Zehn berndeutsche Geschichten mit mehr oder auch mal geringerem hortikulturellen Hintergrund hat der Autor und Gärtner Paul Stalder unter dem Titel „Ds Läbeslied“ veröffentlicht. Ich habe nicht herausfinden können oder vielleicht überlesen, ob diese erfunden sind oder auf wahren Begebenheiten und Erlebnissen beruhen. Falls ersteres zutrifft, sind sie jedenfalls sehr echt und detailgetreu verfasst. Ich neige allerdings dazu, von Nacherzählungen auszugehen.
Die Geschichten handeln von tragischen Schicksalen, vom Alltag und davon, wie immer wieder nach dunkeln Wolken – also schweren Zeiten im Leben - die Sonne wieder scheint und nach Unfrieden endlich so etwas wie Freude oder sogar Dankbarkeit aufkommt.
Da wären etwa zwei Jungbauern, von denen einer nach einem Sturz querschnittgelähmt bleibt und der andere nach einem Zeckenbiss wochenlang zwischen Leben und Tod schwebt. Während der eine seine Lebensfreude im Singen findet, freut sich eine andere an blühenden Blumen und schönem Gemüse im Garten.
In einer anderen Geschichte wird von einer Bauersfrau berichtet, die sich mit viel mehr Hingabe um ihren Pflanzblätz kümmert als um den eigenen Mann und der bei jeder Gelegenheit vor ihren Befehlen ins Wirtshaus flüchtet. Oder man liest von einem stolzen und sturen Labrador und einer nach einem schweren Unfall behinderten Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Die ausgezeichnete Naturbeobachterin ist eine tolle Bäckerin und weiss ihren grünen Daumen gut einzusetzen. Wen interessieren da noch die bescheidenen Mathematikkenntnisse, die während der Schulzeit eine Bürde darstellten?
Dann gibt es den Bauern, der unermüdlich versucht, verschiedene Apfelsorten auf Weissdorn zu pfropfen, weil die Wurzeln der Apfelhochstämme immer wieder von den Mäusen angefressen werden und den Rückblick auf einen schwierigen Start im Haus der Schwiegermutter anlässlich der Abschlussfeier der eigenen Tochter an der Bäuerinnenschule. Perfekt und sauber war der Garten, ohne ein einziges Unkraut. Aber fehlende menschliche Wärme prägte und überschattete die ersten Ehejahre.
Vergissmeinnicht erinnern einen anderen an die eigene schwere Jugendzeit, als er als Verdingkind ein verstecktes Gärtchen angelegt hatte mit Rüebli, Zwiebeln und eben Vergissmeinnicht. Als der Meister das Beet entdeckte, zertrampelte er wütend sämtliche Pflanzen und kein bisschen Grünzeug blieb übrig. Nur die Saat, sprich die Liebe zum Gärtnern, war bereits gelegt und kann sich schliesslich in einer strengen, aber schönen Lehre weiter entfalten.
Ich lese eigentlich überhaupt nicht gerne Mundarttexte. Wahrscheinlich, weil ich mich dabei jeweils viel genauer auf das Geschriebene konzentrieren muss und ich mich ganz einfach nicht an Dialekttexte gewöhnt bin. Doch auch wenn mir der eine oder andere Berner Ausdruck nicht geläufig war, liess sich diese Lektüre ganz „ring“ lesen. Schade, sind die beiden anderen Bücher mit gärtnerischem Hintergrund („Gärten und Menschen“ und „Vom Läbe zeichnet“) des gleichen Autors nicht mehr lieferbar.
Paul Stalder:
Ds Läbeslied u angeri Gschichte für ufem Gartebänkli
Eigenverlag, 2011
22. Januar 2013
18. Januar 2013
Arto Paasilinna: Zehn zärtliche Kratzbürsten
Der Geschäftsführer Rauno Rämekorpi hat mit vielen Gratulanten seinen sechzigsten Geburtstag gefeiert. Seine Frau Annikki hat auf einem grossen Fest bestanden. Und wie üblich bei solchen Anlässen, sind kaum genug Vasen aufzutreiben, um alle Blumensträusse hereinstellen zu können. Dazu kommt, dass Annikki allergisch auf Blumen ist. Was tut man also in einem solchen Fall? Zum Wegwerfen sind die floralen Meisterwerke jedenfalls zu schade. Kurzum entschliesst sich das schon angegraute Geburtstagskind, die Blütenpracht seinen verflossenen Geliebten weiter zu schenken.
In einem Grossraumtaxi macht er sich auf den Weg, die teuren Essens- und Getränkereste sowie das Grünzeug zu verteilen. Der Nelkenstrauss und die gelben Rosen vom Aussenhandelsverband, der Rosenstrauss der Metallarbeitergewerkschaft und der Strauss des stellvertretenden Geschäftsführers des Industrieverbandes müssen ebenso an die Frau gebracht werden wie die Blumen des Ingenieurverbandes.
