jahrzehnten miteinander verbindet und trennt.
Der Genesungsurlaub wird von verschiedenen schlechten Nachrichten überschattet und in einem Tsunami wird der in jahrelanger Arbeit erschaffene Garten innert kürzester Zeit stark verwüstet.
Ein traurig-schöner Roman in Form eines Tagebuches verfasst. Ob es wirklich so einfach war, auch nur vorübergehend als Chinese in einem japanischen Dorf zu wohnen während die beiden Länder miteinander im Krieg standen?
Im Roman wird eine Geschichte über eine Perlentaucherin erzählt. Der neueste „Seitenumdreher“ von Barbara Wood mit dem Titel „Das Perlenmädchen“ handelt von der Perlentaucherin Tonina. Zwar spielt dieser Roman nicht in Japan, aber er erzählt die Suche nach einer Heilpflanze, um das Leben von Toninas Grossvater zu retten.
Wer sich näher mit japanischen Gärten beschäftigen mag, dem sei das kleine Büchlein „In einem japanischen Garten“ von Lafcadio Hearn aus dem Manesse Verlag empfohlen. Es vermittelt Einblicke in die Mythologie und Philosophie und die fernöstliche Gartenkunst.
Lafcadio Hearn:
In einem japanischen Garten
Manesse Verlag, 2006
Gail Tsukiyama:
Der Garten des Samurai
BLT, 2000
Barbara Wood:
Das Perlenmädchen
Fischer Taschenbuchverlag, 2009
Der Genesungsurlaub wird von verschiedenen schlechten Nachrichten überschattet und in einem Tsunami wird der in jahrelanger Arbeit erschaffene Garten innert kürzester Zeit stark verwüstet.
Ein traurig-schöner Roman in Form eines Tagebuches verfasst. Ob es wirklich so einfach war, auch nur vorübergehend als Chinese in einem japanischen Dorf zu wohnen während die beiden Länder miteinander im Krieg standen?
Im Roman wird eine Geschichte über eine Perlentaucherin erzählt. Der neueste „Seitenumdreher“ von Barbara Wood mit dem Titel „Das Perlenmädchen“ handelt von der Perlentaucherin Tonina. Zwar spielt dieser Roman nicht in Japan, aber er erzählt die Suche nach einer Heilpflanze, um das Leben von Toninas Grossvater zu retten.
Wer sich näher mit japanischen Gärten beschäftigen mag, dem sei das kleine Büchlein „In einem japanischen Garten“ von Lafcadio Hearn aus dem Manesse Verlag empfohlen. Es vermittelt Einblicke in die Mythologie und Philosophie und die fernöstliche Gartenkunst.
Lafcadio Hearn:
In einem japanischen Garten
Manesse Verlag, 2006
Gail Tsukiyama:
Der Garten des Samurai
BLT, 2000
Barbara Wood:
Das Perlenmädchen
Fischer Taschenbuchverlag, 2009
1. Februar 2010
The Real Garden Road Trip
Die tief verschneite Landschaft hat durchaus auch im Flachland ihren Reiz. Aber Sie haben allmählich nun doch genügend Schnee gesehen und wären bereit für den Frühling? Nun, mittlerweile ist es zwar schon Februar, aber es dauert doch noch eine Weile, bis es draussen in der Natur wieder richtig losgeht. Vielleicht nutzen Sie die Zeit, eine Gartenreise zu planen? Einfach ins Auto sitzen, los fahren, nach Lust und Laune anhalten, sobald ein schöner Garten hinter einem Gartenzaun lockt und versuchen, ob man spontan hereingebeten wird. Verrückt? Zu viele Verpflichtungen wie Familie, Arbeit, Haushalt und Garten, die rufen? Falls Sie sich selber keine solchen Wünsche erfüllen können oder wollen, mögen Sie vielleicht über zwei Frauen lesen, die genau diesen Traum verwirklicht und ihre Erlebnisse niedergeschrieben haben.
Der dreimonatige Trip begann mit einer Postkarte, die Elspeth Bradbury von Freunden aus Irland erhielt. Diese bereisten die grüne Insel und hielten mehr oder weniger ungeplant an interessanten Orten, um Schlössern, Kirchen oder was immer sonst ihre Aufmerksamkeit fesselte einen Besuch abzustatten. Und plötzlich wusste Elspeth genau, was sie tun wollte – eine Tour durch kanadische Gärten unternehmen. Unangemeldet Gärten besuchen und möglichst viele verschiedene Gärtner kennenlernen. In Gärten, in welchen rostige Werkzeuge herumliegen und Funkien von Schnecken angefressen sind, mit Gärtnern über das Wetter, Unkräuter und Gott und die Welt plaudern. Das Ziel sollten also keine herausgeputzten Gärten aus Hochglanzzeitschriften sein, sondern versteckt blühende Paradiese von ganz „normalen“ Leuten, die mit Vorliebe in der Erde herumwühlen. Elspeth Bradbury und Judy Maddocks hatten zwei Jahre vor dieser neuen Idee gemeinsam ein Buch verfasst und es gelang Elspeth rasch, ihre Freundin für ihre Pläne zu begeistern.
Drei Monate fuhren die beiden Freundinnen Mitte der 90er Jahre mit einem Mietauto durch Kanada und besuchten die verschiedensten Gärten, sprachen mit Gärtnerinnen und Gärtnern und übernachteten in günstigen Motels. Ständige Begleiter waren ein Fotoapparat und ein Aufnahmegerät. Im illustrierten Buch „The Real Garden Road Trip“ erzählen die Frauen abwechselnd von ihren Begegnungen. In dem Vierteljahr wurden die beiden von über 80 leidenschaftlichen Gärtnerinnen und Gärtnern in deren grünen Idyllen empfangen und entdeckten dabei beispielsweise einen Gemüsegarten auf einem Boot, einen Rosenspezialisten in der Prärie und einen Steingarten in den Bergen.