Bei ihren spontanen Damenbesuchen übernehmen der Industriemanager Rämekorpi und der Taxifahrer Sorjonen, der ihm während der langen Bescherungsrunderunde recht nahe kommt, die verschiedensten Aufgaben. Sie betätigen sich beispielsweise als Sargträger, machen Wohnungsputz, wischen das Wasser eines umgekippten Aquariums auf und das Geburtstagskind erfährt so ganz nebenbei, dass es kürzlich Vater einer Tochter geworden ist. Des weiteren befördert Rämekorpi eine der beschenkten Frauen mit einem selbst kreierten Diplom kurzerhand zur Diplom-Ingenieurin und verspricht ihr einen entsprechenden Job in seinem Unternehmen. Denn schliesslich hat er Zeit seines Lebens mehr auf seinen gesunden Menschenverstand und seinen Instinkt gegeben als auf nichtssagende Studienabschlüsse
Und ganz klar, der grosszügige Industriemanager und Chef eines florierenden Industrieunternehmens, das Kabinenmodule für Kreuzfahrtschiffe baut und der sein Frühstück jeweils auf dem Fussboden isst, macht keine seiner guten Taten ganz uneigennützig. So erwartet er denn auch eine mehr oder weniger freiwillige Gegenleistung der Frauen, die seine männlichen Bedürfnisse befriedigen soll.
Mhm, das hier vorgestellte Frauenbild ist gelinde bemerkt schon etwas bedenklich, auch wenn die Lektüre als skuriler Humor qualifiziert ist. Mehr als einmal musste ich leer schlucken und ganz ehrlich, an Anfang fand ich das Buch recht amüsant, aber da sich recht ähnliche Geschichten jeweils fast zehnmal wiederholen, ist mein Leseinteresse im Verlauf des Buches merkhaft geschrumpft und fast auf den Nullpunkt gesunken, als die Frauengeschichten mit einer zweiten Blumenrunde mit Weihnachtsmann und Wichtel nochmals durchzelebriert werden.
Dieses Buch ist eine zufällige Entdeckung vom Remittendentisch in der Bahnhofsbuchhandlung Speyer. Den Autor hatte ich diesen Sommer zum ersten Mal für mich in diversen francophonen Buchhandlungen entdeckt, wo mir wiederholt der Gartenzwerg auf dem Buch „Le potager des malfaiteurs ayant echappé à la pendaison“ aufgefallen ist. Vernunfthalber habe ich aber auf den Kauf des Buches verzichtet, weil mir das Lesen von französischen Büchern nach den Ferien jeweils ziemlich schnell verleidet. Eine deutsche oder englische Ausgabe habe ich nicht gefunden. Weiss vielleicht jemand, ob es sich für das erwähnte Buch lohnt, seine eingerosteten Französischkenntnisse etwas zu ölen?
Arto Paasilinna:
Zehn zärtliche Kratzbürsten
BLT, 2008
In einem Grossraumtaxi macht er sich auf den Weg, die teuren Essens- und Getränkereste sowie das Grünzeug zu verteilen. Der Nelkenstrauss und die gelben Rosen vom Aussenhandelsverband, der Rosenstrauss der Metallarbeitergewerkschaft und der Strauss des stellvertretenden Geschäftsführers des Industrieverbandes müssen ebenso an die Frau gebracht werden wie die Blumen des Ingenieurverbandes.
Bei ihren spontanen Damenbesuchen übernehmen der Industriemanager Rämekorpi und der Taxifahrer Sorjonen, der ihm während der langen Bescherungsrunderunde recht nahe kommt, die verschiedensten Aufgaben. Sie betätigen sich beispielsweise als Sargträger, machen Wohnungsputz, wischen das Wasser eines umgekippten Aquariums auf und das Geburtstagskind erfährt so ganz nebenbei, dass es kürzlich Vater einer Tochter geworden ist. Des weiteren befördert Rämekorpi eine der beschenkten Frauen mit einem selbst kreierten Diplom kurzerhand zur Diplom-Ingenieurin und verspricht ihr einen entsprechenden Job in seinem Unternehmen. Denn schliesslich hat er Zeit seines Lebens mehr auf seinen gesunden Menschenverstand und seinen Instinkt gegeben als auf nichtssagende Studienabschlüsse
Und ganz klar, der grosszügige Industriemanager und Chef eines florierenden Industrieunternehmens, das Kabinenmodule für Kreuzfahrtschiffe baut und der sein Frühstück jeweils auf dem Fussboden isst, macht keine seiner guten Taten ganz uneigennützig. So erwartet er denn auch eine mehr oder weniger freiwillige Gegenleistung der Frauen, die seine männlichen Bedürfnisse befriedigen soll.
Mhm, das hier vorgestellte Frauenbild ist gelinde bemerkt schon etwas bedenklich, auch wenn die Lektüre als skuriler Humor qualifiziert ist. Mehr als einmal musste ich leer schlucken und ganz ehrlich, an Anfang fand ich das Buch recht amüsant, aber da sich recht ähnliche Geschichten jeweils fast zehnmal wiederholen, ist mein Leseinteresse im Verlauf des Buches merkhaft geschrumpft und fast auf den Nullpunkt gesunken, als die Frauengeschichten mit einer zweiten Blumenrunde mit Weihnachtsmann und Wichtel nochmals durchzelebriert werden.
Dieses Buch ist eine zufällige Entdeckung vom Remittendentisch in der Bahnhofsbuchhandlung Speyer. Den Autor hatte ich diesen Sommer zum ersten Mal für mich in diversen francophonen Buchhandlungen entdeckt, wo mir wiederholt der Gartenzwerg auf dem Buch „Le potager des malfaiteurs ayant echappé à la pendaison“ aufgefallen ist. Vernunfthalber habe ich aber auf den Kauf des Buches verzichtet, weil mir das Lesen von französischen Büchern nach den Ferien jeweils ziemlich schnell verleidet. Eine deutsche oder englische Ausgabe habe ich nicht gefunden. Weiss vielleicht jemand, ob es sich für das erwähnte Buch lohnt, seine eingerosteten Französischkenntnisse etwas zu ölen?
Arto Paasilinna:
Zehn zärtliche Kratzbürsten
BLT, 2008
14. Januar 2013
Thomas C. Cooper (Hrsg.): The Roots of my Obsession – Thirty Great Gardeners Reveal why they Garden
Gründe zu gärtnern gibt es deren viele. In diesem Buch erzählen dreissig Gärtnerinnen und Gärtner, aufgrund welcher Erlebnisse sie geerdet worden sind. Ob das sogenannte Drama vor dem Fenster, wo Bambus so schnell wächst, dass man dabei (fast) zusehen kann, tatsächlich vergleichbar spannend ist wie eine informative TV-Sendung, mag jeder für sich selber entscheiden. Es gärtnert auch nicht jedermann aus Liebe zu Pflanzen. Auch das Interesse an Tieren, die im Grünen kreuchen und fleuchen, können ein Grund dafür sein. Amy Stewart („Gemeine Gewächse“) wiederum wundert sich, warum Leute für das Beobachten von Walen (Whale Watching) viel Geld ausgeben, wenn sie im Garten Springschwänze und andere Tierchen ganz umsonst in ihrem Lebensraum betrachten können.
Tony Avent ("So you want to start a nursery") erzählt von seiner Enttäuschung beim Besuch einer Versand-Gärtnerei. Zusammen mit seinem Vater hat er dort als kleiner Junge nach einer vierstündigen Anreise ausser ein paar Beeten mit einjährigen Pflanzen keinen Garten ausmachen können. Jedenfalls hatte er aufgrund der von ihm geschätzten tollen Kataloge dieses Unternehmens etwas ganz anderes erwartet. Aber genau in diesem Moment hat er beschlossen, eines Tages seine eigene Versandgärtnerei mit einem daran angeschlossenen Garten aufzuziehen. Und zwar einem Garten, der keinen Besucher enttäuscht. Ob ihm das gelungen ist, sehen Sie (wenigstens virtuell) hier.
Dann gibt es den Neunjährigen, der schon für den gesamten Familiengarten verantwortlich war oder die Landschaftsdesignerin, die erst nach Jahrzehnten „Bäume verschieben“ für sich selber die Freuden an der direkten Beschäftigung entdeckt, die zu Dreck unter den Fingernägeln führt und ausführlich den Unterschied erklärt zwischen dem „pure mind gardener“ und dem „dirt gardener. Das Budget des erwähnten Nachwuchsgärtners für Samen und Setzlinge war seinerzeit sehr stark eingeschränkt und stand in einem krassen Missverhältnis zu den farbenfrohen Träumen von Frühlingsblühern. Demzufolge umfasste die jährliche Blumenzwiebelbestellung halt jeweils nur gerade bescheidene drei Exemplare.
Geständnisse können auch eine jahrelange Freundschaft auf die Probe stellen und das Vertrauen in den Grundfesten erschüttern. Diese Erfahrung machte ein anderer Gärtner, der sich als kleiner Junge regelmässig ohne schlechtes Gewissen in den Nachbarsgärten wie in Selbstbedienungsläden (natürlich solchen ohne Kasse) fühlte und aufführte und viele Jahre später sein Gewissen erleichterte. Immerhin ist er heutzutage vielleicht gerade deswegen umso grosszügiger im Teilen seiner eigenen grünen Schätze und der Ernte von denselben.