PS: Ein kanadisches Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Elspeth Bradbury and Judy Maddocks:
The Real Garden Road Trip
Polestar Book Publishers, 1997
Der dreimonatige Trip begann mit einer Postkarte, die Elspeth Bradbury von Freunden aus Irland erhielt. Diese bereisten die grüne Insel und hielten mehr oder weniger ungeplant an interessanten Orten, um Schlössern, Kirchen oder was immer sonst ihre Aufmerksamkeit fesselte einen Besuch abzustatten. Und plötzlich wusste Elspeth genau, was sie tun wollte – eine Tour durch kanadische Gärten unternehmen. Unangemeldet Gärten besuchen und möglichst viele verschiedene Gärtner kennenlernen. In Gärten, in welchen rostige Werkzeuge herumliegen und Funkien von Schnecken angefressen sind, mit Gärtnern über das Wetter, Unkräuter und Gott und die Welt plaudern. Das Ziel sollten also keine herausgeputzten Gärten aus Hochglanzzeitschriften sein, sondern versteckt blühende Paradiese von ganz „normalen“ Leuten, die mit Vorliebe in der Erde herumwühlen. Elspeth Bradbury und Judy Maddocks hatten zwei Jahre vor dieser neuen Idee gemeinsam ein Buch verfasst und es gelang Elspeth rasch, ihre Freundin für ihre Pläne zu begeistern.
Drei Monate fuhren die beiden Freundinnen Mitte der 90er Jahre mit einem Mietauto durch Kanada und besuchten die verschiedensten Gärten, sprachen mit Gärtnerinnen und Gärtnern und übernachteten in günstigen Motels. Ständige Begleiter waren ein Fotoapparat und ein Aufnahmegerät. Im illustrierten Buch „The Real Garden Road Trip“ erzählen die Frauen abwechselnd von ihren Begegnungen. In dem Vierteljahr wurden die beiden von über 80 leidenschaftlichen Gärtnerinnen und Gärtnern in deren grünen Idyllen empfangen und entdeckten dabei beispielsweise einen Gemüsegarten auf einem Boot, einen Rosenspezialisten in der Prärie und einen Steingarten in den Bergen.
PS: Ein kanadisches Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Elspeth Bradbury and Judy Maddocks:
The Real Garden Road Trip
Polestar Book Publishers, 1997
29. Januar 2010
Michelle Curry Wright: Miranda Blue Calling
Nach verschiedenen unglücklichen Beziehungen möchte sich Miranda Blue in einem baufälligen einsam gelegenen Haus in Colorado verkriechen. An ihrem neuen Wohnort sucht und pflegt sie überhaupt keine Kontakte und konzentriert sich auf ihren Begleit-Telefon-Service „Respect for Elders“ für kranke und ältere Menschen.
Mirandas einziger Nachbar weit und breit ist der junge Witwer und Gewächshaus-Gärtner William Wordsworth „Billy“ Steadman. Während Miranda eigentlich nichts lieber tut als reden, ist Billy gewöhnlich ein kein Freund vieler Worte. Immer wieder versucht er erfolglos, Miranda besser kennenzulernen und eine gute Nachbarschaft aufzubauen. Doch seine Nachbarin vermeidet Begegnungen und lässt keine Annäherung zu.
Die Geschichte hat mich nicht wirklich gefesselt. Das Hin und Her fand ich eher mühsam als spannend zu lesen, insbesondere auch weil das Ende des Romans ja voraussehbar ist und auch keine Überraschung bietet. Das Gewächshaus-Gärtnern beschränkte sich im Wesentlichen auf die wiederholte Erwähnung von Tomaten, deren unschlagbarer Geschmack auf Hydrokultur und spezielle Musik-Berieselung zurückzuführen ist.
Michelle Curry Wright:
Miranda Blue Calling
Avon Trade, 2004
Mirandas einziger Nachbar weit und breit ist der junge Witwer und Gewächshaus-Gärtner William Wordsworth „Billy“ Steadman. Während Miranda eigentlich nichts lieber tut als reden, ist Billy gewöhnlich ein kein Freund vieler Worte. Immer wieder versucht er erfolglos, Miranda besser kennenzulernen und eine gute Nachbarschaft aufzubauen. Doch seine Nachbarin vermeidet Begegnungen und lässt keine Annäherung zu.
Die Geschichte hat mich nicht wirklich gefesselt. Das Hin und Her fand ich eher mühsam als spannend zu lesen, insbesondere auch weil das Ende des Romans ja voraussehbar ist und auch keine Überraschung bietet. Das Gewächshaus-Gärtnern beschränkte sich im Wesentlichen auf die wiederholte Erwähnung von Tomaten, deren unschlagbarer Geschmack auf Hydrokultur und spezielle Musik-Berieselung zurückzuführen ist.
Michelle Curry Wright:
Miranda Blue Calling
Avon Trade, 2004
27. Januar 2010
Gelegenheit für günstige Bücher
Noch bis Ende Monat werden alle Bestellungen in der Schweiz beim hier schon oft erwähnten Restseller portofrei verschickt.
Keine Lust das vor einiger Zeit erwähnte Buch "Die Tulpe des Bösen" von Jörg Kastner zu lesen? Vielleicht besorgen Sie sich das günstige Hörbuch?
Regelmässige Leserinnen erinnern sich vielleicht an den kürzlichen Artikel über einen Farn-Roman. Schon etwas älter ist das Buch "Die feine New Yorker Farngesellschaft" von Oliver Sacks über eine Reise von Hobby-Botanikern nach Mexiko. Der Titel ist für weniger als einen Fünfliber erhältlich.
Und unter Stichwörtern wie "Garten" und "Pflanzen" erscheinen auch neuere Titel wie "EM im Garten", "Die Pflanzenmalerin" und "Der Akazienkavalier".
So, genug gesurft für heute. Interessante Tipps für - möglichst vor Ende Monat - sind immer willkommen!
Keine Lust das vor einiger Zeit erwähnte Buch "Die Tulpe des Bösen" von Jörg Kastner zu lesen? Vielleicht besorgen Sie sich das günstige Hörbuch?
Regelmässige Leserinnen erinnern sich vielleicht an den kürzlichen Artikel über einen Farn-Roman. Schon etwas älter ist das Buch "Die feine New Yorker Farngesellschaft" von Oliver Sacks über eine Reise von Hobby-Botanikern nach Mexiko. Der Titel ist für weniger als einen Fünfliber erhältlich.
Und unter Stichwörtern wie "Garten" und "Pflanzen" erscheinen auch neuere Titel wie "EM im Garten", "Die Pflanzenmalerin" und "Der Akazienkavalier".
So, genug gesurft für heute. Interessante Tipps für - möglichst vor Ende Monat - sind immer willkommen!