In weiteren Kapiteln geht es etwa um den fast aussichtslosen Kampf gegen Rehe, Eisstürme und Überschwemmungen, Strassenarbeiter, die im Vorbeigehen Büsche abhacken, und Grossmütter, die den Samen zu Gartenliebe pflanzen oder an und für sich mehrjährige Stauden, die sich witterungsbedingt regelmässig als Einjährige entpuppen. Aufzeichnungen finden sich im Buch unter anderem von Helen Dillon, Fergus Garrett, Daniel J. Hinkley, Roy Lancaster, Anna Pavord, Margaret Roach, Penelope Hobhouse, Ken Druse und David Wheeler.
Der Schlusssatz in Claire Sawyers Essays passt auch ausgezeichnet ans Ende dieser Buchvorstellung: Die wirklich interessante Frage ist nämlich nicht, warum gärtnere ich, sondern warum gärtnert nicht jedermann.
Thomas C. Cooper (Hrsg.):
The Roots of my Obsession – Thirty Great Gardeners Reveal why they Garden
Timber Press, 2012
Tony Avent ("So you want to start a nursery") erzählt von seiner Enttäuschung beim Besuch einer Versand-Gärtnerei. Zusammen mit seinem Vater hat er dort als kleiner Junge nach einer vierstündigen Anreise ausser ein paar Beeten mit einjährigen Pflanzen keinen Garten ausmachen können. Jedenfalls hatte er aufgrund der von ihm geschätzten tollen Kataloge dieses Unternehmens etwas ganz anderes erwartet. Aber genau in diesem Moment hat er beschlossen, eines Tages seine eigene Versandgärtnerei mit einem daran angeschlossenen Garten aufzuziehen. Und zwar einem Garten, der keinen Besucher enttäuscht. Ob ihm das gelungen ist, sehen Sie (wenigstens virtuell) hier.
Dann gibt es den Neunjährigen, der schon für den gesamten Familiengarten verantwortlich war oder die Landschaftsdesignerin, die erst nach Jahrzehnten „Bäume verschieben“ für sich selber die Freuden an der direkten Beschäftigung entdeckt, die zu Dreck unter den Fingernägeln führt und ausführlich den Unterschied erklärt zwischen dem „pure mind gardener“ und dem „dirt gardener. Das Budget des erwähnten Nachwuchsgärtners für Samen und Setzlinge war seinerzeit sehr stark eingeschränkt und stand in einem krassen Missverhältnis zu den farbenfrohen Träumen von Frühlingsblühern. Demzufolge umfasste die jährliche Blumenzwiebelbestellung halt jeweils nur gerade bescheidene drei Exemplare.
Geständnisse können auch eine jahrelange Freundschaft auf die Probe stellen und das Vertrauen in den Grundfesten erschüttern. Diese Erfahrung machte ein anderer Gärtner, der sich als kleiner Junge regelmässig ohne schlechtes Gewissen in den Nachbarsgärten wie in Selbstbedienungsläden (natürlich solchen ohne Kasse) fühlte und aufführte und viele Jahre später sein Gewissen erleichterte. Immerhin ist er heutzutage vielleicht gerade deswegen umso grosszügiger im Teilen seiner eigenen grünen Schätze und der Ernte von denselben.
In weiteren Kapiteln geht es etwa um den fast aussichtslosen Kampf gegen Rehe, Eisstürme und Überschwemmungen, Strassenarbeiter, die im Vorbeigehen Büsche abhacken, und Grossmütter, die den Samen zu Gartenliebe pflanzen oder an und für sich mehrjährige Stauden, die sich witterungsbedingt regelmässig als Einjährige entpuppen. Aufzeichnungen finden sich im Buch unter anderem von Helen Dillon, Fergus Garrett, Daniel J. Hinkley, Roy Lancaster, Anna Pavord, Margaret Roach, Penelope Hobhouse, Ken Druse und David Wheeler.
Der Schlusssatz in Claire Sawyers Essays passt auch ausgezeichnet ans Ende dieser Buchvorstellung: Die wirklich interessante Frage ist nämlich nicht, warum gärtnere ich, sondern warum gärtnert nicht jedermann.
Thomas C. Cooper (Hrsg.):
The Roots of my Obsession – Thirty Great Gardeners Reveal why they Garden
Timber Press, 2012
10. Januar 2013
Oskar Freysinger: Löwenzahn oder Der alte Mann an der Suone
Vitus ist lebensmüde. Doch seine Versuche, seinem Leben ein Ende zu setzen, scheitern allesamt. Da entdeckt er mit fünfundsechzig Jahren völlig unerwartet seine Lebensaufgabe, und zwar als er stolpert, der Länge nach hinfällt und seine Nase in einer Löwenzahnblüte steckt. An diesem Tag mutiert er zum Revolutionär mit dem Kriegsnamen „Die grüne Hand“ und verfolgt hernach unermüdlich das Ziel, seinen persönlichen Kampf gegen die Monokultur längs der Suone mittels Begrünung eines Stücks Erde zu gewinnen. Denn die in Reih und Glied stehenden Rebstöcke erscheinen ihm plötzlich wie Soldaten, die ihm ein Dorn im Auge sind.
Vitus Enkel, der von seiner Mutter einfach bei diesem abgegeben und nie mehr abgeholt worden ist, erzählt in diesem schmalen Büchlein in Ich-Form von den Offensiven seines Grossvaters, die Umgebung nachhaltig zu verändern und seiner eigenen tatkräftigen Mithilfe. Diese beinhalten etwa das Versenken von Blumenzwiebeln im Boden sowie das Aufziehen von Setzlingen in einem in ein Gewächshaus umfunktionierten Schuppen und das Botanik-Selbststudium. Ein ausgeklügeltes Drainagesystem und eine gut durchdachte Pflanzenfolge einheimischer Gewächse verwandeln die Hügel zusammen mit Teppichen aus Blaukissen und Polsterastern in hängende Walliser Gärten. Und schliesslich bricht Vitus sogar ein ungeschriebenes Gesetz und entfernt Rebstöcke und pflanzt an deren Stelle die verschiedensten Gehölze.
Die Begrünungsaktion ruft auch Neider auf den Platz und die Bosheit eines Nachbarn, dem die tägliche Streitgrundlage entzogen worden ist, muss galant ausgetrickst werden. Der Enkel zieht schliesslich in die weite Welt hinaus, wo er mit seinem hortikulturellen Wissen Gärten und Parks anlegt, während der Grossvater daheim die Finanzkrise für seine Zwecke zum Vorteil umkehrt und direkt profitiert, indem er seine Ersparnisse in scheinbar wertlose Parzellen investiert. Ist er tatsächlich ein Spinner oder vielleicht doch ein Visionär?
In die Erzählung werden wiederholt Weisheiten eingebettet wie (Zitat) „Man kann die Welt nicht verändern, aber das kleine Wegstück, das man auf ihr zurücklegt und „Wer in einem Löwenzahn die Sonne sieht, den strahlt die ganze Welt an“. Für sich spricht auch die Erklärung der Allgemeinheit auf diesen „spontanen botanischen Garten“ oder dieses „naturbedingte Kuriosum“.
Auch wenn Sie allenfalls das Heu nicht auf der gleichen politischen Bühne haben wie der Autor – schieben Sie solche Vorbehalte für einmal einfach beiseite und tauchen Sie in diese poetisch angehauchte und zum Nachdenken anregende Parabel ein. Es lohnt sich.
Oskar Freysinger:
Löwenzahn oder Der alte Mann an der Suone
Weltbild Verlag, 2012
Vitus Enkel, der von seiner Mutter einfach bei diesem abgegeben und nie mehr abgeholt worden ist, erzählt in diesem schmalen Büchlein in Ich-Form von den Offensiven seines Grossvaters, die Umgebung nachhaltig zu verändern und seiner eigenen tatkräftigen Mithilfe. Diese beinhalten etwa das Versenken von Blumenzwiebeln im Boden sowie das Aufziehen von Setzlingen in einem in ein Gewächshaus umfunktionierten Schuppen und das Botanik-Selbststudium. Ein ausgeklügeltes Drainagesystem und eine gut durchdachte Pflanzenfolge einheimischer Gewächse verwandeln die Hügel zusammen mit Teppichen aus Blaukissen und Polsterastern in hängende Walliser Gärten. Und schliesslich bricht Vitus sogar ein ungeschriebenes Gesetz und entfernt Rebstöcke und pflanzt an deren Stelle die verschiedensten Gehölze.
Die Begrünungsaktion ruft auch Neider auf den Platz und die Bosheit eines Nachbarn, dem die tägliche Streitgrundlage entzogen worden ist, muss galant ausgetrickst werden. Der Enkel zieht schliesslich in die weite Welt hinaus, wo er mit seinem hortikulturellen Wissen Gärten und Parks anlegt, während der Grossvater daheim die Finanzkrise für seine Zwecke zum Vorteil umkehrt und direkt profitiert, indem er seine Ersparnisse in scheinbar wertlose Parzellen investiert. Ist er tatsächlich ein Spinner oder vielleicht doch ein Visionär?
In die Erzählung werden wiederholt Weisheiten eingebettet wie (Zitat) „Man kann die Welt nicht verändern, aber das kleine Wegstück, das man auf ihr zurücklegt und „Wer in einem Löwenzahn die Sonne sieht, den strahlt die ganze Welt an“. Für sich spricht auch die Erklärung der Allgemeinheit auf diesen „spontanen botanischen Garten“ oder dieses „naturbedingte Kuriosum“.