25. Januar 2010
Gärtnernde Hobby-Schriftsteller
Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle schon einmal über Hobbygärtner geschrieben, die ihre Gartenerlebnisse in Buchform veröffentlichen. Und dass die Begeisterung, ein Buch zu verfassen und im Eigenverlag oder bei BOD zu veröffentlichen das fehlende Lektorat meist wieder wett macht. Leider ist dem nicht immer so. In den letzten Tagen bestand meine Lektüre aus zwei Titeln, die ich diesen Ausnahmen zuordnen würde. Sie werden als herzerfrischend und witzig angepriesen, was mich üblicherweise bereits etwas stutzig macht. Leider habe ich mich nicht auf mein Gespür verlassen und die Bücher trotzdem gekauft.
Die Gartenromane sind in der Ich-Form geschrieben und die Geschichten lassen mich vermuten, dass sie wohl mehrheitlich autobiographisch sind. Die Texte sind oft ziemlich ungehobelt und wohl so verfasst „wie der Schnabel gewachsen ist“ . Die recht häufig vorkommenden Fehler (beispielsweise fehlende Wörter in Sätzen) tragen auch nicht zur Steigerung des Lesevergnügens bei.
Beim Lesen hatte ich oft Mitleid mit den Nachbarn, dem Gatten und der Freundin der Erzählerin. Und ob in einem Roman die monatlichen Beschwerden im Zusammenhang mit der Regelblutung wirklich thematisiert werden müssen? Ab und zu gibt es auch Kapital, in denen in mir so etwas wie Sympathie mit der Gärtnerin durchschimmerte. Beispielsweise wenn sie ihre Gefühle niederschreibt, als der ältere Nachbar, über den zuvor immer wieder gelästert wurde, schwer erkrankt und schliesslich stirbt. Ich hatte zuvor im Stillen gehofft, dieser kriege die Zeilen über ihn nie zu sehen – diese Bedenken haben sich somit erübrigt und vielleicht ist ja in diesem Roman doch mehr erfunden als ich vermute.
Ich möchte der Autorin nicht zu nahe treten und habe mich deshalb entschieden, darauf zu verzichten im Sofagarten Details wie Buchtitel, Verfasserin und Verlag zu erwähnen. Falls jemand trotz meiner nicht sehr schmeichelnden Worte Lust auf die Lektüre bekommen haben sollte, darf er/sie mir gerne eine E-Mail schicken.
Übrigens bin ich gerade dieses Wochenende auf einen weiteren Erfahrungsbericht einer Gärtnerin in Buchform gestossen: „Haus, Hof, Hühner: Heiteres aus dem Leben einer frisch gebackenen Haus- und Gartenbesitzerin“ von Sandra Sternberg. Nun bin ich gespannt, ob die kurze Erzählung so heiter ist wie im Titel angekündigt.
Die Gartenromane sind in der Ich-Form geschrieben und die Geschichten lassen mich vermuten, dass sie wohl mehrheitlich autobiographisch sind. Die Texte sind oft ziemlich ungehobelt und wohl so verfasst „wie der Schnabel gewachsen ist“ . Die recht häufig vorkommenden Fehler (beispielsweise fehlende Wörter in Sätzen) tragen auch nicht zur Steigerung des Lesevergnügens bei.
Beim Lesen hatte ich oft Mitleid mit den Nachbarn, dem Gatten und der Freundin der Erzählerin. Und ob in einem Roman die monatlichen Beschwerden im Zusammenhang mit der Regelblutung wirklich thematisiert werden müssen? Ab und zu gibt es auch Kapital, in denen in mir so etwas wie Sympathie mit der Gärtnerin durchschimmerte. Beispielsweise wenn sie ihre Gefühle niederschreibt, als der ältere Nachbar, über den zuvor immer wieder gelästert wurde, schwer erkrankt und schliesslich stirbt. Ich hatte zuvor im Stillen gehofft, dieser kriege die Zeilen über ihn nie zu sehen – diese Bedenken haben sich somit erübrigt und vielleicht ist ja in diesem Roman doch mehr erfunden als ich vermute.
Ich möchte der Autorin nicht zu nahe treten und habe mich deshalb entschieden, darauf zu verzichten im Sofagarten Details wie Buchtitel, Verfasserin und Verlag zu erwähnen. Falls jemand trotz meiner nicht sehr schmeichelnden Worte Lust auf die Lektüre bekommen haben sollte, darf er/sie mir gerne eine E-Mail schicken.
Übrigens bin ich gerade dieses Wochenende auf einen weiteren Erfahrungsbericht einer Gärtnerin in Buchform gestossen: „Haus, Hof, Hühner: Heiteres aus dem Leben einer frisch gebackenen Haus- und Gartenbesitzerin“ von Sandra Sternberg. Nun bin ich gespannt, ob die kurze Erzählung so heiter ist wie im Titel angekündigt.
22. Januar 2010
Rosemary and Thyme – Teil 2
Von den beiden hier kürzlich erwähnten gärtnernden Detektivinnen gibt es nicht nur Geschichten in Form von DVD’s. Drei der verfilmten Episoden sind auch als Taschenbücher erschienen.
Im ersten Buch „And no birds sing“ ist Laura Thyme eben von ihrem Ehemann verlassen worden und fährt zu ihren Freunden Sam und Vickie Trent, um sich trösten zu lassen. Gleichzeitig ist Rosemary Boxler von ihrem ehemaligen Studenten Daniel Kellaway in dessen Landhaus eingeladen worden. Daniel ist wegen einem merkwürdigen Hautauschlag stark geschwächt und in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Er muss deshalb die Leitung des Gartencenters, das er mit seinem Freund Sam Trent gemeinsam führt, diesem überlassen.
Ein Autounfall und verschiedene andere merkwürdige Vorfälle wecken den Argwohn von Laura Thyme und Rosemary Boxler, die sich gerade kennen gelernt haben. Für die Lösung ihres ersten gemeinsamen „Falles“ stützen sich die beiden Frauen auf ihr Hintergrundwissen – Rosemarys gärtnerischen Kenntnisse und Lauras Erfahrung aus ihrer früheren beruflichen Tätigkeit als Polizistin.
Die beiden Frauen sind sich sehr sympathisch und möchten ihre neue Freundschaft vertiefen. Sie beabsichtigen, gemeinsam im Garten-Geschäft tätig werden. Im Buch „The Tree of Death“ helfen Laura und Rosemary bei der Organisation eines mittelalterlichen Anlasses mit, während sie im Titel „Memory of Water“ angeheuert werden, um einen Garten in Abootslea zu restaurieren. Doch es bleibt natürlich nicht beim Buddeln von Pflanzlöchern und anderen gärtnerischen Tätigkeiten, sondern die beiden stecken ihre Nasen wie auch schon in der Serie wieder in Angelegenheiten, die sie nichts angehen...