Auch wenn Sie allenfalls das Heu nicht auf der gleichen politischen Bühne haben wie der Autor – schieben Sie solche Vorbehalte für einmal einfach beiseite und tauchen Sie in diese poetisch angehauchte und zum Nachdenken anregende Parabel ein. Es lohnt sich.
Oskar Freysinger:
Löwenzahn oder Der alte Mann an der Suone
Weltbild Verlag, 2012
6. Januar 2013
Dr. Seuss: Der Lorax (Buch und DVD)
Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der nur künstliche Bäume existieren, bei denen auf Knopfdruck mit der Fernbedienung die Jahreszeiten gewechselt werden können? Der zwölfjährige Ted wohnt in der Stadt Thneedville, in welcher alles – eben auch die Bäume und Blumen – aus Plastik ist. Alles scheint bunt und farbenfroh, aber unecht und erinnert an ein Leben in einem Freizeitpark. Und sogar die frische Luft aus der Flasche muss bezahlt werden.
Von seinem Schwarm Audrey erfährt Ted von echten Gehölzen, denn das Mädchen hat einen richtigen Baum mit prächtigen Seidenpusseln gemalt. Solche nach Schmetterlingsmilch duftenden Gehölze haben früher anscheinend das hiesige Landschaftsbild geprägt und Audrey möchte unbedingt einen solchen Baum besitzen. Um seiner Angebeteten diesen Wunsch zu erfüllen und bei ihr einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, würde Ted alles tun. Von seiner Grossmutter erhält er den entscheidenden Tipp, wie und wo er sich nach Seidenpussel- oder Trüffelabäumen erkundigen kann. Er soll sich an den Once-ler wenden, der ausserhalb der künstlichen Stadt wohnt. Dieser Mann weiss genau, was mit den Trüffelabäumen passiert ist und er ist bereit, jedem davon zu erzählen, der als Bezahlung eine Schnecke, 15 Cent und einen Reissnagel mitbringt.
Trotz Verbot die Stadt zu verlassen, macht sich Ted auf den Weg zum Once-ler. Nachdem er ausserhalb der Mauern durch eine baumlose von Ruinen gesäumte Landschaft gefahren ist, trifft er bald auf die seltsame Behausung des eigenartigen Einzelgängers. Dieser berichtet ihm tatsächlich gegen die bekannte Bezahlung vom Paradies, das er seinerzeit als junger Mann und Erfinder angetroffen hat, als er nach langem Herumreisen in diese Gegend gekommen ist. Eine ganz besondere Tierwelt lebte damals hier und farbige Seidenpusseln schaukelten im Wind.
Doch kurzentschlossen und ohne gross zu überlegen fällte der Once-ler dazumal einen Baum, um aus den Seidenpusseln einen Schnauch zu stricken. Die Fällaktion löste sofort ein heftiges Gewitter mit Blitz und Donner aus und ein mystisches Wesen, der Baumwächter Lorax, entstieg dem Baumstrunk. Dieser Lorax warnte den jungen Erfinder eindringlich vor weiteren Fällaktionen und forderte ihn auf, umgehend wieder zu verschwinden. Doch der Once-ler liess sich weder durch Drohungen noch durch Verfluchungen von seinen hochtrabenden Plänen abbringen. Er hatte mit dem Schnauch, einem Textilprodukt, das sowohl als Hut, Socke, Pullover, Vorhang und Kissen wie auch als Putzlappen und Teppich verwendet werden konnte, einen nachfragestarken Artikel erfunden, den ihm die Leute aus den Händen rissen. Er stapfte in der Folge ein florierendes Familienunternehmen aus dem Boden und fällte schamlos Baum um Baum. Und während das Geschäft des Once-lers blühte, fehlte es den in der Gegend lebenden Tieren bald an Nahrungsquellen, weil die gesamte Umgebung und die Luft verschmutzt und vergiftet waren.
Anlässlich der Verfilmung (Trickfilm) dieses Kinderbuches aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Verlag Antje Kunstmann eine neue deutsche Übersetzung herausgebracht. Autor dieses auch heute noch aktuellen Klassikers zum Thema Umweltschutz war Dr. Seuss (1904 - 1991), einer der grössten und bekanntesten amerikanischen Kinderbuchautoren ("Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat).
Dr. Seuss:
Der Lorax (Deutsche Übersetzung von Nadia Budde)
Verlag Antje Kunstmann, 2012
Dr Seuss:
Der Lorax (DVD) Universal Studios, 2012
Von seinem Schwarm Audrey erfährt Ted von echten Gehölzen, denn das Mädchen hat einen richtigen Baum mit prächtigen Seidenpusseln gemalt. Solche nach Schmetterlingsmilch duftenden Gehölze haben früher anscheinend das hiesige Landschaftsbild geprägt und Audrey möchte unbedingt einen solchen Baum besitzen. Um seiner Angebeteten diesen Wunsch zu erfüllen und bei ihr einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, würde Ted alles tun. Von seiner Grossmutter erhält er den entscheidenden Tipp, wie und wo er sich nach Seidenpussel- oder Trüffelabäumen erkundigen kann. Er soll sich an den Once-ler wenden, der ausserhalb der künstlichen Stadt wohnt. Dieser Mann weiss genau, was mit den Trüffelabäumen passiert ist und er ist bereit, jedem davon zu erzählen, der als Bezahlung eine Schnecke, 15 Cent und einen Reissnagel mitbringt.
Trotz Verbot die Stadt zu verlassen, macht sich Ted auf den Weg zum Once-ler. Nachdem er ausserhalb der Mauern durch eine baumlose von Ruinen gesäumte Landschaft gefahren ist, trifft er bald auf die seltsame Behausung des eigenartigen Einzelgängers. Dieser berichtet ihm tatsächlich gegen die bekannte Bezahlung vom Paradies, das er seinerzeit als junger Mann und Erfinder angetroffen hat, als er nach langem Herumreisen in diese Gegend gekommen ist. Eine ganz besondere Tierwelt lebte damals hier und farbige Seidenpusseln schaukelten im Wind.
Doch kurzentschlossen und ohne gross zu überlegen fällte der Once-ler dazumal einen Baum, um aus den Seidenpusseln einen Schnauch zu stricken. Die Fällaktion löste sofort ein heftiges Gewitter mit Blitz und Donner aus und ein mystisches Wesen, der Baumwächter Lorax, entstieg dem Baumstrunk. Dieser Lorax warnte den jungen Erfinder eindringlich vor weiteren Fällaktionen und forderte ihn auf, umgehend wieder zu verschwinden. Doch der Once-ler liess sich weder durch Drohungen noch durch Verfluchungen von seinen hochtrabenden Plänen abbringen. Er hatte mit dem Schnauch, einem Textilprodukt, das sowohl als Hut, Socke, Pullover, Vorhang und Kissen wie auch als Putzlappen und Teppich verwendet werden konnte, einen nachfragestarken Artikel erfunden, den ihm die Leute aus den Händen rissen. Er stapfte in der Folge ein florierendes Familienunternehmen aus dem Boden und fällte schamlos Baum um Baum. Und während das Geschäft des Once-lers blühte, fehlte es den in der Gegend lebenden Tieren bald an Nahrungsquellen, weil die gesamte Umgebung und die Luft verschmutzt und vergiftet waren.
Anlässlich der Verfilmung (Trickfilm) dieses Kinderbuches aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Verlag Antje Kunstmann eine neue deutsche Übersetzung herausgebracht. Autor dieses auch heute noch aktuellen Klassikers zum Thema Umweltschutz war Dr. Seuss (1904 - 1991), einer der grössten und bekanntesten amerikanischen Kinderbuchautoren ("Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat).
Dr. Seuss:
Der Lorax (Deutsche Übersetzung von Nadia Budde)
Verlag Antje Kunstmann, 2012
Dr Seuss:
Der Lorax (DVD) Universal Studios, 2012
2. Januar 2013
Carmen Szadzik und Melitta Kolberg: Verrückt nach Frühling – Zu Gast in 25 bildschönen Zwiebelblumengärten
Der jahreszeitlich richtige Zeitpunkt für die Lektüre dieser Publikation und den Buchbesuch in 25 Zwiebelblumengärten wäre wohl eher im Spätsommer und Frühherbst, damit die gewonnenen Ideen auch gleich umgesetzt werden können, also die Verheissung in Form von Blumenzwiebeln eingegraben werden kann. Demgegenüber ist der Zeitpunkt für diese Buchvorstellung geeignet, um vielleicht rechtzeitig einen Ausflug zur Zwiebelblumenblüte in den einen oder anderen Garten zu planen und sich mit eigenen Augen vor Ort einen persönlichen Eindruck zu verschaffen über die Umsetzung von perfekten Blütenentwürfen. Die in Kurzportraits in Wort und Bild vorgestellten Gärten befinden sich in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Der am südlichsten gelegene Garten ist „De Heerenhof“ in Maastricht. Details wie Adressen, Webseiten und Hinweise zu speziellen Anlässen finden sich im Serviceteil unter „Zum Nachreisen“.