Brian Eastman:
Memory of Water
Allison and Busby, 2006
The Tree of Death
Allison and Busby, 2006
And no birds sing
Allison and Busby, 2004
Im ersten Buch „And no birds sing“ ist Laura Thyme eben von ihrem Ehemann verlassen worden und fährt zu ihren Freunden Sam und Vickie Trent, um sich trösten zu lassen. Gleichzeitig ist Rosemary Boxler von ihrem ehemaligen Studenten Daniel Kellaway in dessen Landhaus eingeladen worden. Daniel ist wegen einem merkwürdigen Hautauschlag stark geschwächt und in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Er muss deshalb die Leitung des Gartencenters, das er mit seinem Freund Sam Trent gemeinsam führt, diesem überlassen.
Ein Autounfall und verschiedene andere merkwürdige Vorfälle wecken den Argwohn von Laura Thyme und Rosemary Boxler, die sich gerade kennen gelernt haben. Für die Lösung ihres ersten gemeinsamen „Falles“ stützen sich die beiden Frauen auf ihr Hintergrundwissen – Rosemarys gärtnerischen Kenntnisse und Lauras Erfahrung aus ihrer früheren beruflichen Tätigkeit als Polizistin.
Die beiden Frauen sind sich sehr sympathisch und möchten ihre neue Freundschaft vertiefen. Sie beabsichtigen, gemeinsam im Garten-Geschäft tätig werden. Im Buch „The Tree of Death“ helfen Laura und Rosemary bei der Organisation eines mittelalterlichen Anlasses mit, während sie im Titel „Memory of Water“ angeheuert werden, um einen Garten in Abootslea zu restaurieren. Doch es bleibt natürlich nicht beim Buddeln von Pflanzlöchern und anderen gärtnerischen Tätigkeiten, sondern die beiden stecken ihre Nasen wie auch schon in der Serie wieder in Angelegenheiten, die sie nichts angehen...
Brian Eastman:
Memory of Water
Allison and Busby, 2006
The Tree of Death
Allison and Busby, 2006
And no birds sing
Allison and Busby, 2004
18. Januar 2010
Das alte Land
Seit zehn Jahren lebt die leidenschaftliche Gärtnerin Alyson mit ihrem Freund Walker, einem Töpfer und Keramikkünstler, in der kanadische Wildnis im Norden von Ontario. Schon beim gemeinsamen Renovieren des alten Hauses Hütte läuft zwischen den beiden nicht alles rund. Die Beziehung wird durch finanzielle Probleme und Alysons Schwangerschaft zusätzlich belastet. Walker sieht sich gezwungen, auswärts einen Job anzunehmen und Alyson bleibt über den Winter allein im abgelegenen Haus zurück. Zunächst geniesst sie das Alleinsein und ihre fortgeschrittene Schwangerschaft und kann auch auf die Unterstützung von Freunden zählen. Doch die kalte Jahreszeit bringt nicht nur riesige Mengen Schnee, sondern auch eine schlimme Tragödie in Alysons Leben.
Vor über hundert Jahren hat auf dem gleichen Flecken Land eine schottische Auswanderfamilie ihr Glück gesucht. Der Vater der jungen Margaret hat in der Heimat sein Schiff verkauft und ist mit seiner Familie nach Kanada aufgebrochen. Kaum angekommen, wird der Vater vom Rest der Angehörigen getrennt, weil er Symptome einer ansteckenden Krankheit aufweist. Das Leben in den weiten Wäldern Kanadas ist für die Neuankömmlinge aus Schottland alles andere als einfach und wird von Margaret zu Papier gebracht. Als Alyson ein Jahrhundert später nach dem Verlust ihres Babys verstört durch die Wildnis irrt, stösst sie auf diese Notizen.
Das Buch ist kürzlich im Taschenbuchformat erschienen. Ich habe die gebundene Ausgabe vor längerer Zeit in einer Buchhandlung durchgeblättert, auf meine Wunschliste gesetzt und kürzlich als Restexemplar im Internet wiederentdeckt. Dieser kanadische Roman schaffte es leider ähnlich wenig mich zu fesseln, wie jenes andere kanadische Buch, über das ich hier Ende September 2009 berichtet habe. Ich wünschte mir für eine künftige kanadische Lektüre mit gärtnerischem Hintergrund eine etwas weniger düstere Kulisse. Denn trotz dem vielen Schnee im Buch, hatte ich beim Lesen fast ständig eine dunkle Wildnis vor den Augen.
Merilyn Simonds:
Das alte Land
btb Verlag, 2007
Vor über hundert Jahren hat auf dem gleichen Flecken Land eine schottische Auswanderfamilie ihr Glück gesucht. Der Vater der jungen Margaret hat in der Heimat sein Schiff verkauft und ist mit seiner Familie nach Kanada aufgebrochen. Kaum angekommen, wird der Vater vom Rest der Angehörigen getrennt, weil er Symptome einer ansteckenden Krankheit aufweist. Das Leben in den weiten Wäldern Kanadas ist für die Neuankömmlinge aus Schottland alles andere als einfach und wird von Margaret zu Papier gebracht. Als Alyson ein Jahrhundert später nach dem Verlust ihres Babys verstört durch die Wildnis irrt, stösst sie auf diese Notizen.
Das Buch ist kürzlich im Taschenbuchformat erschienen. Ich habe die gebundene Ausgabe vor längerer Zeit in einer Buchhandlung durchgeblättert, auf meine Wunschliste gesetzt und kürzlich als Restexemplar im Internet wiederentdeckt. Dieser kanadische Roman schaffte es leider ähnlich wenig mich zu fesseln, wie jenes andere kanadische Buch, über das ich hier Ende September 2009 berichtet habe. Ich wünschte mir für eine künftige kanadische Lektüre mit gärtnerischem Hintergrund eine etwas weniger düstere Kulisse. Denn trotz dem vielen Schnee im Buch, hatte ich beim Lesen fast ständig eine dunkle Wildnis vor den Augen.
Merilyn Simonds:
Das alte Land
btb Verlag, 2007
15. Januar 2010
Ninfa – The most romantic garden in the world
Rund 60 Kilometer entfernt von Rom befindet sich umgeben von Ruinen das mittelalterliche Städtchen Ninfa mit einem der der bekanntesten und schönsten Gärten Italiens. Über Ninfa sind schon verschiedene Bücher geschrieben worden, das neueste grossformatige Portrait hat Charles Quest-Ritson verfasst.
Der Buchumschlag, auf dem eine alte von Glyzinien überwucherte Brücke abgebildet ist, steigert die Erwartungen. Eine illustrierte Karte erlaubt dem Leser einen ersten Überblick über den Garten und nach einem kurzen Vorwort folgt eine detaillierte Einleitung in die Geschichte von Ninfa und seiner verschiedenen Eigentümer.
Der Text wird durch eingeflochtene Anekdoten aufgelockert. So erfährt man im Kapitel über Duke Roffredo und Herzogin Marguerite, dass diese sogar 1940, während dem zweiten Weltkrieg, Bestellungen über 1000 Lupinen und 500 Dianthus aufgaben. Marguerites Liebe galt aber nicht nur Pflanzen allgemein und Rosen im speziellen. Sie lancierte auch literarischen Magazine (Botteghe Oscure, Commerce), wo sie verschiedenen damals noch unbekannten Schriftstellern wie beispielsweise Truman Capote und Muriel Spark eine Plattform bot. Herausgeber von Botteghe Oscure war übrigens Giorgio Bassani, der Autor von „Die Gärten der Finzi-Contini“. Bassani verfasste das Buch auf Ninfa und der Einfluss der Umgebung auf die Geschichte lässt sich nicht verleugnen.
Wunderschöne Fotos und ein Register runden den positiven Eindruck über dieses Buch ab und wecken die Lust, dem Garten selber mal einen Besuch abzustatten. Falls Sie also mal in Rom oder Umgebung sind, ist ein Abstecher nach Ninfa sicher eine Überlegung wert. Aber Achtung, die Öffnungszeiten sind sehr eingeschränkt – unbedingt vorher abklären (und keine Einzelführung erwarten …)!
Charles Quest-Ritson:
Ninfa – The most romantic Garden in the world
Frances Lincoln, 2009
Der Buchumschlag, auf dem eine alte von Glyzinien überwucherte Brücke abgebildet ist, steigert die Erwartungen. Eine illustrierte Karte erlaubt dem Leser einen ersten Überblick über den Garten und nach einem kurzen Vorwort folgt eine detaillierte Einleitung in die Geschichte von Ninfa und seiner verschiedenen Eigentümer.
Der Text wird durch eingeflochtene Anekdoten aufgelockert. So erfährt man im Kapitel über Duke Roffredo und Herzogin Marguerite, dass diese sogar 1940, während dem zweiten Weltkrieg, Bestellungen über 1000 Lupinen und 500 Dianthus aufgaben. Marguerites Liebe galt aber nicht nur Pflanzen allgemein und Rosen im speziellen. Sie lancierte auch literarischen Magazine (Botteghe Oscure, Commerce), wo sie verschiedenen damals noch unbekannten Schriftstellern wie beispielsweise Truman Capote und Muriel Spark eine Plattform bot. Herausgeber von Botteghe Oscure war übrigens Giorgio Bassani, der Autor von „Die Gärten der Finzi-Contini“. Bassani verfasste das Buch auf Ninfa und der Einfluss der Umgebung auf die Geschichte lässt sich nicht verleugnen.
Wunderschöne Fotos und ein Register runden den positiven Eindruck über dieses Buch ab und wecken die Lust, dem Garten selber mal einen Besuch abzustatten. Falls Sie also mal in Rom oder Umgebung sind, ist ein Abstecher nach Ninfa sicher eine Überlegung wert. Aber Achtung, die Öffnungszeiten sind sehr eingeschränkt – unbedingt vorher abklären (und keine Einzelführung erwarten …)!
Charles Quest-Ritson:
Ninfa – The most romantic Garden in the world
Frances Lincoln, 2009
11. Januar 2010
Irische Lektüre
Das kürzlich erwähnte Buch über irische Gärten, Gärtner, Pflanzen und Pflanzenjäger ist inzwischen (natürlich) bestellt worden und auch bereits eingetroffen. Ich habe es zwar noch nicht gelesen, aber bereits ein Kapitel entdeckt, das allein die Anschaffung des Titels schon rechtfertigt. Und zwar sind die letzten Seiten der irischen Gärtnerin und Autorin Sheila Pim (1909 – 1995) gewidmet. Deren „Garden Mysteries“ stehen auf den meisten englischen Gartenkrimi-Listen und die Nachdrucke aus dem Verlag Rue Morgue Press auch auf meinem Büchergestell. Im Artikel wird auch ein interessanter (Garten-)Roman mit dem Titel „ A sheltered garden“ erwähnt, der aber leider nur noch antiquarisch und sehr teuer zu kaufen ist.
Sheila Pim, deren Bekanntheit heutzutage hauptsächlich auf ihre Biografie über den irischen Pflanzenjäger Augustine Henry zurückzuführen ist, wurde häufig angefragt, zu dessen Ehren junge Taschentuchbäume (Davidia involucrata) zu pflanzen, da Henry als erster Samen dieses Gehölzes nach Europa geschickt hatte. Im Buch ist denn auch ein Foto abgebildet, das Sheila Pim bei einer solchen Aktion zeigt.
Auf einem ehemaligen Industriegelände ein paar hundert Meter von unserem zuhause entfernt entsteht im Moment die zweite Bauetappe eines neuen Parks. Auf den Bautafeln ist zu erfahren, dass ein Teil der Bepflanzung aus einem Hain aus Tauben- oder Taschentuchbäumen bestehen soll. Einen solchen Baum hätte ich schon lange gerne in meinem Garten, was aber schon aus Platzgründen unmöglich ist. Dafür versuche ich jedes Jahr mit mässigem Erfolg die Blüte eines dieser Bäume in einem anderen Stadtteil nicht zu verpassen. Jedenfalls freue ich mich schon jetzt auf die Blüten von Taschentuchbäumen in fast unmittelbarer Nähe. Falls die Bäume beim Pflanzen so klein sind wie jener auf dem Foto mit Sheila Pim und die im letzten Jahr gepflanzten Gehölze aus der ersten Bauetappe im selben Park, muss ich mich wohl noch eine Weile gedulden …
Sheila Pim, deren Bekanntheit heutzutage hauptsächlich auf ihre Biografie über den irischen Pflanzenjäger Augustine Henry zurückzuführen ist, wurde häufig angefragt, zu dessen Ehren junge Taschentuchbäume (Davidia involucrata) zu pflanzen, da Henry als erster Samen dieses Gehölzes nach Europa geschickt hatte. Im Buch ist denn auch ein Foto abgebildet, das Sheila Pim bei einer solchen Aktion zeigt.