Das Buch ist analog den verschiedenen Blühhöhepunkten der Frühjahrsblüher in die Kapitel „Vorfrühling“, „Frühling“ und „Spätfrühling“ gegliedert. Den Anfang machen demnach die Zwiebelblumenzwerge wie Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge und Märzenbecher. Weiter geht es im April mit einem Meer aus Blausternchen und Puschkinien, das in einem Garten in Bissendorf die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, während auf dem Hof Hilligenbohl Osterglocken und Narzissen dominieren. Neben Privatgärten wird im Kapitel „Frühling“ auch dem Keukenhof ein Portrait gewidmet.
Auf den Fotos im Spätfrühling spielen purpurviolette Lauchkugeln (Allium) die Hauptrolle. Hier lassen sich Ideen für Kombinationen dieser Akzente setzenden Blüten auf hohen Stängeln mit rosafarbenem Knöterich abgucken oder solche mit der Triumphtulpe „Dreaming Maid“. Etwas störend in all dieser farblichen Perfektion von violettem Blütenrausch in frühlingsgrüner Umgebung und passender Begleitbepflanzung dünkten mich einzig die roten Kissen auf den zwei grauen Liegestühlen.
Sie träumen nach dem Schwelgen in den Fotos dieser Publikation von einer eigenen Krokuswiese, unzähligen Tuffs mit Narzissen oder farblich und in der Höhe optimal abgestimmte Tulpenbeeten, die sich wie Bänder durch den Garten schlängeln? Im Kapitel „Zum Nachlesen“ finden Sie Tipps zur Pflanzenauswahl und Starthilfe für persönliche Zwiebelblumenhöhepunkte in Ihrem Garten. Die Autorin ermuntert zum Experimentieren und empfiehlt beispielsweise Engelstränennarzissen und Sommerknotenblumen als Alternative, wenn sich Wühlmäuse über die Damentulpen hermachen oder ausdauernde Blüher wie Anemonen einzusetzen.
Diese farbenfrohe und informative Publikation ist im Eigenverlag erschienen und eine passende Einstimmung auf den kommenden Frühling, wenn endlich wieder lebendige, zeitlich begrenzte Gemälde in den Gärten zu entdecken sind, die nach dem Verblühen wiederum von der Vorfreude auf den übernächsten Frühling abgelöst werden...
Carmen Szadzik und Melitta Kolberg:
Verrückt nach Frühling – Zu Gast in 25 bildschönen Zwiebelblumengärten
Eigenverlag, 2011
Das Buch ist analog den verschiedenen Blühhöhepunkten der Frühjahrsblüher in die Kapitel „Vorfrühling“, „Frühling“ und „Spätfrühling“ gegliedert. Den Anfang machen demnach die Zwiebelblumenzwerge wie Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge und Märzenbecher. Weiter geht es im April mit einem Meer aus Blausternchen und Puschkinien, das in einem Garten in Bissendorf die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, während auf dem Hof Hilligenbohl Osterglocken und Narzissen dominieren. Neben Privatgärten wird im Kapitel „Frühling“ auch dem Keukenhof ein Portrait gewidmet.
Auf den Fotos im Spätfrühling spielen purpurviolette Lauchkugeln (Allium) die Hauptrolle. Hier lassen sich Ideen für Kombinationen dieser Akzente setzenden Blüten auf hohen Stängeln mit rosafarbenem Knöterich abgucken oder solche mit der Triumphtulpe „Dreaming Maid“. Etwas störend in all dieser farblichen Perfektion von violettem Blütenrausch in frühlingsgrüner Umgebung und passender Begleitbepflanzung dünkten mich einzig die roten Kissen auf den zwei grauen Liegestühlen.
Sie träumen nach dem Schwelgen in den Fotos dieser Publikation von einer eigenen Krokuswiese, unzähligen Tuffs mit Narzissen oder farblich und in der Höhe optimal abgestimmte Tulpenbeeten, die sich wie Bänder durch den Garten schlängeln? Im Kapitel „Zum Nachlesen“ finden Sie Tipps zur Pflanzenauswahl und Starthilfe für persönliche Zwiebelblumenhöhepunkte in Ihrem Garten. Die Autorin ermuntert zum Experimentieren und empfiehlt beispielsweise Engelstränennarzissen und Sommerknotenblumen als Alternative, wenn sich Wühlmäuse über die Damentulpen hermachen oder ausdauernde Blüher wie Anemonen einzusetzen.
Diese farbenfrohe und informative Publikation ist im Eigenverlag erschienen und eine passende Einstimmung auf den kommenden Frühling, wenn endlich wieder lebendige, zeitlich begrenzte Gemälde in den Gärten zu entdecken sind, die nach dem Verblühen wiederum von der Vorfreude auf den übernächsten Frühling abgelöst werden...
Carmen Szadzik und Melitta Kolberg:
Verrückt nach Frühling – Zu Gast in 25 bildschönen Zwiebelblumengärten
Eigenverlag, 2011
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