Auf einem ehemaligen Industriegelände ein paar hundert Meter von unserem zuhause entfernt entsteht im Moment die zweite Bauetappe eines neuen Parks. Auf den Bautafeln ist zu erfahren, dass ein Teil der Bepflanzung aus einem Hain aus Tauben- oder Taschentuchbäumen bestehen soll. Einen solchen Baum hätte ich schon lange gerne in meinem Garten, was aber schon aus Platzgründen unmöglich ist. Dafür versuche ich jedes Jahr mit mässigem Erfolg die Blüte eines dieser Bäume in einem anderen Stadtteil nicht zu verpassen. Jedenfalls freue ich mich schon jetzt auf die Blüten von Taschentuchbäumen in fast unmittelbarer Nähe. Falls die Bäume beim Pflanzen so klein sind wie jener auf dem Foto mit Sheila Pim und die im letzten Jahr gepflanzten Gehölze aus der ersten Bauetappe im selben Park, muss ich mich wohl noch eine Weile gedulden …
8. Januar 2010
Wieder einmal - Schnäppchen
Englische Gärten, Bauerngärten, Staudengärten und Rosengärten – was diese vier Buchtitel gemeinsam haben? Sie handeln logischerweise von Gärten und Pflanzen und alle vier sind aus der Serie „Gartenträume“ aus dem Verlag Naumann & Göbel. Und bis Ende Januar sind diese Titel, die pro Exemplar gerade mal CHF 6 kosten, sogar portofrei beim hier schon mehrmals erwähnten Restseller zu kaufen. Somit hinterlässt einer dieser Bildbände eine kleinere Lücke im Portemonnaie als die meisten Einzelnummern von Gartenzeitschriften.
Die Titel verraten ja bereits, was inhaltlich zu erwarten ist. Die Qualität der Informationen ist ähnlich wie bei Zeitschriften, man kriegt mit dem Kauf der Bücher einfach etwas „Handfesteres“ als bei einer Illustrierten – ob das ein Vorteil ist oder nicht, muss jeder selber entscheiden. Die vier Bände mit je 160 Seiten sind jedenfalls mit schönen Fotos reich bebildert, alle mit einem ausführlichen Register ausgestattet und eignen sich ausgezeichnet dazu, die momentanen winterlichen Verhältnisse zu vergessen und von kommendem Grün und farbigen Blüten zu träumen. Und die Schreiberin überlegt sich, warum wohl diese Bücher – kaum erschienen – schon zu Discountpreisen erhältlich sind…(obwohl der Originalpreis ja auch schon sehr günstig war).
Brunhilde Bross-Burkhardt:
Bauerngärten
Reinhard Lintelmann:
Englische Gärten
Rita Mielke:
Rosengärten
Monika Judä:
Staudengärten
alle vier Titel erschienen in der Serie „Gartenträume“ bei Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft, 2009
Die Titel verraten ja bereits, was inhaltlich zu erwarten ist. Die Qualität der Informationen ist ähnlich wie bei Zeitschriften, man kriegt mit dem Kauf der Bücher einfach etwas „Handfesteres“ als bei einer Illustrierten – ob das ein Vorteil ist oder nicht, muss jeder selber entscheiden. Die vier Bände mit je 160 Seiten sind jedenfalls mit schönen Fotos reich bebildert, alle mit einem ausführlichen Register ausgestattet und eignen sich ausgezeichnet dazu, die momentanen winterlichen Verhältnisse zu vergessen und von kommendem Grün und farbigen Blüten zu träumen. Und die Schreiberin überlegt sich, warum wohl diese Bücher – kaum erschienen – schon zu Discountpreisen erhältlich sind…(obwohl der Originalpreis ja auch schon sehr günstig war).
Brunhilde Bross-Burkhardt:
Bauerngärten
Reinhard Lintelmann:
Englische Gärten
Rita Mielke:
Rosengärten
Monika Judä:
Staudengärten
alle vier Titel erschienen in der Serie „Gartenträume“ bei Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft, 2009
4. Januar 2010
Sowing the seeds of love
Nach dem tragischen Unfall, bei dem ihr Mann und ihre kleine Tochter ums Leben kamen, versucht Aoife in Irland zusammen mit ihrem dreijährigen Sohn Liam wieder Boden unter die Füsse zu kriegen. Als die junge Frau in Dublin einen verwilderten Garten entdeckt, gelingt es ihr, die eher unfreundliche und unsympathische Inhaberin Mrs Pendergast davon zu überzeugen, ihr das Grundstück zwecks Wiederherstellung des Gartens zur Nutzung zu überlassen. Aoife, die selber keine Erfahrung im Gärtnern hat, sucht mittels einer kleinen Anzeige Helferinnen und Helfer. Es melden sich zwei Freiwillige – Emily und Uri, die sich gemeinsam mit Aoife an die Arbeit machen. Später stossen noch Seth, Uris Sohn und gelernter Gärtner, sowie die Grundstückbesitzerin Mrs Pendergast, zur Truppe.
Diese Menschen, die sich hier zusammengefunden haben, tragen schwer an Lasten und Verlusten aus der Vergangenheit und fühlen sich teilweise (mit-)schuldig am Tod von geliebten Menschen. Emily hat kürzlich völlig auf sich allein gestellt eine Tochter zur Welt gebracht und steht vor der schwierigen Entscheidung, das Baby nun definitiv zu Adoption freizugeben. Uri, ein deutscher Jude, ist verwitwet und hat fast seine ganze Familie in einem Konzentrationslager verloren. Das Selbstbewusstsein und Selbstverständnis seines Sohnes Seth sind schwer angeschlagen, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, und zwar nicht für einen anderen Mann, sondern für eine Frau. Einziger Lichtblick in Seths Leben ist momentan seine kleine Tochter. Und über Mrs Pendergast ist ein Gerücht im Umlauf, nach welchem sie vor vielen Jahren ihren Ehemann umgebracht haben soll.
Dank Aeoifes Initative beginnt der Garten wieder zu blühen und die freiwillige Arbeit im Garten schweisst das Grüppchen zusammen. Doch wie ein Damokles-Schwert hängt der geplante Verkauf des Grundstücks über dieser spriessenden Idylle.
Endlich wieder einmal ein Buch, für das sich lohnt, bis weit in die Nacht hinein zu lesen! Für alle, die keine englischen Bücher lesen wollen oder können: der Roman erscheint diesen Sommer unter dem Titel „Ein Garten voller Liebe“ auch in deutscher Sprache. Und vielleicht darf die Leserin auf eine Fortsetzung hoffen?
Tara Heavey:
Sowing the seeds of love
Penguin Ireland, 2009
Diese Menschen, die sich hier zusammengefunden haben, tragen schwer an Lasten und Verlusten aus der Vergangenheit und fühlen sich teilweise (mit-)schuldig am Tod von geliebten Menschen. Emily hat kürzlich völlig auf sich allein gestellt eine Tochter zur Welt gebracht und steht vor der schwierigen Entscheidung, das Baby nun definitiv zu Adoption freizugeben. Uri, ein deutscher Jude, ist verwitwet und hat fast seine ganze Familie in einem Konzentrationslager verloren. Das Selbstbewusstsein und Selbstverständnis seines Sohnes Seth sind schwer angeschlagen, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, und zwar nicht für einen anderen Mann, sondern für eine Frau. Einziger Lichtblick in Seths Leben ist momentan seine kleine Tochter. Und über Mrs Pendergast ist ein Gerücht im Umlauf, nach welchem sie vor vielen Jahren ihren Ehemann umgebracht haben soll.
Dank Aeoifes Initative beginnt der Garten wieder zu blühen und die freiwillige Arbeit im Garten schweisst das Grüppchen zusammen. Doch wie ein Damokles-Schwert hängt der geplante Verkauf des Grundstücks über dieser spriessenden Idylle.
Endlich wieder einmal ein Buch, für das sich lohnt, bis weit in die Nacht hinein zu lesen! Für alle, die keine englischen Bücher lesen wollen oder können: der Roman erscheint diesen Sommer unter dem Titel „Ein Garten voller Liebe“ auch in deutscher Sprache. Und vielleicht darf die Leserin auf eine Fortsetzung hoffen?
Tara Heavey:
Sowing the seeds of love
Penguin Ireland, 2009
1. Januar 2010
Das Liebesleben der Farne
Die 26jährige Farngärtnerin Caroline Nadler erhält aus Frankreich eine Postkarte von ihrer Mutter. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn sie nicht ihr ganzes bisheriges Leben geglaubt hätte, ihre Mutter sei tot. Die Nachricht bringt sie aus dem Gleichgewicht und sie verliert das Vertrauen in ihren Vater, in welchem sie nur noch einen Lügner sieht.
Doch eigentlich hat Caroline schon immer gewusst, dass man sich auf Menschen nicht verlassen kann und geht deshalb voll und ganz in ihrer Liebe zu Farnen auf. Mondraute, Engelsüss, Adlerfarn, Hahnenkamm und wie sie alle heissen lassen sie nicht im Stich. Ihre Grossmutter hat ihr vor Jahren ein Farnlehrbuch geschenkt und sicher nicht geahnt, dass sie damit Carolines beruflichen Weg vorgeben wird. Die Junggärtnerin hat sich nämlich selbständig gemacht, die Erbschaft ihrer inzwischen verstorbenen Grossmutter in ein Hightech-Gewächshaus investiert und zusätzlich eine Hypothek aufgenommen. Eine Werbeagentur mietet für eine Präsentation einen Grossteil ihrer Farne. Da der Kunde Gregor Beer ihre Pflegehinweise gänzlich ignoriert, überstehen viele von Carolines Lieblingen diesen Grossauftrag nicht. Als Gregor nun glaubt, den angerichteten Schaden mit einem Check aus der Welt schaffen zu können, bricht ihm die Jungunternehmerin in ihrer grenzenlosen Wut die Nase. Das Pech scheint an Caroline zu kleben, denn in einem starken Gewitter mit Hagelschauern wird auch noch ihr Gewächshaus samt allen Farnen total zerstört. Daraufhin beschliesst sie, ihre Mutter zu suchen und macht sich auf die Reise in die Bretagne.
Auch der Werbetexter Gregor Beer hat kürzlich unerwartete Post erhalten – ein Paket mit der Urne und der Asche seines verstorbenen Patenonkels zusammen mit einem Brief. Gregor soll seinem Paten eine Seebestattung ermöglichen und sich auf eine Reise nach Frankreich begeben und auf einer Insel im Atlantik weitere Instruktionen erhalten.
Die Wege von Caroline und Gregor kreuzen sich erwartungsgemäss wieder. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Caroline und Gregor erzählt und der Leser erhält einen umfangreichen Einblick in das bisherige Leben der beiden und in ihre Gefühlswelt. Aus gärtnerischer Sicht ist hauptsächlich der erste Teil der Erzählung interessant, aber die Geschichte ist auch nachdem die Farne nicht mehr omnipräsent sind – trotz teilweise etwas überspannten Zufällen – bemerkenswert. Gerne hätte ich am Ende noch ein paar Zeilen über Carolines (Nicht-Mehr-)Freundin erfahren.
Ob mich der Roman dazu verleitet, dieses Jahr endlich die schon länger geplante Farn-Ecke zu verwirklichen? Jedenfalls sind wir auf meiner heutigen Walking-Route schon einige Farne ins Auge gestochen, die mir bisher noch nie aufgefallen sind.
Beate Rygiert:
Das Liebesleben der Farne
Droemer Verlag, 2009
Doch eigentlich hat Caroline schon immer gewusst, dass man sich auf Menschen nicht verlassen kann und geht deshalb voll und ganz in ihrer Liebe zu Farnen auf. Mondraute, Engelsüss, Adlerfarn, Hahnenkamm und wie sie alle heissen lassen sie nicht im Stich. Ihre Grossmutter hat ihr vor Jahren ein Farnlehrbuch geschenkt und sicher nicht geahnt, dass sie damit Carolines beruflichen Weg vorgeben wird. Die Junggärtnerin hat sich nämlich selbständig gemacht, die Erbschaft ihrer inzwischen verstorbenen Grossmutter in ein Hightech-Gewächshaus investiert und zusätzlich eine Hypothek aufgenommen. Eine Werbeagentur mietet für eine Präsentation einen Grossteil ihrer Farne. Da der Kunde Gregor Beer ihre Pflegehinweise gänzlich ignoriert, überstehen viele von Carolines Lieblingen diesen Grossauftrag nicht. Als Gregor nun glaubt, den angerichteten Schaden mit einem Check aus der Welt schaffen zu können, bricht ihm die Jungunternehmerin in ihrer grenzenlosen Wut die Nase. Das Pech scheint an Caroline zu kleben, denn in einem starken Gewitter mit Hagelschauern wird auch noch ihr Gewächshaus samt allen Farnen total zerstört. Daraufhin beschliesst sie, ihre Mutter zu suchen und macht sich auf die Reise in die Bretagne.
Auch der Werbetexter Gregor Beer hat kürzlich unerwartete Post erhalten – ein Paket mit der Urne und der Asche seines verstorbenen Patenonkels zusammen mit einem Brief. Gregor soll seinem Paten eine Seebestattung ermöglichen und sich auf eine Reise nach Frankreich begeben und auf einer Insel im Atlantik weitere Instruktionen erhalten.
Die Wege von Caroline und Gregor kreuzen sich erwartungsgemäss wieder. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Caroline und Gregor erzählt und der Leser erhält einen umfangreichen Einblick in das bisherige Leben der beiden und in ihre Gefühlswelt. Aus gärtnerischer Sicht ist hauptsächlich der erste Teil der Erzählung interessant, aber die Geschichte ist auch nachdem die Farne nicht mehr omnipräsent sind – trotz teilweise etwas überspannten Zufällen – bemerkenswert. Gerne hätte ich am Ende noch ein paar Zeilen über Carolines (Nicht-Mehr-)Freundin erfahren.
Ob mich der Roman dazu verleitet, dieses Jahr endlich die schon länger geplante Farn-Ecke zu verwirklichen? Jedenfalls sind wir auf meiner heutigen Walking-Route schon einige Farne ins Auge gestochen, die mir bisher noch nie aufgefallen sind.
Beate Rygiert:
Das Liebesleben der Farne
Droemer Verlag, 2009
31. Dezember 2009
Letzter Eintrag
Letzter Blogeintrag? Falls Sie ein bisschen erschrocken sind – dies ist der letzte Eintrag 2009 und (wäre) gleichzeitig der letzte zweistellige Eintrag. Innerhalb eines knappen Jahres ist dies also bereits der 99. veröffentlichte Beitrag im Sofagarten und wohl einen kleinen Rückblick wert.
Zu meinen „sofagärtnernden“ Höhepunkten 2009 gehören natürlich die Erwähnung meiner Filmtipps im Editorial der Frühlingsausgabe Hortus sowie der Hinweis auf meinen Blog in einer kürzlichen Radio-Sendung auf DRS 2. Ein schöner Nebeneffekt sind die entstandenen Kontakte – bei dieser Gelegenheit einen speziellen Gruss nach Thun.
Apropos Hortus, gerade gestern lag die Winterausgabe im Briefkasten. Seinerzeit hatte ich dieses Journal ja mit der Absicht abonniert, meinen Bücherkonsum einzuschränken, da die Artikel verschiedene meiner Interessengebiete abdecken. Was ich nicht bedacht hatte, waren die vielen Verlockungen in Form von Bücherrezensionen und das viermal 128 Seiten in 12 Monaten nie reichen ein ganzes Lesejahr auszufüllen. Und die aktuelle Hortus-Nummer ist wieder eine wahre Fundgrube an Buchempfehlungen. Schon wiederholt habe ich über die Anschaffung des Buches „ An Irishman’s Cuttings: Tales of Irish Gardens and Gardeners, Plants and Plant Hunters“ nachgedacht. Nachdem ich in Hortus nun wieder über diesen Titel gestolpert bin, werde ich diesen wohl als letztes Buch 2009 oder erstes Buch 2010 anschaffen.
Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Gesundheit und Erfolg. Und vielleicht hinterlassen gerade SIE auch einmal einen Kommentar auf meiner Seite? Direkte Rückmeldungen sind immer willkommen und ein Ansporn, meine Lieblingslektüre nicht nur zu lesen, sondern auch darüber zu berichten. Der Stapel gelesener Bücher ist momentan recht hoch und Lesefutter für die nächste Zeit ist auch genügend vorhanden. Ich freue mich speziell auch auf Frühjahrstitel wie „Tee & Rosen: Geschichten übers Leben im Garten-Paradies England“ von Heidi Howcroft und „Faszinierende Frauen und ihre Gärten“ von Eva Kohlrusch.
Zu meinen „sofagärtnernden“ Höhepunkten 2009 gehören natürlich die Erwähnung meiner Filmtipps im Editorial der Frühlingsausgabe Hortus sowie der Hinweis auf meinen Blog in einer kürzlichen Radio-Sendung auf DRS 2. Ein schöner Nebeneffekt sind die entstandenen Kontakte – bei dieser Gelegenheit einen speziellen Gruss nach Thun.
Apropos Hortus, gerade gestern lag die Winterausgabe im Briefkasten. Seinerzeit hatte ich dieses Journal ja mit der Absicht abonniert, meinen Bücherkonsum einzuschränken, da die Artikel verschiedene meiner Interessengebiete abdecken. Was ich nicht bedacht hatte, waren die vielen Verlockungen in Form von Bücherrezensionen und das viermal 128 Seiten in 12 Monaten nie reichen ein ganzes Lesejahr auszufüllen. Und die aktuelle Hortus-Nummer ist wieder eine wahre Fundgrube an Buchempfehlungen. Schon wiederholt habe ich über die Anschaffung des Buches „ An Irishman’s Cuttings: Tales of Irish Gardens and Gardeners, Plants and Plant Hunters“ nachgedacht. Nachdem ich in Hortus nun wieder über diesen Titel gestolpert bin, werde ich diesen wohl als letztes Buch 2009 oder erstes Buch 2010 anschaffen.
Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Gesundheit und Erfolg. Und vielleicht hinterlassen gerade SIE auch einmal einen Kommentar auf meiner Seite? Direkte Rückmeldungen sind immer willkommen und ein Ansporn, meine Lieblingslektüre nicht nur zu lesen, sondern auch darüber zu berichten. Der Stapel gelesener Bücher ist momentan recht hoch und Lesefutter für die nächste Zeit ist auch genügend vorhanden. Ich freue mich speziell auch auf Frühjahrstitel wie „Tee & Rosen: Geschichten übers Leben im Garten-Paradies England“ von Heidi Howcroft und „Faszinierende Frauen und ihre Gärten“ von Eva Kohlrusch.
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